Kultur – Musik

Cover Emanuel and the Fear
Cover Emanuel and the Fear

Aus dem Plattenregal: Primitive Smile von Emanuel and the Fear

15. September 2016 • Musik

Musiktipp

Vier Jahre hat sich die New Yorker Band Emanuel and the Fear Zeit genommen. Am 23. September erscheint nun endlich das neue Album „Primitive Smile“, dass Indie-Pop abliefert.

Die lange Wartezeit hatte auch seinen Grund. Nach dem eher experimentalen Vorgänger „The Janus Mirror“ haben Emanuel and the Fear sich vorgenommen an einem Konzeptalbum zu feilen. Als Inspiration diente dabei ein Zitat von Igor Stravinsky: „My freedom thus consists in my moving about within the narrow frame that I have assigned to myself for each one of my undertakings. I shall go even further: my freedom will be so much the greater and more meaningful the more narrowly I limit my field of action and the more I surround myself with obstacles. Whatever diminishes constraint diminishes strength. The more constraints one imposes, the more one frees oneself of the claims that shackle the spirit.”

Laut Bandinfo haben sich die Brooklyner die Sätze zu Herz genommen haben und sich wieder auf die Basics zu konzentrieren: Jede Note und jeden Schlag einem eigenen Zweck zuzuführen. Das Ziel: Die finale Verwirklichung eines musikalischen Experiments ohne dabei die selbst gesteckten Grenzen zu überschreiten.

Mit Primitive Smile präsentiert die Band nun ein erwachsenes Indie-Popalbum, das verdammt viel richtig macht und in seiner Kombination aus Entspanntheit und Verspieltheit gut funktioniert, ohne weh zu tun. Markante Indiepopmomenten, mit Seele, Balladerie, Smoothness reichen auch mal bis ran an den Mainstream. Ein geschmackvolles Album aus einem Guss, obwohl sich verschiedene musikalische Stilrichtungen als Ausgangspunkt raus zu hören sind. Emanuel and the Fear bleiben aber in den bestehenden Pop-Strunkturen. Und schielen da auch gerne an Massentauglichkeit. Raus aus der sperrigen Nische rein in die Indie-Pop-Herzen.

Zusätzlich zum neuen Album kommt die sechsköpfige Band am 12. November 2016 ins Wiener RHIZ!

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