Wien – Grätzltipps – 5. Margareten

(c) Hjanko
(c) Hjanko

Matteottihof

5. März 2013 • 5. Margareten

Wir spazieren die Siebenbrunnengasse entlang und kommen zum Matteottihof, welcher 1926/27 nach Plänen von Heinrich Schmid erbaut wurde und als Erinnerung an den italienischen Sozialisten Giacoma Matteotti, welcher im Kampf gegen den Faschismus starb, diesen Namen erhielt.. Der burgartige Bau bildet den Kern der "Ringstraße des Proletariats".

Der Bau gliedert sich in verschiedene Höfe. Diese beherbergen, die für die Bauten des Roten Wiens typischen Gemeinschaftsräume, wie eine Waschküche und einen Kindergarten. Früher beherbergten die Superblocks neben Kindergärten auch Veranstaltungs- und Versammlungssäle, Werkstätten Volksbibliotheken, Lebensmittelgeschäfte (Konsum), Vereine, Fürsorge- und Gesundheitseinrichtungen. 

Die Anlage umfasst 452 Wohnungen und bildet zusammen mit dem nahen Metzleinstaler Hof und dem Herweghhof in diesem Bereich Margaretens ein markantes Stadtviertel.

Weitere Artikel

Kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

« »