Kultur

(c) Mario Lang
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Theatersaison 12 13

11. September 2012 • Kultur

  • (c) Mario Lang
  • (c) Klaus Lefebvre
  • (c) Bernd Uhlig

Die Theatersaison 12 13 beginnt an einem sonnigen 6. September um 18:00 Uhr. Die frühe Beginnzeit lässt eine lange Aufführungsdauer vermuten. Zu unrecht, wie sich herausstellt: Zwei Stunden dreißig. Ohne Pause.

Gründe für den frühen Start weiß man nicht. Er hat aber gewisse Vorteile: Man darf den Arbeitstag zu einer vernünftigen Uhrzeit abschließen und kann auf den Stufen vorm Burgtheater noch ein bisschen den Restsommer genießen.

Die Theatersaison 12 13 beginnt mit Kleists „Prinz Friedrich von Homburg“ in Andrea Breths gelobter Inszenierung, die von den Salzburger Festspielen übernommen wurde.

Tag um Tag

Und so geht es nun weiter. Tag um Tag öffnen die Theater wieder ihre Pforten. Am Freitag, den 7. September, startet das Volkstheater mit der deutschsprachigen Erstaufführung von „Der Riese vom Steinfeld“ in der Bearbeitung von Peter Turrini.

Und am 13. September präsentiert das Theater in der Josefstadt mit Ödön von Horváths „Kasimir und Karoline“ die erste Premiere der Saison.

Die meisten Klein- und Mittelbühnen legen Ende September/ Anfang Oktober los. Einige haben im September aber Wiederaufnahmen im Programm:

Das Kosmos-Theater zeigt von 12. bis 22. September nochmals den „Karl Valentin“-Abend „Lieber Zuschauerraum“.

Das Schuberttheater eröffnet am 12. September mit einem Kunstpfeif-Konzert von Nikolaus Habjan und nimmt dann ab 4. Oktober das Figurentheater-Stück „F. Zawrel – Erbbiologisch und sozial minderwertig“ wieder auf.

Einmal noch ins 3Raum Anatomie Theater

Besonders empfehlen wir noch einen letzten Besuch im 3raum-Anatomietheater, bevor in dieser außergewöhnlichen Spielstätte für immer der Vorhang fällt. Bis Ende September steht noch Bunbury von Oscar Wilde in der Inszenierung von Hubsi Kramar am Programm. Am 1. Oktober findet dann die letzte Premiere statt: Maria Montessori ungeschminkt.

In diesem Sinne: Hallo, Theatersaison 12 13. Wir sind gespannt!

Fotos:
Bunbury: Mario Lang,
Riese: Klaus Lefebvre, Homburg: Bernd Uhlig

Eva Maria Krappinger liebt Theater und Literatur im Allgemeinen und Arthur Schnitzler im Besonderen. Deshalb betreibt sie Theatania, das Online-Theaterportal für Wien.

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