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Bonbon et Chocolat Eingang (c) STADTBEKANNT Moser
Bonbon et Chocolat Eingang (c) STADTBEKANNT Moser

Bonbon et Chocolat

12. November 2014 • Lebensmittel

Haselnuss-Nougat, Walnuss-Gianduja, Akazienhonig-Ganache: Chocolatier Laure Doutreleau produziert Konfekt für alle Sinne. Und fertigt die süßen Verführungen von A bis Z in reiner Handarbeit.

 

Hereinspaziert! Wie ein Mini-Schlaraffenland mutet der winzige Shop von Laure Doutreleau an: Der Geruch von Schokolade liegt in der Luft, Konfekt in der Vitrine. Während Laure im vorderen Teil ihre Kreationen verkauft, wird hinten produziert.

Foto: STADTEBAKNNT Moser

Foto: STADTEBAKNNT Moser

Kiefernadel trifft Preiselbeer

Ursprünglich war die gebürtige Französin ja Lehrerin. Bis sie ihren Job an den Nagel hängte und eine Chocolatier-Confiseur-Ausbildung abolvierte. Eine gute Idee, wie ein Blick in das Geschäft beweist: Die Schokoladen und Konfekte sehen himmlisch aus. Und sie sind es auch – und zwar egal, wo man zugreift: bei Karamell und Milchschokolade, Kiefernadel und Preiselbeer, Krokant oder Vanille, bei Dunkel-Nougat.

 

In der Tradition französischer Chocolatiers

Französisch, natürlich – und handgemacht: Laure fertigt ihre Schokoladen in Handarbeit. So wie es die traditionellen Chocolatiers tun. Nur dass es eben nicht in Frankreich, sondern auf der Gumpendorfer Straße passiert. Der Produktionsprozess hierfür ist aufwendig: Schokolade auf einer Marmorplatte temperieren, händisch in die Formen gießen, jedes Konfekt einzeln in die Schokolade tunken. Mischen, Vermischen und Kombinieren der Aromen und Gewürze, Emulgieren der Cremen. Erfinden, komponieren, Geschmack abstimmen. Damit auch jedes Konfekt zu einem Unikat – einem kleinen Kunstwerk eben – werden kann.

Foto: STADTEBAKNNT Moser

Foto: STADTEBAKNNT Moser

Fairer Schokogenuss

Viel Wert legt Laure auch darauf, dass die Kakaobohnen aus zertifiziertem biologischen Anbau und Fair Trade-Handel kommen. Deshalb verwendet sie die Kuvertüre-Schokolade der Firma Kaoka, die Plantagen befinden sich überwiegend in der Dominikanischen Republik, in Ecuador und São Tomé. Das Besondere: Die Früchte werden sorgfältig ausgewählt, um den Geschmack der Rohprodukte zu erhalten. Und die Produktionsbedingungen sind so, dass weder Mensch noch Umwelt ausgebeutet werden.

 

STADTBEKANNT meint

Ein bisschen an „Chocolat“, den Film mit Johnny Depp und Juliet Binoche, erinnert die Welt von Laure Doutreleau. Die Französin, die eine Ausbildung zur Chocolatier hinter sich hat, hat sich auf süße Verführungen spezialisiert. Und die stellt sie in reiner Handarbeit her. In ihrem winzigen Geschäft auf der Gumpendorfer Straße verkauft und produziert sie ihre Kreationen. Karamell und Milchschokolade, Kiefernadel und Preiselbeer, Krokant und Vanille, Dunkel-Nougat. Schmeckt nicht nur himmlisch, ist auch noch fair: Die Kakaobohnen kommen aus zertifiziertem biologischen Anbau. Wer Zeit mitbringt, setzt sich an dem kleinen Tischchen hin – und schlürft genüsslich seine vegane Trink-Schokolade.

Bonbon et Chocolat

Gumpendorferstraße 88a
1060 Wien

Di – Fr: 10:00 – 18:30 Uhr
Sa: 10:00 – 15:00 Uhr

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