Wien – Leben

Hyundai i10 Musikverein Hemma Tuppy (c) STADTBEKANNT Adamek

Classic Cruisin‘ im Hyundai i10

25. Jänner 2015 • Leben, Unterwegs

Unterwegs mit Hemma Tuppy zum Musikverein

Auftritte im Winter findet Hemma Tuppy oft unangenehm, weil die Hände dann so klamm sind und das dem Klavierspielen nicht gerade zuträglich ist. Als sie mir das an einem verschneiten Nachmittag sagte, bot ich ihr den Fahrersitz von meinem damaligen Testauto, einem Hyundai i10, an. Ich sah darin eine Win-Win-Situation: Ich wurde chauffiert und Hemma konnte sich die Finger an der Lenkradheizung wärmen und war sichtlich begeistert. Ihr alter Polo hätte so etwas nicht, meinte sie und fuhr los.

Hyundai i10 (c) STADTBEKANNT

Hyundai i10 (c) STADTBEKANNT

Drei wunderbare Musikstücke

Um mir ein Lied vorspielen zu können, bat mich Hemma ihr Handy mit dem Auto zu koppeln. Wenn das Auto fährt, geht das gar nicht, wenn es steht dafür sehr schnell. Kurz darauf erklang schon Schuberts Klaviersonate in B-Dur, gespielt von Alfred Brendel, im Auto. „Die spiel ich gerade. Und die Version von Brendel mag ich besonders gern“, fügte sie nach ein paar Minuten hinzu. „Aber das Stück dauert über eine halbe Stunde, das kannst du ein anderes Mal weiter anhören. Ich möchte‘ dir noch das vorspielen“, sie schaltete am Lenkrad ein paar Nummern weiter auf Beethovens erstes Klavierkonzert, „das hab ich auf meiner Tournee in Mexiko gespielt. Damals hatte ich auch einen eigenen Chauffeur, mit nur einem Bein, der mich zwischen den verschiedenen Orten herumgefahren hat. Ein ungewöhnlicher Beruf für jemanden mit nur einem Bein, find‘ ich.“ Ich bejahte, warf dann aber ein, dass mir überhaupt kein klassischer Beruf für einen Einbeinigen einfiele.
Mittlerweile war mir ziemlich warm und ich schaltete die Sitzheizung aus. Für einen günstigen Kompaktwagen hat der i10 wirklich viele Extras. Sitzheizung, Lenkradheizung, Schiebedach, Klima-Automatik. Das meiste davon ist zwar extra zu bezahlen, aber immerhin wird es angeboten.
Hemma schaltete wieder durch ihre Playlist und blieb bei Chopins Etüden Op. 10 stehen. „Die ganzen Lieder sind so lang, da muss ich durchzappen, damit ich dir, bis wir da sind, noch was vorspielen kann. Die hab ich gerade einstudiert, alle zwölf Etüden, weil ich eine Aufnahme machen will.“ Ich fragte, wie lange es denn dauerte bis sie ein ganzes Stück auswendig spielen könne. Wenige Wochen bis einige Monate, je nach Stück und Zeitdruck, antwortete sie.

Hyundai i10 Musikverein (c) STADTBEKANNT

Hyundai i10 Musikverein (c) STADTBEKANNT

Passt da ein Cello rein?

Als wir beim Musikverein ankamen, erzählte mir Hemma, dass ein großer Teil einer Tournee aus Autofahrten besteht und dass sie sich freut wenn das Auto bequem ist und man auch die Instrumente mitnehmen kann, zum Beispiel ein Cello. „Passt da ein Cello rein?“, fragte sie dann. Ich hatte keine Ahnung. Der i10 besticht nicht durch seinen großen Kofferraum, sondern eher durch seine kurzen, stadttauglichen Abmessungen. Klappt man die Rücksitze um wird es sich schon irgendwie ausgehen und zur Not schaut der Hals eben beim Schiebedach hinaus. Bevor Hemma zu ihrem Auftritt ging, fragte ich, ob sie mich wieder chauffieren würde. „Gerne“, sagte sie, „Am 27.1. spiel‘ ich am Abend in Wien, in der Gesellschaft für Musiktheater bei einem Liederabend, da kannst du gern auch kommen. Hast du dann immer noch dieses Auto?“ Ich verneinte. „Na dann… mal schauen.“

 

STADTBEKANNT meint

Pro: Gute Grundausstattung mit vielen weiteren Optionen, straffes Fahrwerk, direkte Lenkung, gute Übersichtlichkeit, einfache Bedienung, schicke Materialien, geringer Einstiegspreis

Contra: Keine Start-Stopp-Automatik verfügbar, kurze Beinauflage

Hyundai i10 Premium 1,25 MT | ab € 12.990,-
Länge: 367 cm | Gewicht: 1.029 kg | Kofferraum: 252 – 1.046l | 1.248 ccm, 4-Zylinder-Benziner | manuelles 5-Gang-Schaltgetriebe | Frontantrieb | 64 kW (87 PS) | 120 Nm | 0-100 in 12,3 s | Vmax 175 km/h | MVEG-Verbrauch: 6,5/4,1/4,9 | CO2 114 g/km | Verbrauch im Test: 6,9l

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