Wien – Leben

Restaurant Landia Obst (c) CF stadtbekannt.at
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Burnout – Ab wann benötigt man Hilfe?

11. Juni 2014 • Leben

Das Burnout-Syndrom war in den Anfängen vor allem als Managerkrankheit bekannt. Mittlerweile ist die Krankheit jedoch in nahezu jedem Beruf zu finden, auch Hausfrauen, Mütter oder Arbeitslose sind davon betroffen. Allerdings muss es nicht erst soweit kommen. Die ersten Anzeichen lassen sich schon relativ früh erkennen, sodass ihr noch rechtzeitig die Reißleine ziehen könnt.

 

Erste Anzeichen fürs Ausgebranntsein

Burnout bedeutet übersetzt, dass ihr ausgebrannt seid. Die Situationen, in denen es dazu kommt, sind individuell unterschiedlich. Gemeinsam haben die Betroffenen jedoch, dass sie zu viel arbeiten, sich keine Pausen zur Erholung gönnen oder Aufgaben nicht an andere abgeben. Die eigenen Bedürfnisse lassen sich nicht mehr erkennen, sodass bei fehlendem Stopp der Körper irgendwann streikt.
Nicht jeder, der viel arbeitet, erkrankt am Burnout-Syndrom. Wichtig ist aber, dass ihr auf die verschiedenen Beschwerden achtet, die sich sowohl körperlich als auch psychisch äußern können.
– Unruhe
– Ein- und Durchschlafstörungen
– Erhöhter Blutdruck
– Kopf- und Rückenschmerzen
– Abgeschlagenheit
– Magengeschwüre
– Ohrgeräusche
– Ständige Traurigkeit
– Ängste
– Geschwächtes Immunsystem

 

Sich Hilfe suchen

Treten solche Beschwerden auf, solltet ihr einen Termin bei eurem Arzt vereinbaren, um organische Ursachen auszuschließen. Sind keine körperlichen Gründe für die Symptome festzustellen, ist es sinnvoll, sich mit seiner Psyche zu beschäftigen. Professionelle Unterstützung bieten Psychotherapeuten wie zum Beispiel http://www.existenzanalyse-wien.at/psychotherapie/. Viele Patienten fühlen sich an diesem Punkt aber noch gesund genug, verweigern eine Therapie und machen weiter wie gewohnt. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass früher oder später der Zusammenbruch erfolgt.
Um dem vorzubeugen, sollten einige Punkte im momentanen Leben hinterfragt werden. Mit Hilfe eines Therapeuten gelingt dies im Allgemeinen leichter. Ein Anfang ist jedoch gemacht, sobald ihr euch mit euren Problemen beschäftigt.

 

Dem Zusammenbruch vorbeugen

– Erlernt eine Entspannungsmethode wie progressive Muskelrelaxation oder Yoga. So könnt ihr besser auf Stress reagieren oder entsprechende Situationen sogar vermeiden.

 
– Führt ein Tagebuch, in dem ihr körperliche und psychische Beschwerden aufschreibt. Parallel dazu notiert ihr, welche stressigen Momente es am gleichen Tag und den Tagen vorher gegeben hat. So lässt sich mit etwas Glück ein Muster erkennen, sodass sich entsprechende Situationen leichter vermeiden lassen.

 
– Bei Betroffenen ist oft auffällig, dass das Arbeitspensum zu groß ist. Sie sollten daher lernen, Aufgaben abzugeben und Nein zu sagen, wenn ein Arbeitskollege um Hilfe bittet.

 
– Nicht immer lässt sich jedoch Stress vermeiden. Dies gilt besonders am Arbeitsplatz. Lassen sich bestimmte Umstände selbst langfristig nicht vermeiden, ist es vielleicht ratsamer, eine berufliche Umschulung zu machen.

 
– Ein gesunder Lebensstil trägt dazu bei, das Burnout-Syndrom zu vermeiden. Ausreichend Pausen und Freizeit sind äußerst wichtig, damit sich der Körper vom Stress erholen kann. Außerdem hilft eine ausgewogene Ernährung mit frischen Lebensmitteln. Mehrmals wöchentlich Sport ist ratsam, da dadurch Stress abgebaut wird.

 

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