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Filme des Jahres 2011
Der Prozess von Igor HauzenbergerSchon lange hat ein Prozess nicht mehr für derartig viel Aufsehen gesorgt wie dieser um den Terror-Paragraphen 278: eine halbe Ewigkeit dauert es, bis eine Gruppe von TierschützerInnen vom Vorwurf, eine kriminelle Organisation zu sein, freigesprochen wird. Igor Hauzenberger's Dokumentarfilm begleitet den Prozess und die Angeklagten.
Michael von Markus Schleinzer
Markus Schleinzers beklemmender Film über ein Kellerkind ist Zeuge vom Ankommen der pädophilen Wirklichkeiten im österreichischen Bewußtsein. Durch den absoluten Fokus auf den Täter, Michael eben, kommt es beim Publikum zur Identifikation mit ihm, die Abschreibung als Monster wird verunmöglicht. Ein unangenehmer und österreichischer Film, ein unangenehm österreichischer Film.
New York: November von Joachim Krenn und Gerhard Filleis
In einer faszinierenden Mischung aus Film Noir und Experimentalfilm versucht ein Bankräuber ohne Vergangenheit sich daran zu erinnern, wer er ist. Durch zahlreiche rätselhafte Vor- und Rückblenden lassen die Regisseure Joachim Krenn und Gerhard Filleis schemenhaft Licht ins Dunkel der ZuseherInnen, während die vollständige Geschichte ein Puzzle bleibt.
Foto: Film Michael, (C) Nikolaus Geyrhalter Filmproduktion / Stadtkino Filmverleih











































