wearethesh.it im Gespräch Unsere Parties haben einen gewissen Ruf Das typische Volksgarten-Publikum geht nicht ins Fluc, und darüber bin ich auch froh. Ein Label ist natürlich immer nett.
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wearethesh.it im Gespräch
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wearethesh.it im Gespräch

Das Kollektiv wearethesh.it, bestehend aus The S.h.i.t. Is Coming Home, Disco Demons und The Integrals, steht für einen wilden Stilmix, bestehend aus begnadeten Basslinebomben, hartem Electro und freshen Remixes. Ausgehend von St. Pölten wurde ein Netzwerk bis weit über die Grenzen Österreichs geschaffen, das innerhalb von nur einem Jahr schon zu einem eigenen Festival, sowie vielen denkwürdigen Gigs führte. Momentane Homebases der Truppe sind die Fluc Wanne, sowie das Warehouse in St. Pölten. Stadtbekannt sprach mit Jakob Bouchal (Disco Demons) und Christoph Schipp (The S.h.i.t. Is Coming Home).

Stadtbekannt: Ihr feiert jetzt schon einjähriges Jubiläum als Kollektiv, wie entstand die Idee dazu, was war der Antrieb sich in dieser Form zusammenzuschließen und wer hatte die Idee?

Christoph Schipp: Wir haben mit The S.h.i.t Is Coming Home angefangen und haben natürlich uns am Anfang  im nationalen Bereich umgesehen, da haben wir zuerst den Jakob (Anm. Disco Demons) genommen und The Integrals, das ist eigentlich recht gut gegangen. Dann war das Ganze so eine „Backstage-Sache“. Wir haben Immer öfters miteinander gespielt und gesehen, dass wir uns verstehen. Wir hatten den gleichen Plan, die gleichen Ziele. Die Geburtsstunde war vor zwei Jahren, beim NDU Event (Anm. New Design University Event Design Award). Da haben wir das erste Mal alle gesagt, dass wir gemeinsam einen Event machen wollen.

Jakob Bouchal: Ausschlaggebend dafür waren definitiv The S.h.i.t. Is Coming Home, weil sie mich damals das erste Mal gebucht haben, zusammen mit The Integrals und wir uns daraufhin gegenseitig Gigs vermittelt haben. Daraufhin sind wir dann auch gemeinsam von anderen Veranstaltern gebucht worden. Und dann ist die Idee entstanden, das Ganze etwas organisierter zu machen.

Also reiner Zufall und kein Marketingplan?

JB: Nein, damals in der ersten Stunde eigentlich nicht.

CS: Das ist eigentlich alles aus einer Freundschaft entstanden. Du sitzt herum, redest über deine Pläne und Ziele und möchtest auch etwas bewegen. Allein ist das immer schwer, aber jeder hatte andere Zugänge, andere Kontakte. Beim Jakob war natürlich auch der Blog sehr wichtig, wenn nicht sogar ausschlaggebend. Wir haben versucht zu schauen, dass wir das alles zusammenfassen. 

Da ja keiner von euch aus einer Großstadt kommt, war St. Pölten lange Zeit eure Homebase.

JB: Ich würde St. Pölten gar nicht als Homebase bezeichnen, sondern eher als kleinsten gemeinsamen Nenner, wo sich alle getroffen haben. Einige kommen aus Oberösterreich, der Rest aus Niederösterreich.

CS: Lorenz (Anm. Hochschorner) und ich sind die einzigen aus St. Pölten, dadurch war es für uns leichter, da wir dort einige Leute kennen, unseren ersten Gig als The S.h.i.t. Is Coming Home zu machen.

Merkt ihr noch Unterschiede zwischen einem Gig in einer Großstadt und einem Gig am Land? Muss man sich anders Vorbereiten?

JB: Heimvorteil.

CS: Letztens haben wir in Plankenstein gespielt, dort haben wir schnell gemerkt, dass die Leute nicht mehr viel mit dem Sound anfangen können. An dem Abend wurde fast nur Minimal gespielt, das sind die Leute auch gewöhnt. Die können dann aber mit Electro eher weniger anfangen. In der Großstadt ist es auf jeden Fall leichter, da hast du das richtige Publikum dafür. Ich glaub einfach in der Stadt sind auch mehr Leute musikinteressiert.

JB: Das ist jetzt wahrscheinlich eine streitbare Aussage, aber ich kann die Aussage, denk ich, so tätigen, weil ich selber vom Land komme.
Ich möchte also niemanden zu nahe treten oder gar beleidigen, der nicht in einer Großstadt aufgewachsen ist, aber es ist fast immer so, dass gewisse Trends  einfach ihre Zeit brauchen, bis sie sich von den Großstädten ausgehend am Land durchgesetzt haben. Dadurch ist das ländliche Publikum oft musikalisch nicht am gleichen Stand wie jenes in der Stadt.

CS: Aber wenn man einmal am Land gepunktet hat und ein gewisser Punkt überschritten ist, gehen die Leute am Land vielleicht sogar mehr ab beziehungsweise sind „partytauglicher“, als die Leute in der Stadt.

Aber braucht elektronische Musik die Urbanität beziehungsweise den urbanen Kontext zu einem gewissen Grad nicht?

CS: Klar ist der wichtig. Was in Wien teilweise abgeht! Jedes Wochenende zig internationale Acts in der Stadt. Aber bei mir endet es dann meistens so, dass ich Freitag und Samstag, wenn ich mal selber nicht auflege, einfach zu Hause bleib. Bevor ich mich zerreiß´ (lacht).

JB: Das Angebot ist einfach immer da. Aber wenn dann natürlich am Land ein oder zwei Mal im Monat eine gute Party stattfindet, überlegt man natürlich nicht so lange, ob man dort hin geht oder eben nicht.

CS: Sogar in St. Pölten, das ich jetzt schon zum Land zählen würde, waren erste Übersättigungserscheinungen zu erkennen. Wirklich alle zwei Wochen oder manchmal sogar jede Woche war ein bekannter Act in der Stadt. Die Leute hat es dann irgendwann auch nicht mehr interessiert, die sind dann einfach nicht mehr hingegangen.
Dann entscheiden sie sich eher für kommerzige Partys oder Indie-Rock.

CS: In St. Pölten gehen  dann viele ins La Boum, obwohl sie musikinteressiert sind, weil zum Beispiel im Warehouse immer das gleiche ist.

JB: Was ist das La Boum?

CS: Kannst ned beschreiben.

JB: Ich kenns ned wirklich (lacht).

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wohoo

eletrofikke 2011-11-08 11:41:06

freu mich schon derbe aufs wochenende...das wird seek & destroy ! hammer parties! interview ist btw. auch sehr cool ;-)

auf jeden fall....

Derbster 2011-11-08 12:30:02

WEARETHESHIT!!!!!!

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