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Schwarzes Phantom

Mutig in die schwarze Zukunft

13. April 2011 • Skurriles7 Kommentare zu Mutig in die schwarze Zukunft

Die ÖVP sucht einen neuen Parteivorsitzenden und stadtbekannt hilft mit.

Die ÖVP ist in den vergangenen Wochen in durchaus stürmischen Gewässern unterwegs. Es wurde lobbyiert, laviert, kassiert und vor allem abserviert. Und in diesen harten Zeiten verliert die Volkspartei nun auch noch ihren Steuermann. Josef Pröll muss seiner angeschlagenen Gesundheit Tribut zollen und legte alle seine politischen Ämter als ÖVP-Chef, Finanzminister und Vize-Kanzler zurück.

Nun benötigt es eine Person das christlich-neoliberal-sozial-konservativ-wirtschaftsfreundliche Lager wieder in ruhigere Bahnen lenkt.
Einen Mann/eine Frau wie…


Peter Pacult

Gerade noch Rapid-Trainer und am nächsten Tag arbeitslos. Das Leben kann sehr grausam sein. Damit Peter Pacult in Zukunft nicht wieder als Briefträger arbeiten muss könnte er doch in Zukunft die Führung der Volkspartei übernehmen. Dass er junge Talente wie Sebastian Kurz oder Silvia Fuhrmann behutsam aufbauen könnte und für den Wahlkampf unheimlich viel taktisches Verständnis mitbringt hat er bereits zur Genüge bewiesen. Mit seiner Methode „Management by Choleric“ beherrscht er durchaus auch die parteiinterne Organisationsform. Bei weiterer Pflege dieser Eigenschaft könnte vielleicht sogar ein Landeshauptmannsessel drin sein.
Auch stellt der Umstieg vom Sektenführer zum Chef einer baldigen Splittergruppe im Parteienspektrum wohl keine allzu große Veränderung dar.

Toni Faber

Viele sind ja der Meinung, dass der ÖVP im Moment nur mehr göttlicher Beistand helfen könnte. Wer läge dann näher als Parteivorsitzender als Gottes Vertreter bei jedem Faschingsgschnas und jeder Gratis-Ausspeisung, Dompfarrer Toni Faber. Mit Sicherheit gäbe er einen nüchternen Lenker der im Moment doch oft so machttrunkenen Partei des Volkes ab – eine wunderbare Mischung aus katholischer Weltoffenheit und persönlicher Zurückhaltung.

Jopie Hesters

Wer könnte besser die Jugendlichkeit der ÖVP verkörpern als Jopie Heesters. Viele werden jetzt sagen „Hmmm, Jugendlichkeit?!“, aber das war doch auch bisher schon wurscht. Was braucht man schon diese paar besserwisserischen G’studierten und hirnlahmen Komatrinker, wenn einen geschlossen der gesamte Kameradschaftsbund in Grammelknödelbrunn wählt?
Getreu dem Motto: Alt macht geil!

Muammar al Gaddafi

Das wäre doch gelacht, wenn man in der Lichtenfelsgasse keine Zeltpflöcke in den Boden prügeln könnte. Dann nämlich stünde einem Parteivorsitz von Muammar al Gaddafi wohl wenig im Wege. Für ihn gilt dasselbe wie für Peter Pacult (Nein, nicht der Führungsstil), er ist nämlich (hoffentlich bald) arbeitslos. Als Großaktionär der Uni-Credit kann er in Österreich ohnehin als so etwas wie ein Eigentümervertreter gesehen werden.

Dagmar Koller

Viele Menschen werden jetzt fragen: Warum Dagmar Koller? Die glasklare Antwort darauf lautet natürlich: Warum denn nicht? Mit dieser Personalentscheidung könnte man endlich ein für alle Mal klarmachen, dass Parteipolitik keinen Sinn machen muss.
Wenn man von Exzellenz-Unis schwafelt und gleichzeitig den Bildungssektor kaputt spart, wenn man vor lauter Sorge, um die kleinen Häuselbauer Großgrundbesitzer schont und wenn man für die Erben von Omas Sparbüchl Millionennachlässe nicht mehr versteuert, dann kann verdammt noch Mal auch Dagmar Koller Vorsitzende der Österreichischen Volkspartei werden.
Also Dagi, go for it!

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7 Antworten auf Mutig in die schwarze Zukunft – Verstecken

  1. Charles sagt:

    Da fehltChuck Norris
    der ist bibelfest und hat Durchsetzungsvermögen.

  2. Fiona KHG sagt:

    Wie wäre es mit mir?
    Ich bin jung, schön und reich. Reiceh Menschen neigen nicht zur Korruption, denn sie ahben ja schon alles.

  3. hermine oma janssen sagt:

    bilgeri muss ran!
    da bilgeri hot a neiche plattn am start, do is sei kopf am cova, oisa am büdl, und die plottn haßt WOW lets Rock! bilgeri for vizekanzler

  4. fritz sagt:

    kandidatin
    Ich bin für die dagmar koller! Mit der kann man nie falsch liegen 😉

  5. Lucy sagt:

    Oder Laura Rudas?
    Damit hätte die SPÖ eine Sorge weniger und die ÖVP hätte jemanden der nicht nur jung und dynamisch ist, sondern auch was von "networking" versteht!
    Und in Sachen Freunderlwirtschaft steht sie der Alt-Herren-Runde der ÖVP um Nichts nach!
    http://derstandard.at/1293370722777/Parteipersonal-Laura-und-die-Buberlpartie?seite=2

  6. Sandra sagt:

    Fekter realistische Kandiatin?
    Man munkelt ja schon das die ÖVP an die heilige Maria – Fekter, jene Frau die sich für Menschenrechte schon Ruhm und Ehre verdint hat und vielleicht könnte die ÖVP ja dann gleich mit der FPÖ fusionieren?

  7. Clara sagt:

    Ich bin für
    den Busek. Der beste Parteiobmann der ÖVP in den letzten Jahrzehnten, danach ging es nur mehr bergab.

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