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Touristenfallen? Blödsinn!

11. Jänner 2013 • Skurriles

Die New York Times war für 36 Stunden in Wien – in diesem Artikel haben sie Tipps und Hotspots für potentielle Besucher zusammengestellt. Mit MQ, Klassik-Konzert und Augarten-Porzellan haben sie zwar wichtige Klassiker abgedeckt – was Touristen allerdings wirklich in Wien machen müssen, um sich so richtig als Wiener fühlen zu können, haben wir hier zusammengestellt.

Konzert-Tickets bei Mozarts kaufen

Die netten, als Mozart verkleideten jungen Herren auf dem Stephansplatz sind tatsächlich des Wieners erste Ansprechpartner, wenn es um Konzerttickets geht. Günstiger als bei ihnen bekommt man sie nicht! Passen Sie auch auf, dass er Ihnen nicht etwa Karten für den rennomierten Musikverein aufschwatzt – die Kostüm-Klassik-Matinee des Hietzinger Walzer-Ensembles im Palais Ferstl ist der wahre Insider-Tipp.

Essen am Donauturm

So eine Aussicht haben Sie nur hier, und auch die Speisen sind natürlich äußerst preiswert und köstlich – deshalb ist der Donauturm auch immer ausgebucht, und zwar auschließlich von Wienern, die hier teilweise zweimal täglich zum speisen herkommen! Tun Sie es uns also gleich!

Fiaker fahren

Was woanders das Taxi oder der öffentliche Verkehr ist, ist bei uns die Pferdekutsche. Der stolze Droschkenmann bringt sie hin, wohin sie wollen – für das Ambiente zahlt man natürlich ein paar Euro mehr, aber das ist der geneigte Wiener natürlich gerne bereit zu geben.

Kaffee und Sachertorte im Café Sacher

Vergiss Rüdigerhof, Alt Wien oder Sperl – der richtige Wiener stellt sich beim Café Sacher in die Touristenschlange und wartet, bis er einen Tisch zugewiesen bekommt. Denn natürlich kann man NUR hier die weltberühmte und originale Sachertorte essen – dafür zahlt man anschließend auch gerne drauf!

Eine Vorstellung der Hofreitschule besuchen

Nicht etwa die günstige Morgenarbeit besucht der Wiener Pferdefreund – es muss schon eine Vorstellung um 100,- Euro sein, die sich jeder Wiener, der etwas auf sich hält, mindestens einmal im Monat leistet.

Souvenirs und Mozartkugeln bei „Mostly Mozart“

Ja, das Lieblingsgeschäft der Wiener und Wienerinnen ist definitiv das „Mostly Mozart“ auf der Kärntnerstraße. Mozartkugeln (die der typische Wiener eigentlich ständig in sich hineinfrißt) kauft er nicht etwa im Billa sondern ausschließlich im Souvenir-Laden – auch besitzt ein richtiger Einheimischer mindestens drei „No Kangoroos in Austria“ Shirts und vier „Sissi"-Tassen.

Mit dem CAT an- und abreisen

Der Wiener von Welt nimmt nicht vom Flughafen aus etwa die ständig fahrende Schnellbahn um wenige Euro – schließlich braucht der CAT nur halb so lange und kostet dabei nur das dreifache. Richtige Wiener und Wienerinnen fahren auch gerne zum Spaß damit, auch wenn sie gar keinen Flug gebucht haben.

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