Noir

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29. März 2011 • Allgemein • 2 Kommentare zu Noir

Für gewöhnlich sieht man in einem Restaurant was man vor sich am Teller hat. Dass das nicht zwingend so sein muss, beweist das neue Lokal „Noir – Dinner in the Dark“.

Schmecken und Riechen im Dunkeln

Im Noir wird in vollkommener Finsternis gespeist, es gibt keinerlei visuelle Ablenkungen, man ist auf Fühlen, Riechen und Schmecken angewiesen. Während man normalerweise sieht was man isst, erlebt man im Noir das Essen auf eine vollkommen andere Art. Zusätzlich wird man hier auf eine Multimedia-reise geschickt, an spannende Orte rund um den Globus. War es kurz nach der Eröffnung das Thema „Afrika“ so ist es nun „Schätze der Karibik“, das Programm wechselt vierteljährlich.

The dark side of the spoon

Wie läuft nun so ein Abend im Noir ab?

Zu allererst wird man im bereits etwas schummrigen Barbereich begrüßt und legt ab: Handys, beleuchtete Armbanduhren, Handtaschen sind im Restaurantbereich nicht erlaubt. Danach wird bei einem fruchtigen Cocktail die Speisekarte gereicht: Es stehen wahlweise ein 3-Gänge (59€), 4-Gänge (69€) oder 5-Gänge (79€) Menü zur Auswahl. Da das Essen frisch zubereitet wird, wählt man erst am Erlebnistag sein individuelles Menü aus. Und egal, ob man bei einem Besuch Gusto auf Fleisch, Fisch, Geflügel oder Vegetarisches hat, sogar auf spezielle Allergien wird hier Rücksicht genommen. Das Spannendste ist aber: Man weiß nicht genau, was einem wirklich serviert wird, es geht darum, das Essen zu er-schmecken, sich voll und ganz auf seine Sinne zu verlassen.

Wurde das Menü gewählt, wird man von einem blinden oder sehbehinderten Kellner an seinen Platz geführt, der sich nun in absoluter Dunkelheit befindet. Dort befinden sich bereits die oben an der Bar bestellten Getränke, die man selbst einschenken muss – gar nicht so einfach! Nun beginnt die multimediale Reise: Während des gesamten Essens hört man leise Meeresgeräusche, sogar leichter Wind ist spürbar, karibische Musik und Schiffshupen versetzen einen zusammen mit der kreolischen Küche in karibische Stimmung.

Nach etwa drei Stunden, wenn das dessert serviert wurde, wird man von seinem Kellner wieder in die schummrig beleuchtete Bar geführt, wo sich bei einem Cocktail oder einem Glas Sekt die Augen langsam wieder an das Licht gewöhnen können. In der Bar erhält man dann auch die kulinarische Auflösung der einzelnen Gänge, die man genossen hat. Es ist im übrigen spannend zu sehen, wie wenig man eigentlich er-schmeckt, wenn man nicht sieht was man vor sich am Teller hat.

Wer also einmal Lust hat auf ein Ess-Experiment der anderen Art, wer seine fünf Sinne aktivieren möchte oder einfach nur wer Lust hat sich auf eine exotische Reise zu begeben ohne lange herumreisen zu müssen, dem sei das Noir wirklich ans Herz gelegt. Eine großartige Idee, gutes Essen und ein Erlebnis, das man nicht so leicht wieder vergisst.

Bei Interesse kann man online reservieren. 

  Ambiente – finster    Service – freundlich
  Qualität – gut   Preis – gehobene Mittelklasse
  Nichtraucher      


Foto: www.noirvienna.at

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Noir



Für gewöhnlich sieht man in einem Restaurant was man vor sich am Teller hat. Dass das nicht zwingend so sein muss, beweist das neue Lokal „Noir – Dinner in the Dark“.

Schmecken und Riechen im Dunkeln

Im Noir wird in vollkommener Finsternis gespeist, es gibt keinerlei visuelle Ablenkungen, man ist auf Fühlen, Riechen und Schmecken angewiesen. Während man normalerweise sieht was man isst, erlebt man im Noir das Essen auf eine vollkommen andere Art. Zusätzlich wird man hier auf eine Multimedia-reise geschickt, an spannende Orte rund um den Globus. War es kurz nach der Eröffnung das Thema „Afrika“ so ist es nun „Schätze der Karibik“, das Programm wechselt vierteljährlich.

The dark side of the spoon

Wie läuft nun so ein Abend im Noir ab?

Zu allererst wird man im bereits etwas schummrigen Barbereich begrüßt und legt ab: Handys, beleuchtete Armbanduhren, Handtaschen sind im Restaurantbereich nicht erlaubt. Danach wird bei einem fruchtigen Cocktail die Speisekarte gereicht: Es stehen wahlweise ein 3-Gänge (59€), 4-Gänge (69€) oder 5-Gänge (79€) Menü zur Auswahl. Da das Essen frisch zubereitet wird, wählt man erst am Erlebnistag sein individuelles Menü aus. Und egal, ob man bei einem Besuch Gusto auf Fleisch, Fisch, Geflügel oder Vegetarisches hat, sogar auf spezielle Allergien wird hier Rücksicht genommen. Das Spannendste ist aber: Man weiß nicht genau, was einem wirklich serviert wird, es geht darum, das Essen zu er-schmecken, sich voll und ganz auf seine Sinne zu verlassen.

Wurde das Menü gewählt, wird man von einem blinden oder sehbehinderten Kellner an seinen Platz geführt, der sich nun in absoluter Dunkelheit befindet. Dort befinden sich bereits die oben an der Bar bestellten Getränke, die man selbst einschenken muss – gar nicht so einfach! Nun beginnt die multimediale Reise: Während des gesamten Essens hört man leise Meeresgeräusche, sogar leichter Wind ist spürbar, karibische Musik und Schiffshupen versetzen einen zusammen mit der kreolischen Küche in karibische Stimmung.

Nach etwa drei Stunden, wenn das dessert serviert wurde, wird man von seinem Kellner wieder in die schummrig beleuchtete Bar geführt, wo sich bei einem Cocktail oder einem Glas Sekt die Augen langsam wieder an das Licht gewöhnen können. In der Bar erhält man dann auch die kulinarische Auflösung der einzelnen Gänge, die man genossen hat. Es ist im übrigen spannend zu sehen, wie wenig man eigentlich er-schmeckt, wenn man nicht sieht was man vor sich am Teller hat.

Wer also einmal Lust hat auf ein Ess-Experiment der anderen Art, wer seine fünf Sinne aktivieren möchte oder einfach nur wer Lust hat sich auf eine exotische Reise zu begeben ohne lange herumreisen zu müssen, dem sei das Noir wirklich ans Herz gelegt. Eine großartige Idee, gutes Essen und ein Erlebnis, das man nicht so leicht wieder vergisst.

Bei Interesse kann man online reservieren. 

  Ambiente – finster    Service – freundlich
  Qualität – gut   Preis – gehobene Mittelklasse
  Nichtraucher      


Foto: www.noirvienna.at

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2 Antworten auf Noir – Verstecken

  1. jehova sagt:

    hahahahaha
    "the dark side of the spoon" – ich möchte den erfinder dieses wortspiels zum ritter schlagen!

  2. Dialog im Dunkeln sagt:

    das Original bei Dialog im Dunkeln
    ?…und wer lieber das Original von Dinner im Dunkeln möchte, darf gerne bei uns vorbeischauen http://www.imdunkeln.at/ 😉

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