Lokalführer – Wienerisch

Ausblick über Wien (c) STADTBEKANNT
Ausblick über Wien (c) STADTBEKANNT

Das Salzamt

22. Juni 2010 • Wienerisch

Restaurant am Ruprechtsplatz

Der erste Bezirk ist an guten Essgelegenheiten ja nicht gerade arm – das Salzamt ist eine dieser Gelegenheiten. Für das ganz kleine Geldbörserl nicht unbedingt geeignet ist das Salzamt, aber dennoch einen Besuch wert.

The more things change, the more they stay the same – die Speisekarte im Salzamt ist jeden Tag modifiziert, das heißt: neben den Klassikern (Kalbswienerschnitzel, Beef Tatare oder Filetsteak) gibt es täglich neue Gerichte und Änderungen, insofern hat es an dieser Stelle wenig Sinn die aktuelle Speisekarte detailliert zu beschreiben.

Ein Filetsteak mit Pfeffersauce kostet zum Beispiel 22 Euro. Das ist auch der Preis, den man beispielsweise im Maredo zahlen würde – allerdings muss ich dazu sagen, dass ich, ganz subjektiv, das Steak im Salzamt nicht empfehlen würde. Vielleicht lag es auch an der Tagesverfassung des Zubereiters, als Medium bestellt und quasi blutig serviert und durchgängig zartere Filetsteaks habe ich auch schon gesehen. Prinzipiell nicht schlecht, aber für den Preis würde ich dann doch in ein einschlägiges Steaklokal gehen.

Die meisten Hauptspeisen bewegen sich zwischen 12 und 20 Euro, Suppen zwischen 4 und 5 Euro. Eine ausgiebige Weinkarte bietet allerlei Flaschenweine (der teuerste:  Heinrich Cuvee Gabarinza um 65 Euro für das große Budget) bis hin zum erschwinglichen Achtern um durchschnittlich 3 Euro. Auch Schaumweine sind im Sortiment, vom Glas Sekt á 3 Euro bis hin zur Flasche Moët & Chandon um stolze 75 Euro. Wer’s hat.
Auch recht teuer ist das Krügerl Ottakringer für 3,70 – ein Krügerl leckeres Kozel  für den selben Preis.

Die Spirituosen bewegen sich preislich im normalen Rahmen – wer ein doch etwas teureres Essen konsumiert, sollte sich schließlich zur Verdauung einen Schnaps leisten können.

Alles in allem ist das Salzamt, wenn man mal Lust hat etwas feiner essen zu gehen, einen Besuch allemal wert – budgetschonend ist zwar etwas anderes, aber ab und zu kann und soll man sich ja auch ein gutes Essen leisten.

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