Die Gemischtwarenhändlerin aus „Holzfällen“ über Thomas BernhardDie GemischtwarenhändlerinHolzfällen - eine reale ErregungEin Nestbeschmutzer?
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Die Gemischtwarenhändlerin aus „Holzfällen“ über Thomas Bernhard
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Die Gemischtwarenhändlerin aus „Holzfällen“ über Thomas Bernhard

„Es ist auch so, wenn der Name Thomas Bernhard langsam in Vergessenheit gerät, bei mir wird er lebendig bleiben. Er ist Teil vieler Erinnerungen und eine Freude, die ich in liebster Erinnerung behalte.“ Ein Gespräch mit der Gemischtwarenhändlerin aus Thomas Bernhards Buch Holzfällen anlässlich seines 23. Todestages.

Holzfällen. Eine Erregung ist mit Sicherheit keines jener Bücher, die undiskutiert geblieben sind oder nach wie vor bleiben. Ganz im Gegenteil, nach Erscheinen des Werkes im Jahr 1984 löste es in Österreich einen Skandal aus und mündete auch in einer Klage des österreichischen Komponisten Gerhard Lampersberg, der sich in der Roman-Figur Auersberger wieder zu erkennen glaubte.

Anlass für das Buch, beziehungsweise einer der Auslöser für das Verfassen des Prosawerkes war für Thomas Bernhard wohl der Selbstmord und das anschließende Begräbnis seiner Freundin Joana Thul (geb. Elfriede Sklusal), welches große Teile der österreichischen Künstlergemeinde zusammen führte. Unter diesen Gästen befand sich außerdem Maria-Elisabeth Felnhofer – meine Großmutter – die mit Joana Thul bereits seit ihrer frühen Kindheit befreundet war und über eben diese auch Bekanntschaft mit dem umstrittenen österreichischen Schriftsteller schließen konnte. Im September 2009 führte meine Schwester Anna Felnhofer ein Gespräch mit der, wie Thomas Bernhard sie nennt, Gemischtwarenhändlerin, über ihren Bekannten Thomas, ihre Freundin Joana und die Ereignisse rund um das Begräbnis.


Eva Felnhofer


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super

auerpergischer 2012-02-12 15:16:50

Tolles tolles Gespräch

danke

ungenach 2012-02-12 16:07:47

gute art, den todestag zu begehen. danke fürs mich nicht vergessen lassen!

Toll gemacht!!!

Marsbar 2012-02-12 19:23:42

Eva, du hast wieder Mal mit deinem Einsatz überzeugt - es war sicher eine Arbeit, das Interview so zu dokumentieren... und vor Allem aber, eine schöne Art, den Todestag von Thomas Bernhard zu ehren! Danke sehr, eine SUPER-LEISTUNG!

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