Kultur – Film / TV

Tron:Legacy

„Tron:Legacy“ – der langersehnte Blockbuster kommt in unsere Kinos

29. Dezember 2010 • Film / TV

Ein mehr als würdiges Update für Disneys Spielverfilmung "Tron", denn nach fast 30 Jahren der Erscheinung des ersten Teils, folgt nun "Tron: Legacy". Es ist die Fortsetzung des Kultfilms der aufgrund der damals fortschrittlichen Technik zu einem Voreiter in der Geschichte der Computeranimation avancierte.

Im Jahr 1982 wurden bei "Tron" die Genres Action, Science-Fiction und Suspense zu einem einzigen Meisterwerk verschmolzen. Der Film setzte neue Maßstäbe in puncto Animationstechnik und Bildgewalt.

"Tron: Legacy" – Die Storyline

Kevin Flynns 27-jähriger Sohn Sam, ein Computerspezialist und charmanter Draufgänger, macht sich auf die Suche nach seinem Vater, der vor langer Zeit spurlos aus seinem Leben verschwand. Als er eines Tages einem Signal aus dem alten Büro seines Vaters nachgeht, macht Sam eine Entdeckung, die seine Vorstellungskraft übersteigt. Es ist der Zugang in die virtuelle TRON-Welt, in der sein Vater seit Jahrzehnten gefangen ist.

Als Sam unabsichtlich einen digitalen Scanner aktiviert, wird auch er in das Cyber-Universum hineingezogen. Der junge Rebell wird plötzlich selbst Teil der Computerwelt und findet sich digitalisiert in der Welt der Bits und Bytes wieder.

Diesmal ist es Sam Flynn, der sich in einer Welt zurechtfinden muss, die er allemal aus einem Spielautomaten kennt, denn ab sofort muss er sich Gladiatorenkämpfen und bösartigen Programmen stellen. Allerdings bedeutet ein Game Over in der digitalen Welt, auch das endgültige Aus für den Spieler selbst und das ganze wird zum tödlichen Ernst.

Der Trailer

Die Technik

Als einer der ersten Filme überhaupt, setzte Disney 1982 in rund einem Drittel von "Tron" auf computergenerierte Sequenzen. Auch diesmal ist Disney seiner Zeit voraus und verwendet in "Tron: Legacy" die neuesten 3D-Techniken, die bereits in "Avatar – Aufbruch nach Pandora" oder "Resident Evil: Afterlife" zum Einsatz kamen.

Neben der 3D-Technik ist es vor allem die digitale Nachbearbeitung der Darsteller die überzeugt. Jeff Bridges digitales Ich wird mittels Computertechnik in seine jüngere Version aus dem Jahre 1982 verwandelt und lässt nahezu vergessen, dass 28 Jahre vergangen sind.


Das Team

Regie führt diesmal Joseph Kosinski und "Tron" –Regisseur Steven Lisberger übernimmt in der Fortsetzung des 150-Mio.-Dollar-Blockbusters die Rolle des Produzenten. Auch Oscar-Preisträger Jeff Bridges (bekannt aus Crazy Heart oder Iron Man) kehrt wieder als Cyber-Gladiator auf die Leinwand zurück. Bereits im ersten Teil übernahm der Hollywood-Akteur die Rolle des Softwareexperten Kevin Flynn.

Unterstützt werden die "Tron"-Veteranen von Jungschauspieler Garrett Hedlund (bekannt aus Troja), Olivia Wilde (Alpha Dog), sowie Michael Sheen (New Moon – Biss zur Mittagsstunde).

Der Soundtrack

Zu Disneys Spielverfilmung "Tron: Legacy" steuert Daft Punk den Soundtrack bei. Das Duo schrieb 24 Songs für den Sience-Fiction-Film. Das Album der Kult-Musiker ist seit 6. Dezember in den Läden erhältlich.


"Tron: Legacy" – Daft Punk "Derezzed"

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