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(c) bundespräsident.in, wiki/Flickr
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Maria Fekter, alles Liebe zum Geburtstag.

1. Februar 2012 • Skurriles3 Kommentare zu Maria Fekter, alles Liebe zum Geburtstag.

Heute feiert Maria Fekter ihren Geburtstag. Wahrscheinlich in Sicherheit, einer schönen Wohnung, im Kreise ihrer Familie, ohne verfolgt zu werden. Ein (satirisches) Hoch auf das Geburtstagskind.

Sympathieträgerin der Herzen.

Du Sympathieträgerin der Herzen, du Mutter Theresa der österreichischen Politik! Ausgezeichnet hast du dich als Innenministerin für deine Sorge um die Mitmenschen, nicht nur um die „Einheimischen“ sondern auch um jene derer mit „Migrationshintergrund!“. Was haben wir nicht alle gestaunt über deine Mitmenschlichkeit, deine Güte. Du hast uns beigebracht, dass wir fünfjährige Kinder nicht mit bewaffneten Polizisten aus Volksschulklassen holen dürfen, dass es ungerecht wäre, Familien zu trennen. Immer hast du die Moral der schnöden Bürokratie vorgezogen, nie hast du als oberste Befehlshaberin dich der Paragraphen eines höchst lückenhaften Asylgesetztes bedient.

Es gab nie Grund, sich zu fragen, ob dieses Land schon völlig verrückt geworden ist, solche Minister noch als tragbar zu sehen. Du hast das Christliche in der ÖVP wieder hervorgeholt. Nie waren obstruseste, moralisch verachtenswerteste Flüchtlingsabschiebeaktionen von dir zu hören. Es war nie zum Verzweifeln mit dir.

Multi-Kulti pfui gack!

Du hast immer gewusst, dass Multi-Kulti keine Utopie, sondern eine Realität ist. Dass der Terminus „Grenzen“ sowieso hinterfragensnotwendig ist, und selbst, wenn er das nicht wäre, wäre da noch die Mitmenschlichkeit. Wenn schon kein Respekt, dann zumindest Akzeptanz. Mit deiner humanistischen Politik hast du das jede Sekunde gezeigt. Weißt du, Mizzi, eigentlich hätte es all die Organisationen nicht geben müssen, weil ihr eh so human wart. Wie sie nicht alle heißen, jene die sich um Flüchtlinge kümmern, ohne Entgelt. Es hätte sie bei dir nicht geben müssen, jene die einfach mal aufgestanden sind und den Vogel gezeigt haben, gefragt haben ob’s eh noch geht.

Mizzi, es hat sich nie jemand fragen müssen wer der größere Altruist ist, du oder Strache. Nie. Man musste nie Angst haben, Angst um die, die halt zufällig hier her gekommen sind, weil sie zuhause nicht bleiben haben dürfen oder können. Um die, die hierher gehören, auch wenn sie nicht Maria sondern Ibrahim oder wie auch immer heißen. Schön, dass bei dir nie Väter und Mütter Angst um ihre Kinder haben mussten. Das ist sicher kein schönes Gefühl nämlich. Oder, dass sich Jugendliche aus Verzweiflung darüber, dass ihre Familien getrennt würden und in ein Land müssen, in das sie nicht hingehören, am liebsten umbringen wollten, du aber eloquent und christlich-sozial gekontert hast, dass du dich von Rehaugen nicht beindrucken lasst.

Alles alles Liebe!

Auch wenn Du jetzt nicht mehr Innenministerin bist, dafür aber ein anderes hochdotiertes Amt inne hast (was für ein Trost !). Ich schenke dir zum Geburtstag den Link zu ein paar Websites.

www.fraubock.at
www.freundeschuetzen.at
www.integrationshaus.at
www.purplesheep.at

Alles Liebe,
Markus.

Foto (c) Bundespräsident.in / Flickr

Markus Brandstetter

Where there’s music and there’s people and they’re young and alive.

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3 Antworten auf Maria Fekter, alles Liebe zum Geburtstag. – Verstecken

  1. Martin sagt:

    Stadtbekannt
    auch wenn ich in dieser sache bzw. was frau fekter angeht großteils beim autor bin, so finde ich, dass stadtbekannt diese zeitweisen politik-ausflüge nicht notwendig hat.
    Ich sehe Stadtbekannt als sehr kuhles freizeit- und infomagazin, zudem es i-wie ned passt, immer wieder so flache politische aussagen zu publizieren zu müssen, v.a. wenn die immer in die selbe kerbe schlagen und schon gar nichts mit wien-betreffender-stadtpolitik direkt zu tun haben.
    lg,
    ein treuer leser aus hernals 🙂

  2. Leser 0815 sagt:

    Wieso?
    Ich finde viele Ausflüge von statdbekannt in die Politik recht gelungen, auch wenn das ein eher platter Versuch ist, und so ein großes Stadtmagazin wie stadtbekannt braucht doch auch Politik. Gehört ja zum Leben dazu. So ein Kommentar wie das gestern zu den Aida Faschingskrapfen finde ich wichtig und notwendig.Diesen Artikel hier eher weniger, aber das ist Geschmackssache.

  3. Touristin sagt:

    Ist doch ganz lustig
    dieses Briefchen.

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