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Saturday Night Fever 6.2 – Zwischen Pressschinken, Perchten und dem ersten SNF Traumpaar

28. März 2012 • Film / TV1 Kommentar zu Saturday Night Fever 6.2 – Zwischen Pressschinken, Perchten und dem ersten SNF Traumpaar

Zwischen Pseudo-Beziehung und haarigen Verehrern

Immer noch in Ischgl. Immer noch betrunken. Nachdem Eigi "zwangsverheiratet" wurde, ihm aber im letzten Moment die Flucht gelang, lässt sich Eigis Ex- Freundin in spe nicht so leicht abschütteln. Doch unbeeindruckt davon will Eigi nichts mehr von seiner Liaison der vergangenen Nacht wissen und Pichler ist es „Eigi-ntlich“ auch egal. Doch die Pseudo – Russin reißt den armen Eigi plötzlich aus sämtlichen Träumen als sie konstatiert, sie sei gar nicht mit Eigi leiert. Eigentlich könnte sich der „Doch nicht Freund“ ob des noch immer Junggesellen-Daseins erfreuen, aber vorsichtshalber wird der angeblich russisch sprechenden Tirolerin trotzdem ein Plädoyer gehalten, da ihre „Beziehung“ keine Zukunft hätte. Der frischgebackene Wieder-Single Eigi versucht in den Armen der Bärenbande Trost zu finden.

Also geht’s nach draußen, doch dort geht es gefährlicher zu als man vermuten könnte. Beim Rodeln passiert es dann: Sport ist Mord, Pichlers Hohlraum wäre fast Luft entwichen. Doch Fortuna sei Dank, er blieb halbwegs unversehrt. Doch Ischgl ohne Skifahren ist doch gar zu fad, also auf geht’s Skifoan. Nachdem das Rätsel des verschollenen Ski-Schuhs gelüftet schien, kann es losgehen….mit Aprés Ski.

„I mecht anfoch nur glücklich sei und mi betrinken“

Die Bärenbande muss aber plötzlich einer Höllenbrut entgegenblicken, vor allem Eigi packt die Panik. Zwar klappt’s nicht bei den Mädels aber der Percht scheint gefallen an Molti gefunden zu haben. Auf den Schock hin will sich Eigi einfach nur betrinken und glücklich sein. Ein Satz wie der eines großen Philosophen. Sein Compagnon, wer könnte es anders sein, Pichler. Doch statt saunieren heißt es frieren, denn die Schlüsselkarte lässt sich nirgendwo auffinden…

Schwarzlicht-Physikerinnen und kein Sex vor der Liebe

Nachdem Steffi Geschichte ist, ist nun Susi die neue BFF. Die eine mit  XXL und die andere mit S Poppes sind beim Shoppen. Schließlich soll die äußere Panier auch dem Darunter entsprechen. Der Unterwäschekauf wird zum ritualisierten Akt zwischenmenschlicher Zuneigung. Kerstin und Susi haben schließlich ein ganz großes Ziel, dem alles untergeordnet wird:  Ein Mann muss her und zwar für Susi. Nachdem über die Transparenz diverser Stofftextilien und physikalischer Eigenschaften von „Schwarz“-Licht debattiert wurde, kommt man zum Entschluss: Klopapier ist der Weisheit letzter Schluss.

Kein Sex = Liebe !

Doch ein Problem bleibt: Susis letztes Gspusi will sie nicht. Doch Kerstin sagt, dass sei ein Zeichen der Liebe, schließlich will er sich vorher noch waschen bevor es dreckig wird. Sehr löblich. Doch Männer gibt es bekanntlich wie Sand am Meer und deshalb fischt man eben in neuen Gewässern. Die Strategie: Mittels Letz-Fetz-Lumpenlook soll scheinbar das Mitleid des männlichen Geschlechts auf sich gezogen werden. Und ein Opfer ist schnell gefunden, doch dieses will ebenfalls nicht so Recht. Aber there is plenty more fish in the sea. Kaum vom einen abgeblitzt, wird der nächste ins Visier genommen. Doch nicht Susi soll es richten ,sondern wieder Kerstin. Und siehe da: Die Date-Managerin schafft es tatsächlich die Nummer des Barmanns zu besorgen. Nicht nur das, auch ein Date ist beschlossene Sache.

Patrick und Padde – Das perfekte Dinner und der Press-Schinken vom Discounter

Das perfekte Dinner beinhaltet Wurstbrot. Das dieses Meisterstück höchster kulinarischer Kunst nicht ohne Hilfe erbracht werden kann, versteht sich quasi von selbst und deswegen muss Party Padde aushelfen. Doch Padde soll nur der stille Helfer im Hintergrund bleiben, die Lorbeeren für das Wurstbrot soll schließlich ausschließlich der potenzielle Eros erhalten. Mit Liebe zum Schinken und dem gefalteten Hemd kann es losgehen: die Mission Impossible. Doch davor müssen alle Beweise vernichtet beziehungsweise vertuscht werden, dazu muss Patrick sich zunächst einmal dem Helferlein entledigen. Padde verschwindet im Schlafzimmer und soll da auch bleiben.

Schöne Brötchen.

Petra findet die Brötchen toll und erfreut sich am kulinarischen Menü der Extraklasse. Doch Petra traut dem Braten respektive Brötchen nicht. Party Padde wird seinem berühmt berüchtigten Temperament gerecht und kann kaum an sich halten als er die Schlagzeug –Sticks erblickt. Doch die „Holzstecken“ werden ihm, aber vor allem seinen Intimus Patrick beinahe zum Verhängnis. Petra ganz Columbo will investigativ der Frage nachgehen inwiefern die Gravitation daran schuld sei, dass die Sticks den Boden berührten. Padde versteckt sich im Kleiderschrank: das perfekte Verbrechen, fast. Denn Patrick hat nicht mit der Blasenschwäche seines Paddes gerechnet. Doch gerade noch einmal die Kurve gekratzt. Nachdem die Blase erleichtert wurde, soll es nun ab ins Cube gehen.

Padde und Patrick teilen ein dunkles Geheimnis. In der Disco angekommen will Patrick unter tausenden anderen wie er sagt „Zweisamkeit“ genießen, scheinbar ein sehr weit – gefächerter Begriff heutzutage. Wie ein bunter Hund zieht Padde sofort die Blicke auf sich. Eine blonde Schöhnheit solls sein, und Padde lässt seinen Charme spielen. Doch Paddes Herz wird schon in der Anfangsphase der zarten Blüte der Liebe entäuscht, nachdem ein Getränk geordert wurde, wird er auch schon wieder in den Wind geschossen. Während der Tiger seine Fährte wieder aufnimmt und nach einer neuen Janine sein Revier absstreift, versucht Patrick unter dem Beifall einer pubertierenden Meute Halbstarker mittels Handschuhen und blauem Licht seine Angebetete zu beeindrucken. Und siehe da: Es klappt!! Das erste SNF Paar ist Realität. Der Tiger hingegen wirkt zahnlos. Padde ist einsam und suhlt sich in seinem Schicksal.

Fazit

Patrick ist nicht mehr zu haben, Padde ist immer noch solo und die Bärenbande lässt immer mehr Federn. Alles in allem eine Folge SNF die ganz in Ordnung geht, aber nicht wirklich etwas neues bot.

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Bild: (c) atv.at

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Eine Antwort auf Saturday Night Fever 6.2 – Zwischen Pressschinken, Perchten und dem ersten SNF Traumpaar – Verstecken

  1. klaas sagt:

    ok
    das war ne fade folge

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