Lifestyle – Skurriles

Foto: ÖVP/Jakob Glaser, CC BY-ND 2.0
Foto: ÖVP/Jakob Glaser, CC BY-ND 2.0

Biete: ÖVP Wien

12. Oktober 2015 • Skurriles

Verkauf wegen Konkurs: Österreichische Volkspartei

Vor einigen Tagen tauchte ein ominöses Inserat in einer Zeitung auf, in dem die Geschäftsräume der Neos zum Verkauf angeboten wurden. Die Privatnummer von Matthias Strolz, Parteichef und Baumbeauftragter der Neos, wurde auch herausgegeben. Er war erbost, weil er jetzt oft Anrufe während seiner täglichen Meditationssession bekam, was ihn aus seiner Mitte brachte. Die Spur konnte zur ÖVP-Zentrale zurückverfolgt werden, wo das Inserat aufgegeben wurde – natürlich eine Einzeltat. Die Neos lassen sich aber nicht lumpen und schlagen jetzt zurück – sie gaben ihrerseits auch ein Inserat auf.

 

Das neue Inserat

Verkaufen wegen Konkurs und desaströser Wahlergebnisse stark gebrauchte Partei mit hohem Kilometerstand dafür mit Vollausstattung (Liegenschaften; Mitglieder; Jugendorganisation). Hintergrund ist angeblich Christlich-Sozial, leider gibt es keine Papiere. Service wurde seit längerem nicht mehr durchgeführt, deswegen gibt es einige Rostlöcher. Parteiobmann muss gewechselt werden, der alte ist seit 2 Tagen unerklärlicherweise verschwunden. Lackierung in mattschwarz, tendiert aber an vielen Stellen zu farblos. Alle Räumlichkeiten natürlich beheizt und inkludiert. Achtung: Wiener ÖVP ist ein Bastlerobjekt und dementsprechend ist auch der Zustand, es gibt also keine Garantie!
Angebote zu senden an Matthias S.

 

Nach Wahlschlappe sinkt der Preis

Wieviel Geld man sich für die ÖVP in Wien noch erwarten kann, ist fraglich nach dem Ergebnis am Sonntag. Eigentlich müsste man noch Geld dazu bekommen. Wir sind jedenfalls gespannt wer sich hier ein Angebot machen wird – ansonsten muss wahrscheinlich ein Konkursverwalter die Wiener Volkspartei übernehmen. Strolz ist aber zuversichtlich, dass im Pool der Neos-Wähler sich ein Investor finden lässt. Im Interview verriet er uns auch noch, dass er „sehr glücklich sei, mit der Volkspartei gleichauf zu sein, obwohl wir quasi dasselbe tun, halt in Tarnfarben und mit lustigen Sprüchen.“

PS: Laut letztem Stand hat sich Caritas-Präsident Michael Landau bereits gemeldet und verlautbart, dass die Caritas sich gerne um die bedürftigen von der ÖVP Wien annehmen würde. Die Strukturen, die in der momentanen Flüchtlingskrise aufgebaut worden sind, könnten die letzten 50 Volkspartei-Wähler und die Mitglieder noch leicht aufnehmen.

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