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Saturday Night Fever 5.10 – Nackte Tatsachen, aufgewärmtes Gulasch, und Katzen die kratzen!

21. Dezember 2011 • Film / TV2 Kommentare zu Saturday Night Fever 5.10 – Nackte Tatsachen, aufgewärmtes Gulasch, und Katzen die kratzen!

Anni und Tara an der Strada del Sole

In „Tschesolo“ gab‘s ja keine Sugar-Daddies, und deshalb muss der Blick über die Grenzen hinaus in die "Provinz" gerichtet werden. Vielleicht sind die ja in Venedig angeschwemmt worden, und vor allem eventuell ist ja sogar Berlusconi dort und lässt sich mit den Grazien auf ein Bunga Bunga ein? Naja bevor Venedig „zusperrt“ machen sie sich ge-highheelt auf den Weg. In Venedig angekommen ist es wieder da: dieses ungeliebte Wasser. Aber noch schlimmer: wie blöd sind die Italiener? Bauen sie doch ihre Häuser einfach auf dem Wasser, da werden sie schließlich „ur – rostig“. Es geht auch schön langsam die letzte Hoffnung über Bord einen Sugar Daddy zu finden, aber vielleicht findet sich ja etwas Angemessenes an diesem Markusplatz von dem alle reden….

Tara als Barbara Rett und Anni die Kulturbanausin

Anni hat die Mission fest im Blick, Tara hingegen, schaut sich doch tatsächlich die Sehenswürdigkeiten an, klare Themenverfehlung. Das kann Anni nichr akzeptieren, denn alles muss der Mission "Sugar Daddy" untergeordnet werden, doch Tara sieht das naturgemäß anders. Beide fahren ihre Krallen aus. Die Freundschaft bekommt Risse. Anni und Tara, ein Cat Fight epischen Ausmaßes, naja leider nicht, denn Tara, nach dem Motto die Klügere gibt nach, geht auf Anni zu und schafft es die Wogen zu glätten.

Eine Gondelfahrt soll die erhitzten Gemüter abkühlen. Aber der Gondoliere ist leider keine Jukebox, eine Traumwelt bricht zusammen und Hollywood wird verflucht. Naja vielleicht hat er ja eine Ahnung wo sich Berlusconi aufhält. Dieser antwortet: wahrscheinlich in Mailand. In Mailand? Da sind doch alle gay?! Verwirrung macht sich breit.

Vielleicht sind die Loverboys ja nachtaktive Geschöpfe? Deshalb wird des nächstens auf Berlusconi – Jagd gegangen. Im Gepäck: Leckerlis für die potenziellen Big Spender. Die ersten Opfer sind schnell erspäht, junges Fleisch wird dazu genötigt ein paar Tequila zu spendieren, belohnt natürlich mit einem Leckerli. Bist ein ganz ein Braver! Schnell sind neue Opfer gefunden. Opfer? Nein Täter, Grapscher! Das lässt sich eine Frau von Welt nicht gefallen, und so wird der Macho – Italiano
im derbsten Wienerisch in die Schranken gewiesen. Diesem Macho hat la mama wohl keine Manieren beigebracht. Doch einer rettet die Zunft der italienischen Männer. Ein tätowierter Hüne rückt das Bild des Macho-Italieners zurecht und lädt die zwei Nachwuchs Rubys auf weitere zwei Tequila ein. Für Tara, fast zum Heiraten! Doch Anni gönnt dem jungen Glück den Augenblick der Zweisamkeit nicht und drängt Tara mit ihr nach Hause zu gehen. Tara, ob der schmerzhaften Trennung not amused, muss am nächsten Tag auch noch feststellen, dass Anni sich am selben Abend noch einmal aus dem Zimmer geschlichen hat um allein, ohne Tara, auf die Piste zu gehen. Das ist zuviel für diese zerbrechliche Freundschaft und beide schwören: Nie wieder gemeinsamen Urlaub… und zum Geburtstag braucht Tara auch gar nicht erst aufkreuzen. So!

Eigi Lauda, Spotzl Rindt und Pichler Berger

Endlich im schönen Bayern angelangt, kann’s dann auch schon losegehen. Schnell noch einmal einer italienischen Dusche unterzogen, fühlen sie sich bereit die neuen Rindts, Laudas und Bergers auf Bierkisten zu werden. Vor allem Pichler fühlt sich ganz nationaltreu wie eine bayrische Weißwurst in seinem sexy Cat – Suit. Doch dann kommt es zum Supergau, auch im Bierkistenverkehr heißt es 0,0 Promille. Der nächste Tiefschlag: Das Hightech – Modell vom „Mars“ wird vom Veranstalter einfach disqualifiziert, denn sowas gib’s in Bayern ned. Aber für Ersatz ist schnell gesorgt, doch dem Moment der Freude folgt ein Moment purer Panik. Vor allem Pichler rinnt der Schweiß in seinem hautengen Rennfahrerkostüm zusammen, dazu kommt noch die fehlende Rennpraxis, eine Lauda -experience ist vorprogrammiert.

60 Km/h verteilt auf einer Bierkiste, das ist zu viel für gezähmte Bären, vor allem für Pichler dem vor lauter Angst sogar das Hosentürl offen steht. Nicht einmal die Einschulung kann ihnen die Nervosität nehmen, das St.Pöltner Herz schlägt immer noch bis zum Hals. Doch egal, nun heißt’s für Pichler , Eigi und Spotzl Podium statt Promille. Pichler spielt den Testpilot und beginnt den Höllenritt auf seinem Bier-Boliden und man kann es sagen: er hat es zum Glück überlebt. Es folgen Egi, die wankende Boje und Spotzl der Deserteur, denn dieser tritt gar nicht erst an.

Ringfrei für: Maxi vs. Zucki

Zucki braucht eine Freundin und da helfen alle mit. Die Ansprüche sind schon nicht mal astronomisch. Unter 70 Kilo sollte sie aber dann doch haben. Und einer soll’s richten. Der Maxi. Ein Mann ein Wort, und alle haften mit ihren Ohren an seinen Lippen, denn die Worte die diese von sich geben sind Dogma, Punkt. Die jungen Padawane folgen ihrem Meister scheinbar bedingungslos, doch Zucki traut dem Braten nicht so ganz. Denn er will beweisen, dass er der eigentliche Meister der Aufriss -Enklave ist. Eine Wette muss her. Wer als erster eine „Oide“ entführt beziehunsgwiese „schnackselt“ gewinnt, der Verlierer muss im Adamskostüm am Parkplatz im Kreis rennen. Doch Max der Charme-Bolzen, der weiß was die Mädels wollen, ist sich siegessicher.

Die Wetten sind abgegeben und die Lager haben sich gebildet. Maxi ist halt ein Mann der nicht an eine einzige Frau gebunden werden kann, das wird seine Freundin sicherlich verstehen, denn Maxi, sind wir uns ehrlich, "is the Man" ! Und das zeigt er auch mit seinen krass -fetten Danceskills, nur scheint das keinem außer ihm selbst vielleicht zu imponieren.

Doch dann, inmitten der Masse erblickt Zucki einen blonden Engel. Die Beach Oide Marion! Nachdem uns schon letzte Folge ein aufgwärmtes Gulasch in Form von Prinzessin Valium präsentiert worden ist, folgt nun fast Frau Molti in spe Marion, doch die scheint nicht wirklich an Zucki interessiert zu sein. Nun tritt Max auf dem Plan. Der Mann, der die Frauen laut eigenen Angaben wie ein offenes Buch lesen kann, hat sich scheinbar verlesen, denn auch er scheitert relativ sang- und klanglos an der blonden Schönheit.

Zucki fischt aber schon wieder in anderen Gewässern, und scheinbar hat auch tatsächlich ein Fisch angebissen. Da muss Maxi nachziehen. Dieser lässt sich nicht lumpen und geht in den offensiven Nahkampf. Beide sehen sich auf der Zielgeraden, doch vor der Finish Line parkt jeder seine Karrein die Leitplanke, denn keiner von beiden konnte eines der Mädchen davon überzeugen mit ihm die Nacht zu verbringen, so kommt es wie es kommen muss, und beide ziehen blank. Mit diesen nackten Tatsachen konfrontiert, wenden wir unseren beschähmten Blick zum Fazit dieser Folge.

Fazit:

Der Sinklug der Bärenbande geht kontinuierlich weiter, und das ändert sich auch nach dieser Folge nicht sonderlich, ein Zahn nach dem anderen wird ihnen gerissen, mittlerweile wirken sie fast regelrecht brav und könnten glatt als perfekte Schwiegersöhne in spe durchgehen. Die Episode rund um Tara und Anni hat auf jeden Fall Substanz und könnte noch groteske, ja gerade zu Soap-artige Blüten tragen, man darf also gespannt sein. Die fidelen Nackedeis dagegen waren bis auf die Dance Moves Maxis weniger interessant, und haben eher ein ungutes Gefühl des Fremdschämens bei uns hervorgerufen. Alles in allem eine solide SNF Folge.

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Tara, das Video

Tara dreht wieder den Swag auf

Molti, Spotzl, Pichla & Eigi im Gespräch

Bild: (c) atv.at

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2 Antworten auf Saturday Night Fever 5.10 – Nackte Tatsachen, aufgewärmtes Gulasch, und Katzen die kratzen! – Verstecken

  1. Nick sagt:

    Anni und Tara
    bitte Gott, mach, dass die beiden sich wieder vertragen, mir hat es fast das herz zerbrochen:-(

  2. H.P Baxxter sagt:

    <3
    hahaha "mission Sugar daddy"

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