Unnützes BremenWissen

Unnützes BremenWissen Buchcover (c) STADTBEKANNT
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Bremer Kranzbinden

12. Dezember 2016 • Unnützes BremenWissen

Hochzeitsbrauch in Bremen

Hochzeiten sind da, um gefeiert zu werden. Ein Brauchtum der Hochzeits-Vorfeier in Bremen war das Kranzbinden. Das besondere hierbei war die Verbindung mit einem besonderen szenischen Spiel, das den Höhepunkt der Feierlichkeit darstellte und wofür eigens kleine Stücke geschrieben und Verkleidungen organisiert wurden. Dieser Brauch war vom Anfang des 19. Jahrhunderts bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges beliebt und ersetzte den Polterabend. Einige Tage vor der Hochzeit lag es an der besten Freundin der Braut, „das Kranzbinden bei sich zu Hause zu geben”. Hierfür wurde die Braut, deren Freundinnen sowie der Bräutigam und seine Freunde eingeladen. Es wurde der Braut ein Kranz gebunden, danach gab es das Festspiel und nach dem Abendessen bildete ein Tanzball das Ende des Festes.

 

Unnützes Wissen

Es gibt nichts nützlicheres als unnützes Wissen. Wir müssen es ja wissen – wir haben schon einige unnütze Bücher herausgebracht.

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