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Suk-Sushi Bar
Fast unbehelligt und bescheiden fristet das SUK, gleich neben der Fressmeile Nummer 1 der WienerInnen, dem Naschmarkt, ein eher beschauliches und vor allem unauffälliges Dasein. Dort, wo Kulinarik ein mittlerweile sehr dehnbarer Begriff zu sein scheint, hat sich ein kleines Paradies für Sushi FreundInnen aufgetan.Unter erfahrenen Sushi - Hasen hat es sich schon rumgesprochen, das SUK, jedoch lässt vor allem das äußere Erscheinungsbild nicht darauf schließen, dass man hier eine der besten Sushi Bars in Wien antrifft. Es wirkt fast wie eine Spelunke, und auch das Interieur ist eher, sagen wir mal, spartanisch gehalten. Doch wenn das erste Sushi oder Maki erst mal verspeist ist, weiss man, so muss der Sushi-Himmel schmecken.
Dabei ist die Sushibar kaum größer als die angrenzenden „Kebabbudln“ und „Wiaschtlerheisln“, jedoch sollte man sich davon nicht abschrecken lassen. Im Sommer oder warmen Frühherbst lässt es sich auch ganz nett draußen sitzen, besonderes Flair erhält das Ganze dann auch noch, wenn man vom gegenüberliegenden Lokal am Naschmarkt mit Live-Jazzmusik begleitetet wird.
Das Personal ist auf zwei Kellner und einen Koch beschränkt, dem man auch direkt beim Zubereiten der Speisen beobachten kann. Dabei merkt man: dieser Mann lässt sich Zeit, aber die Makis werden dafür umso perfekter. Das Personal ist äußerst freundlich und herzlich aber immer von typisch japanischer Zurückhaltung geprägt. Die Speisen sind nicht nur optisch eine Augenweide, auch geschmacklich spielt das SUK bei den ganz Großen mit. Die Zutaten sind top, der Fisch ganz ausgezeichnet und nichts schmeckt als wäre es irgendwie von minderer Qualität. Bei einem leckeren japanischen Bier mundet das Ganze dann noch besser.
Die Speisekarte
Die Speisekarte überascht ein weiteres Mal. Neben der außerordentlichen Vielfalt an Speisen vor allem auch durch die Preise, denn die sind im Hinblick auf die Qualität der Speisen wirklich top. Das spiegelt sich auch im Publikum wieder, welches sich irgendwo zwischen StudentInnen und BankerInnen einpendelt. Neben den zahlreichen Bentos, denen übrigens immer eine traditionelle Misosuppe vorangereicht wird, erstreckt sich die Palette von California Lachs Maki bis hin zu thailändischer Küche wie Pad Thai. Jedoch liegt das Augenmerk hauptsächlich auf der Sushiküche. Vor allem die Bentos sind mit Preisen zwischen 8,- und 10.- Euro im Preisleistungsverhältnis äußerst rentabel und lassen auch so manchen Running-Sushi Veteranen einknicken. Denn nicht nur die Qualität, sondern auch die Menge stimmen im SUK. Vor jeder Speise wird außerdem noch ein Jasmin Tee gratis serviert. Auch die Makis liegen mit Preisen zwischen 4,60 und 8,- Euro im Bereich des Vetretbaren.
Statbekannt meint
Wer vor allem auf Preis und Qualität Wert legt, wird in Wien so schnell keine zweite Sushi-Bar wie das SUK finden. Jedoch muss man auch Abstriche in Sachen Ambiente und Innearchitektur vertragen, was das charmante und familiäre Flair, und natürlich das leckere Sushi, wieder wett machen.
| Ambiente - einfach | Service - freundlich | ||||
| Qualität - ausgezeichnet | Preis - günstig | ||||
| Nichtraucher |










































