Kultur – Film / TV

Saturday Night Fever Season 4

Saturday Night Fever 4.10 – Über Gravitation und Urinphobien

9. März 2011 • Film / TV7 Kommentare zu Saturday Night Fever 4.10 – Über Gravitation und Urinphobien

Die gestrige Folge von Saturday Night Fever spielte sich in erster Linie im proletoiden Westen Österreichs ab, nur die SNF Allstars Molti, Spotzl, Pichla und Eigi feierten in Obertauern. Isabella und Manu aus Niederösterreich machten es Tara nach und starteten mit einem „Model-Shooting“ ins Partyvergnügen, Clemens und seine Freunde diskutierten über Physik und Urin, während sich die Buben auf die Suche nach Schneehasen begaben.

Unwillige Schneehasen und ein geprügelter Molti

Nachdem die SNF Stars Molti, Pichla, Eigi und Spotzl in der letzten Folge das verschneite Obertauern erreichten, wurde dieses Mal mit hohen Prozenten gegen die Kälte angekämpft. Und dann passierte das, was schon lange zu erwarten war: Molti musste ordentliche Trachtprügel seitens eines Schneehasens einstecken, der wenig angetan von seinen charmanten Annäherungsversuchen war. Mit voller Begeisterung schleckte Molti der übermotivierten Denise über das ganze Gesicht – die reagierte mit einer deftigen Watsche. Die Buben fanden’s lustig, Molti war wenig überrascht und wir genossen das Schauspiel. Neben der Watsche nahm man dann auch einen ordentlichen Rausch mit nach Hause, nur Mädchen waren leider wieder keine dabei. Wie gewohnt riss Papa Schlumpf Molti die Chaostruppe am frühen Morgen aus dem Schlaf, um sich mit einem ordentlichen (Rest)Pegel auf die Piste zu begeben. Problem: Eingehüllt in Skigewand sind die Weibchen von den Männchen schwer zu unterscheiden, so verschob man die Schneehasensuche auf später…

Zwei Haarfarben sind besser als eine

Ausgerüstet mit insgesamt vier verschiedenen Haarfarben (schwarz, lila, gelb und braun), hundert Piercings und einer Menge Tinte unter der Haut begaben sich Manu und Isabella zum zweiten Fotoshooting ihres Lebens: für ein Kaffeehaus sollten die beiden posieren. Der Fotograf, der vor lauter Aufregung nur so schwitzte, ließ die beiden Grazien in anregenden Posen seinen Kaffee bewerben – das war dann doch vielleicht ein bisschen anders, als sich die Mädls das vorgestellt hatten. Auch gut – war eh leiwand – und so ging es um eine Erfahrung im Modelbusiness reicher in den Club, wo man brav Ausschau nach männlicher Gesellschaft hielt. Mittelmäßig erfolgreich mit diesem Vorhaben wurde die mittelmäßige Stimmung durch einen unerwarteten Angriff gestört: Eine Münze wurde auf die Mädchen geworfen, verfehlte nur knapp das Auge von Isabella. Der Abend endete somit mit der Suche nach dem Übeltäter, was den Auftritt der bunten Niederösterreicherinnen zu einem relativ langweiligen Vergnügen machte.

Es warad wegen der Gravitation

Ganz besondere Exemplare der männlichen Spezies tischte uns ATV mit Clemens, Benjamin und Roman auf. Eingefleischte SNF-Fans werden sich an Benjamin noch erinnern können: der Solarium-Mann, der sich ein paar Folgen zuvor mit den beiden Carinas vergnügte. Manchmal bin ich erstaunt über die Vielzahl der animalischen Vergleiche, die verwendet werden, um das anscheinend seltsame Verhalten von Mädchen zu beschreiben. Nach Kühen und ähnlichen Gegenüberstellungen waren es dieses Mal die „Hendln“, die für diesen Zweck herangezogen wurden. Zitat: „Mädchen sind wie Hendlhaufen, irgendwo nimmt man sich ein Hendl raus und dann füttert man es.“ Um diese Weisheit reicher schafften es die Herren der Schöpfung, das Pissoir im Eigenheim zu zerstören, was zu einer gewaltigen Urinkatastrophe führte. Da wären wir dann auch schon bei der zweiten Lehreinheit des Tages: Was ist denn nun eine Urinphobie? Zitat: „Phobie ist ein Gefühl, was man hat, man erlebt etwas in der Kindheit, dir hat irgendjemand am Kopf gebrunzt und du denkst dir: Hoffentlich passiert das nicht nocheinmal!“. Aber damit war noch lange nicht genug gesagt, denn weiter ging es mit einem Begriff, der niemals nie im Lexikon zu finden ist: Die Gravitation. Dieser Begriff beschreibt ideal den Zustand hängender „Tepf“; der inflationäre Gebrauch dieses Begriffs bei Saturday Night Fever irritiert mich ein wenig.

Später ging es dann ins Partyhaus, wohin die braunen Buben zwei Mädls zum Blind Date trafen. Schacki und Nadja, die Damen mit den erotischen Namen, tanzten dann auch nach einer Weile an. Die einsame Schacki sucht nach ihrer besseren Hälfte, ein Unterfangen, das ihre Freundin Nadja schon erfolgreich gemeistert hatte. Solidarisch wie Mädchen eben sind bemühte sie sich leidenschaftlich, ihrer besten Freundin ebenfalls einen Mann zu besorgen. Roman sollte es sein, der bei Schacki Raupen und Schmetterlingen im Bauch auslöste. Das Problem: Der Auserkorene war nicht so angetan von den zwei Mädls: Statt ehrlich und offen sein Desinteresse zu bekunden, ließ dieser inklusive Anhang Schacki und Nadja einfach im Partyhaus stehen, ohne sich zu verabschieden. Keine Manieren, die Jugend von heute.

Fazit

Eine eher fade Vorstellung, die nicht einmal Urinphobie und Hendlhaufen retten konnten. Alles in allem ein besonders farbenfroher Mix aus Prolo, Prolo und noch mehr Prolo, wir hoffen auf nächste Woche.

Was das nächste Mal passiert

Zwei neue Männer gibt es im Leben von Prinzessin Tara: Einen Hund und einen Mann, mit denen topmotiviert ein Sexshop erkundet wird.  Molti & Co versuchen es erneut bei den Schneehasen in Obertauern, ob sie wohl dieses Mal erfolgreicher sind? Wir sind auf jeden Fall wieder dabei, wenn es nächste Woche heißt: Saturday Night Fever – so feiert Österreichs Jugend!

Tara, das Video

Tara dreht wieder den Swag auf

Saturday Night Fever – Staffel 1

Saturday Night Fever – Staffel 2

Saturday Night Fever – Staffel 3

Saturday Night Fever – 4.1 – ein Resümee zum Staffelaftakt

Saturday Night Fever – 4.2

Saturday Night Fever – 4.3 – 4 Buben, 2 Carinas und eine Dorli

Saturday Night Fever – 4.4 und 4.5 – Tiaf, tiafer, Saturday Night Fever

Saturday Night Fever – 4.6 – Auf’m Land da gibt’s ka Gnade


Saturday Night Fever – 4.7 – Macho-Charme und Mädchen-Terror

Saturday Night Fever – 4.8 – Austria’s Next Top-Tara

Saturday Night Fever – 4.9 – Baby, du bist zum Kotzen!

Bild: Copyright www.atv.at

Therese Terror

An epic of epic epicness

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7 Antworten auf Saturday Night Fever 4.10 – Über Gravitation und Urinphobien – Verstecken

  1. C ha rles sagt:

    War gestern
    Nicht Fasching? Scheinbar nicht bei snf

  2. Verena R. sagt:

    Irgendwie
    Krankt snf daran, dass bis auf die molti partie und tara die allermeisten extrem unlustig sind.

  3. Joe sagt:

    schacki?!
    was ist eigentlich mit der anderen schacki und dem irren onkel irgendwas, die in einer der letzten staffeln waren?! kann sich noch jemand erinnern?

  4. Felix sagt:

    @Verena
    Tja so sieht die bittere realität ohne atv.script eben aus.

  5. Clara sagt:

    Will uns atv
    Beibringen, dass es am land nur bsa uern und in der stadt nur proleten gibt?

  6. dominic heinzl sagt:

    die folge war ok.
    die molti-partie ist ja auch wirklich lustig und im gegensatz zu den anderen, sind die eigentlich nicht unsympathisch…
    was man von allen anderen nicht behaupten kann. mein highlight: gravitation steht nicht im lexikon…

  7. bine1 sagt:

    Genial!
    Deine Zusammenfassung von SNF ist der absolute Höhepunkt dieser extrem schwächelnden Sendung! In letzter Zeit schaue ich mir diesen einstmals sehr unterhaltsamen Schwachsinn nur noch an, um deinen treffenden Bericht zu lesen! Bitte mehr davon!!!

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