Sagya (c) stadtbekannt
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Sagya (c) stadtbekannt

Sagya

Während asiatische und europäische Küche längst an jeder Ecke Wiens zu finden ist, sind afrikanische Spezialitäten auffallend spärlich gesät. Wer die ganze Vielfalt afrikanischer Küche will, dem sei also ein Besuch im Sagya angeraten. Das afrikanische Restaurant neben der WU ist längst eine Wiener Institution: seit 15 Jahren kredenzt Ibrahim Hakim Ali Spezialitäten aus allen Teilen des schwarzen Kontinents auf.

Der Betreiber ist gebürtiger Sudanese und kam über Innsbruck nach Wien, wo er zunächst für acht Jahre das Café im Votivkino bewirtete. Seinen Ideen zur Verbindung von Gastronomie und Kultur entspringt unter anderem auch das Filmfrühstück, das weiterhin besteht. Auch das Sagya versteht sich über das leibliche Wohl hinaus auch der Pflege und Förderung des multikulturellen Klimas in Wien verschrieben. Als besten Weg hierfür erachtet man die Sinne, die neben dem köstlichen Essen beim abwechslungsreichen Kunst- und Kulturprogramm im Sagya auf ihre Kosten kommen.

Sagya, Gastraum (c) Sagya

Wer schon einmal in Afrika war, weiss, dass der Kontinent kein Mekka für Vegetarier ist. Trotz der breiten Vielfalt an Gemüse, Obst und Hülsefrüchten gehört zu einem klassischen afrikanischen Gericht doch durchaus Fleisch. Im Sagya hat man die traditionelle Küche kreativ umgemünzt und auch für Vegetarier zugänglich gemacht. So wurde zum Beispiel aus dem Suaheli-Gericht Wali Na Kuku - Geschmortes Huhn in Erdnussbutter - einfach Walina Veggie – geschmortes Gemüse in Erdnussbutter.

Sagya, Falafel (c) Sagya

Kulinarisch ist die Speisekarte im Sagya wirklich eine Fahrt quer durch Afrika: äthiopisches Injera (würziges Huhn im Fladen mit Tomaten-Zwiebelsoße, Spinat und Ei), Cocofish aus Tansania (Fisch in Kokosmilch-Sauce mit Süßkartoffeln und Reis)oder senegalesisches Yassa (Zitronenhuhn in Senfsauce mit Reis). Um die verschiedenen Speisen zu erlernen hat der Betreiber Frauen aus allen afrikanischen Ländern eingeladen, um ihre Nationalgerichte vorzukochen.

Sagya, Humus (c) Sagya

Am Sonntag gibt es all diese Köstlichkeiten und mehr bei einem Brunch von 10:00 bis 16:00 Uhr um günstige 10,90 Euro. Wem Kochbananen, Humus und Co. zu exotisch sind, der kann sich auch auf klassisch Wienerisch an Frühstück-Standards wie Müsli und Marmelade laben. Unter der Woche gibt es Mittagsmenüs ab 4,90 Euro, die sich durch die Nähe zur Wirtschaftsuni auch als hervorragende Alternative zur öden studentischen Mittagsjause eignen. Die kulinarischen Köstlichkeiten kann man sich bei Interesse auch per Catering bestellen oder gleich das ganze Lokal mieten.



Man muss aber nicht zum Essen kommen: das Sagya lädt mit einer Auswahl an Säften, leckeren Tees oder äthiopischem Kaffee auch nur zum Sitzen und Trinken ein, zum Beispiel im abgetrennten Chillout Room, wo wer möchte auf arabischen Polstern sitzend auch noch Shisha rauchen kann. Auch Kinder sind im Sagya herzlich willkommen.

Stadtbekannt meint:

Hervorragende afrikanische Küche in sehr angenehmer Atmosphäre zu überaus fairen Preisen!

Fotos 1 + 5 (c) stadtbekannt, 2 - 3 (c) Sagya



  ambiente Ambiente - gemütlich   service Service - freundlich
  qualitaet Qualität  - sehr gut   preis Preis - günstig
  nichtraucher Nichtraucher/Raucher      Küche - afrikanisch
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Information
Sagya
Liechtensteinstraße 130a, 1090 Wien
01 310 90 99
Mo - Fr: 10:00 - 1:00 Uhr
Sa/So/Fr: 17:00 - 1:00 Uhr
Küche täglich bis 23:00 Uhr