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Best of Sommerloch – Teil 1

19. Juli 2010 • Skurriles

Den Auftakt macht die unglaubliche Aufdecker-Story, welche vor einigen Wochen auf orf.at erschienen ist. Die Geschichte mit Foto-Headline auf der Startseite des österreichischen Rundfunks schlug hohe Wellen: Aufregung über Rockverbot im „Erdbeerland“. „Die Stammkunden seien ausgeblieben, weil sie fürchteten, dass Frauen ihre Notdurft auf den Feldern verrichten“. Ob die neuen Bekleidungsvorschriften in den acht Niederösterreichischen Erdbeerfeldern nun diskriminierend und verfassungswidrig sind oder nicht, kann man in diesem Artikel nachlesen.

Eine ziemlich schockierende Angelegenheit ist der nächste Fall: „Drei Papageien bei Streit erschossen“ lautet die reißerische Headline, und die Fakten sind erschütternd. Die unschuldigen Tiere, welche ihr Dasein in einer Freiluft-Volière gefristet hatten, wurden von einem lärmbelästigten Nachbarn hinterrücks mit einem Luftgewehr erschossen.

Animalisch geht es weiter: Wer die letzte Woche um den in den Bergen verschollenen Hund „Pinto“ gezittert hat kann nun endlich aufatmen: Der Vierbeiner, der zuletzt gesehen wurde als er in den Salzburger Bergen eine Gämse verfolgte, konnte nun endlich im Brunntal gefunden werdengesund und munter, ein Glück.

Den Höhe- und gleichzeitig Tiefpunkt bildet der Bericht über ein Verkaufsangebot, welches ebenfalls für eine Foto-Headline wert befunden wurde. Die Pfarre Hirschstetten im 22. Wiener Gemeindebezirk versteigert auf ebay ihren Beichtstuhl. Das gebrauchte, aber gut erhaltene Stück wird zur Zweckentfremdung freigegeben: „Spielhaus für Kinder, Umbau zu einer kleinen Ein-Personen-Sauna oder ein origineller Barbereich“ lautet die Artikelbeschreibung. Natürlich nur gegen Selbstabholung und Selbst-Abmontage. Hier der Link zur Auktion.

Aber all dies ist nichts gegen den Klassiker des Sommerlochs, der letztes Jahr durch die Medien geisterte: Der wagemutige ternberger Lehrer, der den Kampf mit dem 200kg Wels aufnahm – und gewann. Er wurde zwar von dem Tier unter Wasser gezogen, geschlagen und gebissen, doch am Ende siegte der „klassische Welsgriff“. Gottseidank.

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