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Brut
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Brut Programm September/Oktober 2014

7. Juli 2014 • Veranstaltungen

In den vergangenen sieben Jahren stellte brut zahlreiche künstlerische Positionen an den Schnittstellen von künstlerischen Disziplinen, Genderidentitäten, zeitgenössischer Kunst und Popkultur vor, um den Status Quo zu hinterfragen und produktive Aufbrüche entstehen zu lassen. Mit Entgrenzung zeigt brut zu Beginn der achten Spielzeit eine Reihe von Performances, die ebenfalls die Grenze zwischen Bühne und Zuschauerraum, Theater und Außenwelt, gelebter Identität und künstlerischer Aneignung, Trauma und Traum ins Wanken bringen. Wir haben das Programm und die genauen  Termine für euch!

 

Doris Uhlich

Zur Saisoneröffnung im brut macht Choreografin und Performerin Doris Uhlich mit ihrem neuen Stück Universal Dancer den Theaterraum zum Epizentrum einer sich ausbreitenden Bewegung. Das Stück dreht sich um die Fragen, wie sich ein Solo ausbreiten kann, wie eine kleine Bewegung groß wird und welche Kraft man braucht, um eine solche Bewegung in Gang zu setzen. Dafür rüttelt die Tänzerin sich auf, und mit ihr die ganze Welt.

Doris Uhlich – Universal Dancer
25. September bis 1. Oktober, 20:00 Uhr
brut im Künstlerhaus

 

Im Anschluss an die Vorstellung am 27. September ab 22 Uhr laden Doris Uhlich und Gäste zu einem Universal Rave in der brut-Bar ein. Rasen, schwärmen, toben, fantasieren! Universal Dancers, dance the night away! Dance the dark away! Eintritt frei!

27. September, ab 22 Uhr
brut im Künstlerhaus/Foyer/Bar

 

Doris Uhlich kann tanzen, aber nicht kochen. In der Kochkunst ist sie absoluter Laie. Daher dreht sie den Spieß um: Anstatt ihre Tanzkunst zu präsentieren, bittet sie ihr Publikum um kulinarischen Rat. Bis Weihnachten gibt es die Möglichkeit, Doris Uhlich zu sich nach Hause einzuladen und ihr das Kochen beizubringen. Auf die Töpfe, Pfannen, los!

Doris Uhlich I can dance, but I can’t cook
3. Oktober bis 19. Dezember
Termin und Ort nach Vereinbarung
Anfragen und Terminvereinbarung ab dem 1. September 2014 unter produktion@brut-wien.at.

 

Ivana Müller & Vlad Basalìcì

Im Doppelabend Watch Out treffen die künstlerischen Arbeiten It is what it is von Vlad Basalìcì und We Are Still Watching von Ivana Müller aufeinander. Die beiden Produktionen beschäftigen sich mit der Beziehung zwischen PerformerIn und Publikum und der kollektiven Erfahrung des „Hier und jetzt“. Mit feinem Humor fordern Vlad Basalìcì und Ivana Müller die Erwar-tungshaltungen des Publikums heraus und erproben auf subtile Weise die Bereitschaft, sich mit Performance jenseits des passiven Zuschauens auseinanderzusetzen.
Watch Out: Ein Doppelabend mit Ivana Müller & Vlad Basalìcì
3. und 4. Oktober, 20 Uhr
brut im Konzerthaus

 

Kate McIntosh

Dance like no one is watching! Kate McIntosh lädt zu NO LIGHTS NO LYCRA. Die Lichter werden ausgeschaltet und der leergeräumte brut Saal wird für eine Tanzveranstaltung geöffnet, bei der sich alle ungeniert und unbeobachtet am Sonntag Nachmittag für eine Stunde den Stress der Woche vom Leib tanzen können. Keine dress codes, kein Showtanzen, keine Drogen. NO LIGHTS NO LYCRA ist eine Bewegung, die 2009 in Melbourne gegründet wurde und sich seither rasant weltweit verbreitete. Eintritt frei!

NO LIGHTS NO LYCRA mit Kate McIntosh
13. Oktober, 17 Uhr
brut im Künstlerhaus

 

Für ihr neues Stück All Ears ließ sich Kate McIntosh von ihrem Interesse für Konstruktion und Zerstörung, Sinn und Unsinn inspirieren. Sie zieht das Publikum in ein faszinierendes Spiel auf dem schmalen Grat zwischen Experiment und Unterhaltung und thematisiert mit ihrem ganz besonderen Humor Fragen über menschliches Verhalten im Spannungsfeld von Individualität und Gruppenzugehörigkeit.

Kate McIntosh: All Ears
14. und 15. Oktober, 20 Uhr
brut im Künstlerhaus

 

Gin Müller & Gorji Marzban

TRANS GENDER MOVES dreht sich um die Frage, was einen Menschen dazu bewegt, das eigene Geschlecht bzw. seine Geschlechtsidentität zu hinterfragen. Dazu stellt das Projekt drei biografische Geschichten in den Mittelpunkt, die mit den jeweiligen ProtagonistInnen erarbeitet wurden.

 

Gin Müller & Gorji Marzban (Wien) TRANS GENDER MOVES
17. bis 19. und 21. bis 23. Oktober, 20 Uhr
brut im Konzerthaus
Im Foyer im brut im Konzerthaus wird eine begleitende Themenausstellung mit Werken von Asoo Khanmohammadi, Anthony Wagner, Katharina Lampert, Cordula Thym u. a. gezeigt. Ausstellungseröffnung und Party im Anschluss an die Premiere. Öffnungszeiten der Ausstellung an den Veranstaltungstagen jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. Eintritt frei!

Ausstellungseröffnung & Party
17. Oktober, 22 Uhr

 

Am 19. Oktober findet zusätzlich eine Diskussionsveranstaltung mit Gorji Marzban, Jo Schedlbauer, Eva Fels, Gin Müller u. a. über Unsichtbarkeit und Räume der Sichtbarkeit transidenter Menschen statt. Eintritt frei!
Transgender/Intersex-Sichtbarkeiten
19. Oktober, 17 bis 19 Uhr

 

Florentina Holzinger

Nachdem Florentina Holzinger mit ihrer Trilogie Kein Applaus für Scheiße – Spirit – Wellness im Duo mit Vincent Riebeek international für Furore gesorgt hat, ist sie nun mit ihrer neuen Soloarbeit zurück auf der brut- Bühne. Recovery dreht sich um den Kampf als Heilungsprozess und die Bühne als eine Arena, in der Fragen nach Traumabewältigung, Neubeginn und weiblicher Unterstützung verhandelt werden.
Der Ausgangspunkt des Stücks ist ein Unfall bei einer Aufführung von Kein Applaus für Scheiße in Norwegen, bei dem Florentina Holzinger aus drei Metern Höhe auf den Boden stürzte.

Florentina Holzinger: Recovery
29. bis 31. Oktober und 1. November, 20 Uhr
brut im Künstlerhaus

 

Nach Recovery am 1. November ab 22h hostet Vincent Riebeek, langjähriger Bühnenpartner von Florentina Holzinger, in der brut Bar ein Überraschungsprogramm.

1. November, 22 Uhr
brut im Künstlerhaus/Foyer/Bar

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