Wien – Leben

Online shopping

Online vs. Offline-Handel im Mode-Segment

22. Dezember 2013 • Leben

Das Kaufverhalten von Konsumenten hat sich in den letzten Jahren einem extremen Wandel unterzogen. Speziell im Mode-Sektor zeigen sich Tendenzen des Kaufverhaltens von Kunden zwischen Online- und Offline-Handel. Doch weiterhin wird das Internet mit zahlreichen Vertriebskanal-Angeboten ein wichtiges Instrument sein, an dem sich Verbraucher überwiegend orientieren.

Umsätze sprechen eine klare Sprache

Im Jahr 2012 wurde ein Umsatz durch den Verkauf im Mode Online-Handel von über neun Milliarden Euro erzielt. Der Konsument sorgt aufgrund eines zunehmenden Crosschannel-Verhaltens dennoch für die positive Entwicklung stationärer Händler. Damit ergab sich 2012 ein Umsatz von 11,5 Milliarden allein deshalb, weil Verbraucher sich vor dem Offline-Kauf über das Internet informierten. Bedeutend weniger Online-Umsätze, nämlich rund 1,2 Milliarden Euro, sind dem Online-Handel zugeflossen, nachdem der Verbraucher sich zuerst im Offline-Handel auf den Internet-Kauf vorbereitet hat.

Unterschiede zwischen Zielgruppen in der Wahl der Shopping-Kanäle

Insbesondere ältere Generationen bevorzugen die Multichannel-Strategie, welche die Möglichkeit gibt, verschiedene Vertriebskanäle in der Modebranche intelligent zu nutzen und von den Vorteilen des On- und Offline-Handels zu profitieren. Im Internet wird sich informiert, Preise verglichen, die neuste Fashion-Kollektionen begutachtet, um sie letztendlich in einem stationären Modegeschäft anzuprobieren und eine persönliche Beratung in Anspruch nehmen zu können. Für den Kunden bringt dies allerdings den Nachteil des Zeitaufwandes.

Für beispielsweise berufstätige Verbraucher im mittleren Lebensabschnitt erweist sich das Online-Shopping oftmals als vorteilhafter, weil unter anderem Ladenöffnungszeiten wegfallen und das Shoppen von Fashion stressfreier vonstattengeht. Allerdings sind hier die Nachteile, dass Mode nicht anprobiert und eine persönliche Beratung nur selten angeboten wird. Junge Generationen hingegen sind überwiegend geprägt durch das Crosschannel-Einkaufsverhalten. Dadurch bietet sich eine umfangreiche Auswahl unterschiedlichster Mode, allerdings geht der Überblick schneller verloren.

Ein neuer Trend zeigt sich bei dem Omnichannel, wo der Kunde sowohl On- als auch Offline kauft. Bei der Omnichannel-Strategie wird sowohl Online als auch Offline gekauft. Für den Kunden bedeutet dies, das Shoppen seinen aktuellen persönlichen Ansprüchen anzupassen. Ob ein erlebnisreiches Einkaufen in einem Modegeschäft oder das bequeme Einkaufen auch nach Ladenschluss, dies sind nur einige Vorteile, die der Omnichannel-Kauf bietet. Allerdings verleitet dies auch zu vermehrten Käufen.

Wie Berufsmode einkaufen?

Gerade in der Berufsmode sind die Ansprüche der Kunden oftmals sehr hoch. Aus diesem Grund bietet das Berufsbekleidungs-Unternehmen engelbert strauss verschiedene Vertriebskanäle an. Unter www.engelbert-strauss.at ist das bequeme Online-Shopping möglich, wie auch die Berufskleidung Offline in diversen Stores erhältlich ist. Damit ist dem Kunden möglich, zügig über Preisvorteile zu erfahren, sich persönlich von der Qualität noch vor dem Kauf zu überzeugen, rund um die Uhr Bestellen zu können und ohne Stress sich entspannt über neue Kollektionen zu informieren.

Online-Handel vs. Offline-Handel – auf den Kunden kommt es an

Der Einkauf über den Online-Handel boomt und zeigt steigende Tendenzen. Doch auch der Offline-Handel profitiert von dem Zeitalter des Internets und geht vermehrt auf die Bedürfnisse und die modernen Kaufverhalten der Kundschaft ein. Für den Kunden wird das zukünftig bedeuten, mehrere Möglichkeiten des Shoppens in der Modebranche bereitgestellt zu bekommen. Auch weiterhin ist damit zu rechnen, dass letztendlich der Kunde entscheidet, welche Vertriebskanäle seinen Ansprüchen gerecht werden.

Foto (c) eeser/clipdealer.de

Weitere Artikel

Kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

« »