Kultur – Musik

Mozes and the Firstborn - Great Pile of Nothing
Mozes and the Firstborn - Great Pile of Nothing

Aus dem Plattenregal: Great Pile of Nothing von Mozes and the Firstborn

2. August 2016 • Musik

Musik für High School Rock Fans

Diese verrückten Holländer schon wieder. Mit ihrem tollen Debüt Album aus 2013 haben sie fast ununterbrochen getourt.

 
Waghalsiger Garagen-Pop, catchy Surfmomente, kratzige Gitarrenriffs, Ahh’s und Ohh’s gewürzt mit reichlich Selbstironie. Das Quartett wurde zu wahren Publikumslieblinge, die mit ihrer jugendlichen Ungestümtheit an Ty Segall erinnern. Die légere Verpeiltheit der Black Lips hat genauso Spuren hinterlassen wie die Lässigkeit der alten Stones. Der von den schweissig-bierverseuchten Garage-Gerüchen der 60s und 70s belegte Sound, der super-abgehangen, rotzig und mit coolen Melodien unterlegt ist, bringt viel Laune in jedes Pub. Kein Wunder, dass die kalifornische Label-Institution BURGER RECORDS auf sie aufmerksam wurden.

 
Nach ein paar Tapes und einer 7“ erscheint Anfang September endlich das Nachfolgewerk von Mozes and the Firstborn. Die Band hat ihren Sound nochmals ordentlich aufpoliert. Weniger Garage, mehr Powerpop! Weezer lassen grüssen. Wer auf High School Rock der 90er Jahre steht, sollte sich diese Slacker-Scheibe auf alle Fälle reinziehen. De lekkerste!

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