Wien – Leben

Schlüssel (c) STADTBEKANNT
Schlüssel (c) STADTBEKANNT

Ausgesperrt! Und jetzt?

17. Februar 2015 • Leben

Kennt ihr das? Ihr zieht euch an, packt die Handtasche ein und freut euch auf den gemeinsamen Shoppingbummel mit der besten Freundin. Schnell noch die Tür ins Schloss ziehen und los geht’s. Doch halt! Im Bruchteil einer Sekunde wisst ihr, dass etwas schief gelaufen ist. Hektisch beginnt die Suche nach dem Haustürschlüssel in sämtlichen Taschen, doch es ist zu spät. Der Schlüssel steckt von innen. Was nun?

 

Den Schlüssel herausschieben

Wenn ihr in einer Altbauwohnung lebt und die Tür über ein relativ unsicheres Schloss verfügt, habt ihr unter Umständen jetzt Glück. Mit einem Stück Draht oder einer auseinandergebogenen Haarklammer lässt sich eventuell der Schlüssel aus dem Schloss herausschieben. Um ihn aufzufangen, ist ein Blatt Papier notwendig, das unter der Tür in die Wohnung zu schieben ist. Ist der Spalt groß genug, lässt sich der Schlüssel über das Papier nach draußen ziehen.

Allerdings ist es nicht einfach, die Tür von außen ohne Schlüssel zu knacken. Das ist auch gut so! Wenn es so leicht wäre, dass jeder es ohne Übung schaffen könnte, würde sich niemand mehr zuhause sicher fühlen können.

 

Tür von Profis öffnen lassen

Zuerst einmal heißt es, einen kühlen Kopf zu bewahren. Wer hat noch einen Schlüssel der Wohnung? Kommt der Partner oder WG-Mitbewohner bald nach Hause? Leben die Eltern im gleichen Ort und ein Notfallschlüssel ist bei ihnen deponiert? Ein Anruf mit dem Smartphone oder vom Telefon des Nachbarn reicht oft aus, um wieder Licht am Ende des Tunnels zu sehen.

Ist niemand erreichbar, ist der Master Key Schlüsseldienst der richtige Ansprechpartner. Allerdings kann es sein, dass ihr etwas Wartezeit überbrücken müsst. Wie schnell der Mitarbeiter kommt, hängt unter anderem davon ab, wie viele Menschen sich bereits vor euch ausgesperrt haben.
Manchmal muss es jedoch schneller gehen oder es ist mitten in der Nacht. Wenn ihr euch häufiger aussperrt, solltet ihr Telefonnummern von Diensten zur Hand haben, die einen Notfalldienst anbieten. Zu ihnen zählt zum Beispiel ESADSI in Wien.

Ist es tatsächlich lebensnotwendig, dass ihr innerhalb von wenigen Minuten wieder in der Wohnung seid, weil das Kind alleine dort spielt oder der Herd angeschaltet ist, könnt ihr entweder die Tür eintreten oder die Feuerwehr anrufen. Allerdings ist diese Variante oft mit hohen Kosten verbunden, weswegen ihr immer sorgfältig aufpassen solltet.

 

Wartezeit sorgfältig nutzen

In weniger dramatischen Momenten gilt es oft, Wartezeit zu überbrücken. Nutzt diese Zeit am besten sinnvoll:
Lernt die Telefonnummern von Freunden und Angehörigen auswendig. Wenn ihr anstatt des Schlüssels einmal das Smartphone vergesst, seid ihr sonst aufgeschmissen.
– Ruft Freunde an, zu denen der Kontakt lange eingeschlafen ist. Sie freuen sich garantiert.
– Kennt ihr eure Nachbarn? Die zusätzliche Zeit könnt ihr nutzen, um endlich einmal bei ihnen zu klingeln und sich vorzustellen. Vielleicht entstehen aus dem Missgeschick daraufhin sogar tolle Freundschaften.

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