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Vegan Salat (c) stadtbekannt.at
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Warum Vegan?

15. Jänner 2014 • Essen

Sich für ein veganes Leben zu entscheiden, ist ein Bekenntnis zu einer Lebensart, in der kein Lebewesen leiden muss und eine nachhaltige Ernährungsweise gefunden wird. Vegan zu leben heißt nicht einfach, zu verzichten, sondern sich für ein gesundes Leben, eine friedliche Welt und eine intakte Umwelt entschieden zu haben. Aber was sind die wichtigsten Beweggründe für ein veganes Leben?

Rechte, Ethik und Religion

Wer vegan lebt, tut dies oft aus der Überzeugung heraus, dass jedes Lebewesen mit Rechten ausgestattet ist. Bei veganer Ernährung und Lebensführung vermeidet man bestmöglich jede Form von Tierleid und strebt so ein friedliches Miteinander aller Lebewesen an.

Die Überzeugung, dass kein anderes Lebewesen leiden muss, hat oft auch moralische, ethische oder religiöse Gründe. Viele Religionen verzichten zum Teil oder völlig auf tierische Produkte, etwa weil kein Lebewesen naturgemäß über dem anderen steht.

Gesundheit

Durch ein veganes Leben kann man die meisten so genannten Zivilisationskrankheiten eindämmen. Eine vegane, vitamin- und ballaststoffreiche Ernährung ist nicht nur gesund und schmeckt gut, sondern schützt vor Fettleibigkeit, Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen. Die Entscheidung für biologische, nicht-industriell gefertigte Nahrung bedeutet außerdem weniger Schadstoffe, wie Düngemittel oder Antibiotika, die über das Essen in den menschlichen Organismus gelangen.

Nachhaltigkeit

Vegan zu sein heißt vor allem, sich für eine nachhaltige Lebensweise entschieden zu haben. Die Produktion und der Konsum tierischer Produkte gefährden nicht nur unsere Umwelt, sondern auch die Zukunft der Welternährung.

Massenhafte Viehhaltung trägt in entscheidendem Ausmaß zur Entstehung von Treibhausgasen und zur globalen Erwärmung bei. Hierfür sind Waldrodungen in enormem Ausmaß notwendig, ebenso wie ein gigantischer Wasserverbrauch. Die Produktion von Futtermitteln ist für die Welternährung entscheidend: Sie werden oft in Entwicklungsländern angebaut, wo selbst Hunger herrscht, aber dann an Tiere verfüttert, die im Westen gegessen werden. Dieser Iroinie kann mit veganer Ernährung ein Ende bereitet werden, da sie viel ressourcenschonender produziert wird.

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