Kultur – Musik

Gorillaz - Gorillaz
Gorillaz - Gorillaz

Aus dem Plattenregal: „Gorillaz“ von Gorillaz

10. Februar 2014 • Musik

Kreativ, erfolgreich, rekordverdächtig

Das erste Studioalbum der britischen Crossover Comicfiguren Gorillaz: „Gorillaz“.

Das im März des Jahres 2001 veröffentlichte Album stellte den Startschuss für die bisher äußerst erfolgreiche Karriere der Comicband dar. Erdacht wurde das Konzept der fiktiven Musikgruppe bereits drei Jahre davor von Damon Albarn (Ex-Blur) und Jamie Hewlett (Comic Zeichner; „Tank Girl“). Die beiden arbeiten nicht mit einer festen Gruppe aus Musikern zusammen, sondern variieren immer wieder in der Wahl ihrer Mitproduzenten. In Folge dessen, haben die Figuren der Band kein reales Alter Ego und existieren „nur“ als fiktive Figuren, die eine erdachte Hintergrundgeschichte haben.

 

Zeitlose Ohrwürmer

Genremäßig siedelt sich das Album irgendwo zwischen Hip-Hop, Britpop, Indie-Rock und Crossover an. Die Vorabveröffentlichung des Albums, die Single „Clint Eastwood“, ist ein wunderbarer, easy going Track, der durchaus seine Ohrwurmqualitäten hat und auch mit einem kreativen Musikvideo aufwarten kann. Auch die weiteren Auskoppelungen „19 – 2000“, „Rock the House“ oder „Tomorrow Comes Today“, die bis Februar 2002 auf den Markt kamen, konnten die Konsumenten überzeugen. Wie die erste Single, war auch die letzte, „Tomorrow Comes Today“, eine Neuveröffentlichung. Auch dieser Track wurde bereits vor dem Album einmal releast.

Es mag vielleicht nicht jedermanns Sache sein, so einer Comicband zuzuhören, allerdings gibt der Erfolg ihnen recht. Neben hochrangigen Chartplatzierungen in vielen europäischen Ländern und den USA können die Gorillaz sogar einen Eintrag im Buch der Rekorde ihr eigen nennen. Und zwar als erfolgreichste virtuelle Band.

Michael Grabner

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