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Saturday Night Fever – Beachparty, oida!

7. September 2011 • Film / TV7 Kommentare zu Saturday Night Fever – Beachparty, oida!

Lang ist es nun her, dass die letzte Staffel von Saturday Night Fever über Österreichs Mattscheiben flimmerte. Mit "Beachparty, oida" geht SNF nun in die nächste Runde. 8 Mädls, 4 Jungs, 1 Haus, so das Setting von "Beachparty, oida" – der Auftakt hielt, was das Motto versprach, bat aber auch nicht mehr als vier Buben, 8 Mädls und eine Villa in Kroatien. 

The Boys are back! Molti, Spotzl, Pichla und Eigi beehrten uns gestern Abend einmal wieder – nämlich mit "Beachparty, oida". ATV überlegte sich etwas Neues, um bei diesem SNF Format nur die vier aus St.Pölten in Szene zu setzen: Die Buben wurden über den Sommer nach Kroatien geschickt, nämlich mit acht gecasteten Mädls, die mit den Herren der Schöpfung dann eine Villa beziehen durften. Sechs Folgen lang soll uns "Beachparty, oida" nun die Dienstage versüßen, vielversprechend oder nicht, das ließ sich nach Folge 1 nicht herausfinden.

Alter Schmäh, irritierendes Format

Eigentlich wäre ja alles ganz einfach. Schon seit vier Staffeln unterhalten uns die vier Buben aus St.Pölten mit exorbitantem Alkoholspiegel und jugendlichem Leichtsinn – sie könnten es wohl noch vier weitere Staffeln tun. Bei "Beachparty, oida" setzt ATV statt auf das altbekannte Abfilmen von sämtlichen betrunkenen Dummheiten der Buben auf weitaus mehr Show-Elemente. Aus acht Mädls wird die perfekte "Party-Bitch" eruiert, was auch immer das sein mag. Topmodel-mäßige Tschälänsches sollen für Spannung sorgen – was das wohl werden kann? Dieses zusammengestückelte Reality-Monster mutet eher wie eine Farce an und nimmt den vier Buben etwas den Wind aus den Segeln.

Feuermuschikopf et al.

Folge 1 beschäftigte sich primär mit den acht Mädls, denen die Ehre zu Teil wurde, mit den Buben nach Kroatien zu reisen. Lehrbuchmäßig wurde bei der Auswahl der jungen Damen auf Zicken-Faktor, Diva-Gehabe und Unterhaltungswert geachtet: Bianca, Ramona, Viki, Valentina, Nadine, Rebecca, Natalie und Marion ergeben einen 08/15 Cast für "Beachparty, oida". Absehbar ist natürlich, dass die Mädls sich in die Haare kriegen werden, so werden die Unterhaltungs-verwöhnten ZuseherInnen auch die nötige Portion Drama serviert bekommen. Anfangs wurden Ausschnitte aus den Bewerbungsvideos der Mädchen präsentiert, die natürlich brav von den Buben kommentiert wurden, als diese etwa 20 Minuten etwas verkrampft beim "Auswählen" der Kandidatinnen gezeigt wurden. Rebecca und Marion markierten schon vorab Revier, als klar war, dass es beide auf den schönen Molti abgesehen hatten. Ganz nach dem Motto "Spieglein, Spieglein, an der Wand – wer ist die schönste hier im Land" verliefen die eher langweiligen Konversationen zwischen den Mädls und der Kamera.

Ein wenig Altbekanntes am Rande

Aber auch "Beachparty, oida" kommt ohne die übliche Party-Routine der Buben nicht aus. Deswegen wurde zu Anfang der Folge nicht nur quälend lang und natürlich schwer alkoholisiert Koffer gepackt, sondern auch zwischenzeitlich in Kroatien gefeiert. Während die acht Mädls sich in der Heimat "kennen lernen" durften, waren die Buben nämlich schon in Kroatien angekommen, nachdem Pichla und Eigi chaotisches Koffer packen neu definierten. Ganz vom üblichen Handlungsfaden abweichend fanden die deutschen Urlauberinnen in Kroatien die Buben so toll, dass sie sich sogar mit ihnen in ihre Villa begaben, um dort noch eine Runde im Pool zu drehen. Der war den beiden Mädls dann aber doch zu klein, was uns wieder zur üblichen Storyline zurückbrachte.

Zwei Stunden, fern von jeglicher Unterhaltung

Was gestern geboten wurde, war alles andere als sehenswert. Zwei Stunden wurden die Mädls vorgestellt, die Villa begangen und die Jungs bei vollkommen belanglosen Tätigkeiten gezeigt – ein Highlight in der SNF Geschichte war die erste Folge von "Beachparty, oida!" wahrhaftig nicht. Auch das Konzept ist ein wenig holprig, es wirkte etwas gezwungen, wenig lustig und eher peinlich. Es bleibt zu hoffen, dass die kommenden Folgen von "Beachparty, oida!" mehr zu bieten haben. 

Was das nächste mal passiert

Das nächste Mal soll es angeblich etwas spannender zugehen: Dann kriegen sich die Mädls nämlich erstmals so richtig in die Haare, die ersten planen ihre Flucht aus Kroatien, während die anderen sich im vergleichen sämtlicher Körperteile üben. Wir geben also die Hoffnung nicht auf, dass das Fremdschäm-Level steigt und damit auch der Unterhaltungswert.

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Bild: Copyright www.atv.at 

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7 Antworten auf Saturday Night Fever – Beachparty, oida! – Verstecken

  1. Charles sagt:

    War wirklich fad.
    Wirkt fast so als ob die Jungs in einer Schaffenskrise wären. Hoffentlich küsst sie die Muse bald, weil so kann das nicht weiter gehen. Da war ja die Peformance der österreichischen Ballsportmannschaft noch spannender als diese Darbietung der vier St. Pöltener.

  2. terror sagt:

    beachparty und so
    es war furchtbar quälend langweilig.

  3. Pickla sagt:

    OMG
    Der Pichla ist ja richtig blad geworden. Der Ruhm fordert wohl das erste Opfer.

  4. Daniela S. sagt:

    Die Mädchen haben sie sich sicher nicht selbst
    ausgesucht. Das war bestimmt vorher von ATV gechastet. Die haben doch die ärgsten Tussen genommen, damit es Zickenkrieg gibt.

  5. Maria Mai sagt:

    Ich habe mich extrem gefreut,
    dass es wieder weiter geht mit SNF. Für mich ein echter Pflicht-TV-Termin. Fand die erste Staffel auch eigentlich ganz unterhaltsam, vor allem die Wüstlersuche in Wien, wo ja "nichts angeschrieben ist".

  6. Interessant sagt:

    Kennt ihr eigentlich diese Datum Story
    Da wird auch erklärt warum Shiwa nicht mehr dabei ist. http://www.datum.at/0411/stories/14881191

    Der Burgenländerin Shiva wurde diese Naivität zum Verhängnis. Die damals 18-Jährige hatte in der ersten Staffel von „SNF“ ihren großen Auftritt; von ihr stammt das vielleicht berühmteste Zitat der Sendung, das unter Jugendlichen zum geflügelten Wort wurde: „I hob wenigstens a Niveau.“ Den Satz gibt es auf T-Shirts gedruckt, als Handy-Klingelton, und auf YouTube wurde der entsprechende Ausschnitt aus der Sendung mehr als 190.000-mal angeklickt.

    Wer sich auf Facebook durchliest, wie Shivas Auftritt in der Show kommentiert wird, weiß, wie digitales Mobbing aussieht. „Die Frau ist die Krönung der Dummheit“, heißt es da unter anderem in einer Facebook-Gruppe, und das ist noch eines der milderen Urteile. Sie ist den Verlockungen der Kamera zum Opfer gefallen, ohne die Konsequenzen zu bedenken. „Sobald die Kamera eingeschaltet ist, wird gefordert“, sagt Reichert. „Ich muss Tabus brechen, souverän und cool sein.“ Shiva will heute mit den Medien und der Sendung nichts mehr zu tun haben. Ein Einzelfall, sagt Programmchef Gastinger: „Die meisten Jugendlichen fragen, warum wir sie nicht mehr filmen, wenn sie nicht mehr vorkommen.“

  7. Ronn<y sagt:

    Ich schau das immer gerne
    War doch wie imemr. Besoffene MoltiEigiSpotzlPichla dazu besoffene Groupies. So wie immer, aber schon witzig.

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