Lokalführer – Szene

SMart Café Eingang (c) STADTBEKANNT Hofinger
SMart Café Eingang (c) STADTBEKANNT Hofinger

Das SMart Café

1. September 2011 • Szene

Wiener Sadomaso- und Fetisch-Cafe

Ein „Sadomaso- und Fetisch-Café“, von und für Liebhaber von BDSM und Fetischpraktikten – das könnte für nicht-Szenekundige auf den ersten Blick möglicherweise einschüchternd wirken. Wer allerdings seine Vorurteile überwindet und eintritt, der findet ein eigentlich ganz normales Café mit originellem Themenschwerpunkt vor.

 

Keine Angst!

Denn wenn man nicht gerade an Nächten mit Sonderveranstaltungen im SMart landet, dann geht es dort eigentlich relativ gesittet zu. Wie in jedem anderen Café sitzen die Leute an der Bar oder an ihren Tischen im zweiten Raum, das Publikum ist gemischt, und kein Neuankömmling wird schief angesehen – Dresscode gibt es keinen, auch wenn Fetischoutfits klarerweise begrüßt werden.

Natürlich sollte man aber schon eine gewisse Affinität zu SM, oder zumindest eine gesunde Portion Neugierde mitbringen, wenn etwa an den Wänden diverse Fetisch-Filme abgespielt werden oder Zeitschriften und Bilder zum Thema herumliegen. Und das Durchführen von SM-Spielen im Lokal wird vom Team natürlich nicht nur gerne gesehen, sondern man wird sogar dazu ermutigt: Möbel, Toys und sogar eine mietbare Kammer werden bereitgestellt – hin und wieder kann man in der Kammer im hinteren Teil des Lokals auch Gäste bei ihrem munteren Treiben beobachten.

 

Essen und Trinken

Wer allerdings an alledem nur passiv interessiert ist, der kann im SMart auch einfach nur ganz normal essen und trinken gehen – und das sogar ganz gut. Besonderheiten gibt es allerdings auch bei der Getränkekarte einige: originellerweise und stilecht kann man sich etwa sein Achtel Rotwein in einem High Heel, einer Babyflasche oder in einem Hundenapf servieren lassen.

Die Speisekarte ist ebenfalls in SM-Termini geschrieben: Hühnerbrustsalat nennt man da etwa einen „gesunden Busenfetisch“ oder Spaghetti Bolognese „verwickelte Seile nach italienischer Art“. Die Speisen sind gut und sehr günstig, das meiste kostet unter 8,- Euro. Serviert wird alles übrigens entweder auf normale Art und Weise, oder mit Tabasco, Zucker und Pfeffer für den mitgebrachten Sklaven. Also: es gibt viel zu erkunden, und vielleicht entdeckt ja dort jemand eine verborgene Leidenschaft?

 

Ambiente – stilecht Service – sehr gut
Qualität – gut Preis – günstig
Raucher/Nichtraucher

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SMart cafe



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