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Gastwirtschaft am Rilkeplatz
Zwischen Naschmarkt und Karlsplatz findet man zahllose China-Restaurants, vietnamesische Gaststätten, Sushi-Lokale, bis hin zu türkischer, israelisch-orientalischer Küche. Es soll aber auch vorkommen, dass man sich nach traditioneller Wiener Küche sehnt. Wenn das flaue Gefühl um die Mittagszeit also stärker wird und ihr euch nach einem schattigen Gastgarten und zünftiger Küche sehnt, dann seid ihr in der Gastwirtschaft am Rilkeplatz, oder, wie die Stammgäste es nennen, „beim Hannes“ (dem Lokalbesitzer) genau richtig.Wiener Wirtshauskultur
Der Wiener Charme der Kellner in dieser Gaststätte ist unübertreffbar, ein bisschen raunzert und doch charmant. Das Gasthaus ist auf jeden Fall ein Wiener Original, ebenso wie das Personal. Obwohl der Rilkeplatz recht überschaubar ist, lohnt es sich im Gastgarten Platz zu nehmen, da die Bäume dem Gast Schatten spenden und das Ambiente sehr nett ist. Bei einem Besuch bei etwas niedrigeren Temperaturen, bekommt ihr eine Zeitreise in die 60iger Jahre gratis dazu.
Zu Gast beim Hannes
Das Lokal kann auf eine lange Geschichte zurückblicken, wie dem Interieur anzusehen ist. So stellt man sich eine Wiener Gaststube vor, geheizt wird noch mit Holz, es gibt noch eine alte Schank, die Wände sind Holz vertäfelt - genau mit diesem Flair besticht das Lokal.
Die Speisekarte
Auf der Karte steht deftiges wie: Wiener Schnitzel vom Schwein und von der Pute, welches ihr als kleine Portion für 5 bis 6 € mit Salat und/oder Pommes serviert bekommt, das selbige gibt es auch als große Portion. Es stehen aber auch Goldbrasse vom Grill mit Blattspinat und Bratkartoffeln auf der Karte, welche für 16,50 € zu haben sind oder auch Marmeladepalatschinken, die in der Preisklasse von 3 bis 4 € liegen. Aperol Spritz werdet ihr auf der Karte natürlich keinen finden, hier trinkt man „weißen Spritzer“ oder ein 1/8 Rot.
Stadtbekannt meint
Kalorien zählen ist bei einem Besuch in der Gastwirtschaft am Rilkeplatz ebenso wenig angesagt wie die Sorge um den Cholesterinwert, aber ein Besuch lohnt sich!
| Ambiente - urig | Service - Wienerisch | ||||
| Qualität - gut | Preis - moderat | ||||
| Raucher/ Nichtraucher |











































Ur Beisl
Franziska 2011-09-13 20:11:26
Die Holzvertäfelung ist original 1930, die Schank 1983. Im Winter Holzofen. Urbeisl auf wienerisch. Und wenn der Hannes nicht gut aufgelegt ist liegt es an Dir. Mahlzeit