Wien Ausblick Häuser (c) STADTBEKANNT
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babybäuche, Büsten und andere weibliche Kurven

28. Mai 2010 • Allgemein

Seinen Babybauch mit Gips abzuformen, hat sich in den vergangenen Jahren zu einer Modesache entwickelt. Jede Schwangere, die stolz auf ihre Rundungen ist, gipst den Bauch ein, wenn sich der Umfang dem Höhepunkt nähert.

Angela Harand ging es ebenso: Schwanger mit dem ersten Sohn, entdeckte sie eine deutsche Internetseite mit Gips-Babybäuchen und war begeistert. Der zukünftige Vater musste gipsen, sie bemalte den Abdruck danach. In den folgenden Jahren kamen ein weiterer Sohn und mehrere Gipsabdrücke hinzu: Die Wienerin begann, auch Freundinnen und Bekannte einzugipsen, ob nun schwanger oder nicht.

Material und Technik wurden verfeinert, eine eigene Homepage entstand. Inzwischen hat Angela Harand an die hundert Körperabformungen durchgeführt und bietet ihre „Bauchkunst“ professionell an. Auf der abwechslungsreich-bunten Internetseite www.bauchkunst.at können bunte und einfarbige Bäuche, ästhetische Büsten von nicht schwangeren Frauen und sogar abgeformte Hinterteile bewundert werden. „Meine Bäuche und Büsten sind viel haltbarer und stabiler als selbst gemachte, da gibt es natürlich einen deutlichen Unterschied“, behauptet Angela Harand. Den Wünschen der Kundinnen versucht sich die Künstlerin so gut wie möglich anzunähern, sie kennt da auch keine Scheu vor rosa Glitzerschmetterlingen oder Comicfiguren. „Mir persönlich gefallen dunkle Farben und fein geschwungene Ornamente am besten“, gibt Harand zu, aber: „Das wichtigste ist, dass die Kundin glücklich ist mit ihrem fertigen Bauch. Ich höre immer wieder, dass die Frauen überzeugt davon sind, dass ihr eigener der schönste und am besten gelungene Kunstbauch von allen ist“. Das Leuchten in den Augen der Frauen, die mit ihrem persönlichen Kunstwerk nach Hause gehen, sei die schönste Bestätigung und auch der Grund, das Ein-Frau-Unternehmen fortzuführen, sagt Angela Harand. „Bauchkunst“ gibt es übrigens auch als Geschenkgutschein und als Do-it-yourself-Paket für zu Hause. „Schließlich findet es nicht jede Frau angenehm, von einer fremden Person abgeformt zu werden und lässt das lieber von einer Freundin oder vom Ehemann machen“, zeigt sich Angela Harand verständig. Den selbst gemachten Babybauch – egal ob mit ihrem Paket gefertigt oder nicht – kann man dann noch immer zur Bearbeitung oder zum Bemalen zu ihr bringen. „Das wird gerne angenommen, auf die Art und Weise haben es jetzt schon ein paar bis zu fünf Jahre alte Gipsbäuche aus dem Keller an die Schlafzimmerwand geschafft“, freut sich Angela Harand. Apropos Schlafzimmerwand: Wer zwar die Ornamente der Künstlerin schön findet, aber nicht unbedingt den eigenen Körper an die Wand hängen möchte, kann sich von Harand auch die Wände oder eine Leinwand bemalen lassen. Was die Malunterlage betrifft, ist die zweifache Mutter flexibel. Einzig unflexibel bleibt sie bei den Körpern, die sie abformt – hier sind nur Damen willkommen. „Die haben einfach die schöneren Rundungen“, meint Angela Harand.

Infos unter www.bauchkunst.at oder 0676/5419793

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