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Kexfabrik

1. Dezember 2013 • Lebensmittel

Es ist, wie jedes Jahr aufs Neue, keine große Überraschung, aber doch immer wieder etwas Schönes: Bald ist wieder Weihnachten. Nicht nur, aber vor allem die vorweihnachtliche Zeit bedeutet unter anderem, dass wieder die Backbleche ausgegraben und eingefettet, die Keksformen entstaubt und die Waagen irgendwo in der Abstellkammer vergraben werden. Wer für den Backexzess noch auf der Suche nach der einen, originellen Keksform abseits des Weihnachtsbaumes oder der Sternschnuppe ist, der ist in der kexfabrik im 2. Bezirk genau richtig.

Kekse sind etwas Großartiges. Bei manchen mag der knusprige Genuss Schweißausbrüche ob der während des Sommers so gut gehegten und gepflegten Linie auslösen, andere wiederum freuen sich bereits seit Ende der letztjährigen vorweihnachtlichen Zeit wieder darauf, den Duft einzuatmen, den die langsam Farbe annehmenden Backwaren in der ganzen Wohnung verströmen. Darauf, aus dem Teig die lustigsten Formen zu kreieren und sie mit allerhand Streuseln und Zuckerguss zu verschönern und letztendlich genussvoll hineinzubeißen. Wir mögen Kekse sehr gerne, und Isabella Urban mag sie auch sehr gerne.  


Wo der Keks ein kex ist.

So gerne, dass sie ihre Liebe zu Keksen und lustigen Formen – ein familiäres Erbstück – in eine Geschäftsidee umsetzte, die die sonst recht karge Gegend um Ernst Happel-Stadion und Prater um einen äußerst kreativen Laden reicher gemacht hat: die kexfabrik in der Dr. Natterergasse. Ursprünglich eine, ebenfalls von Frau Urban betriebene, Galerie, ist der kleine, aber feine Laden nun prall gefüllt mit zwischen 700 und 800 Formen, die ausgefallener nicht sein könnten. Begonnen hat das Ganze mit einem „österreichischen Starterset“ aus Stephansdom, dem Umriss unserer kleinen Republik und Mozarts Konterfei, die Frau Urban in ihrer Galerie eigentlich so ganz nebenbei angeboten hatte.

Als die Nachfrage überraschenderweise immer größer und größer wurde, begann auch die Ideenküche zu brodeln, und zu dem Österreich-Set gesellten sich nach Bär, Löwe und Ente auch Sissi, der Grazer Uhrturm oder kleine Paragraphen-Förmchen mit Namen Lex-Kex dazu – für letztere war Frau Urbans Jus-Studium nicht ganz unauschlaggebend. Nach und nach füllte sich der gemütliche Laden mit einem großen Sortiment:  

Von Adler-Kex bis Zahn-Kex

So gibt es beispielsweise von einer Zahnform, einem Stephansdom oder einer Kochhaube bis hin zu allen möglichen Tierarten wie einen Adler, eine Kuh oder einen Bären, oder sogar ein Babylätzchen oder Balettschuhen alles, was das Keks-Herz begehrt. Auf das zweiteilige Riesenrad, bei dem man den inneren Teil entweder als Prägung verwenden, oder daraus einen Linzer Keks machen kann, ist Frau Urban besonders stolz, sind doch viele der Keksformen in aufwändiger Handarbeit hergestellt worden – und das Riesenrad hat bekanntlich recht viele Gondeln an seinem Rad hängen. Preislich sind die Formen recht unterschiedlich angelegt und variieren natürlich auch je nachdem, ob sie in Eigenproduktion hergestellt oder maschinell gefertigt wurden: Einen drei Zentimeter großen Teddy kann man beispielsweise bereits um 2,- Euro erstehen, ein handgefertigter, sieben Zentimeter großer Biber kommt auf 8,- Euro.

Ob Frau Urban, die den Laden gemeinsam mit ihrer Mutter betreibt, etwas selber herstellt, oder produzieren lässt, macht sie immer ganz von der Nachfrage abhängig – designt sind die meisten Stücke jedenfalls selbst, einiges wird auch aus den USA oder aus Deutschland zugekauft, wie etwa Hello Kitty-Backförmchen.


Ich hab mein Linzer Auge auf dich geworfen.

Darüber hinaus finden in der kexfabrik auch T-Shirts mit witzigen Sprüchen, Kühlschrankmagnete, Keksdosen und seit neuestem auch ein selbst geschriebenes Kinderbüchlein darüber, wie die Kekse auf die Welt kamen, ihren Platz.

Ein Ausflug in jene Gegend Wiens, die für manche wahrscheinlich bereits gar nicht mehr zu Wien zählt, zahlt sich also allemal aus. Nicht nur zum Eigenbedarf für den vorweihnachtlichen Keks-Back-Exzess, sind die Förmchen, die übrigens auch über den Webshop geordert werden können, geeignet – man kann viel mehr damit anstellen: Sie eignen sich etwa für Tonarbeiten oder zum Ausstechen von Plastilin genauso gut, wie zum Backen kleiner salziger Häppchen, oder auch als Christbaumschmuck.


Das kexfabrik Originalrezept

Da Keksformen aber wahrscheinlich hauptsächlich doch dazu verwendet werden, um Kekse zu backen, gibt es hier das simple, aber sehr schmackhafte und auch für Backmuffel durchaus bewerkstellbare kexfabrik-Originalrezept:

Zutaten:
300 Gramm Mehl
200 Gramm Butter
100 Gramm Zucker
1 Ei

Und dann?
Zutaten zu einem glatten Teig kneten. Fertigen Teig in Alufolie wickeln und ca. eine Stunde kalt stellen. Dann ausrollen, Kekse ausstechen und bei ca. 180°C goldbraun backen. Großartig verfeinern lässt sich das Rezept übrigens mit ein wenig Kakao, Zimt oder Mandelsplittern.

Kexfabrik



Es ist, wie jedes Jahr aufs Neue, keine große Überraschung, aber doch immer wieder etwas Schönes: Bald ist wieder Weihnachten. Nicht nur, aber vor allem die vorweihnachtliche Zeit bedeutet unter anderem, dass wieder die Backbleche ausgegraben und eingefettet, die Keksformen entstaubt und die Waagen irgendwo in der Abstellkammer vergraben werden. Wer für den Backexzess noch auf der Suche nach der einen, originellen Keksform abseits des Weihnachtsbaumes oder der Sternschnuppe ist, der ist in der kexfabrik im 2. Bezirk genau richtig.

Kekse sind etwas Großartiges. Bei manchen mag der knusprige Genuss Schweißausbrüche ob der während des Sommers so gut gehegten und gepflegten Linie auslösen, andere wiederum freuen sich bereits seit Ende der letztjährigen vorweihnachtlichen Zeit wieder darauf, den Duft einzuatmen, den die langsam Farbe annehmenden Backwaren in der ganzen Wohnung verströmen. Darauf, aus dem Teig die lustigsten Formen zu kreieren und sie mit allerhand Streuseln und Zuckerguss zu verschönern und letztendlich genussvoll hineinzubeißen. Wir mögen Kekse sehr gerne, und Isabella Urban mag sie auch sehr gerne.  


Wo der Keks ein kex ist.

So gerne, dass sie ihre Liebe zu Keksen und lustigen Formen – ein familiäres Erbstück – in eine Geschäftsidee umsetzte, die die sonst recht karge Gegend um Ernst Happel-Stadion und Prater um einen äußerst kreativen Laden reicher gemacht hat: die kexfabrik in der Dr. Natterergasse. Ursprünglich eine, ebenfalls von Frau Urban betriebene, Galerie, ist der kleine, aber feine Laden nun prall gefüllt mit zwischen 700 und 800 Formen, die ausgefallener nicht sein könnten. Begonnen hat das Ganze mit einem „österreichischen Starterset“ aus Stephansdom, dem Umriss unserer kleinen Republik und Mozarts Konterfei, die Frau Urban in ihrer Galerie eigentlich so ganz nebenbei angeboten hatte.

Als die Nachfrage überraschenderweise immer größer und größer wurde, begann auch die Ideenküche zu brodeln, und zu dem Österreich-Set gesellten sich nach Bär, Löwe und Ente auch Sissi, der Grazer Uhrturm oder kleine Paragraphen-Förmchen mit Namen Lex-Kex dazu – für letztere war Frau Urbans Jus-Studium nicht ganz unauschlaggebend. Nach und nach füllte sich der gemütliche Laden mit einem großen Sortiment:  

Von Adler-Kex bis Zahn-Kex

So gibt es beispielsweise von einer Zahnform, einem Stephansdom oder einer Kochhaube bis hin zu allen möglichen Tierarten wie einen Adler, eine Kuh oder einen Bären, oder sogar ein Babylätzchen oder Balettschuhen alles, was das Keks-Herz begehrt. Auf das zweiteilige Riesenrad, bei dem man den inneren Teil entweder als Prägung verwenden, oder daraus einen Linzer Keks machen kann, ist Frau Urban besonders stolz, sind doch viele der Keksformen in aufwändiger Handarbeit hergestellt worden – und das Riesenrad hat bekanntlich recht viele Gondeln an seinem Rad hängen. Preislich sind die Formen recht unterschiedlich angelegt und variieren natürlich auch je nachdem, ob sie in Eigenproduktion hergestellt oder maschinell gefertigt wurden: Einen drei Zentimeter großen Teddy kann man beispielsweise bereits um 2,- Euro erstehen, ein handgefertigter, sieben Zentimeter großer Biber kommt auf 8,- Euro.

Ob Frau Urban, die den Laden gemeinsam mit ihrer Mutter betreibt, etwas selber herstellt, oder produzieren lässt, macht sie immer ganz von der Nachfrage abhängig – designt sind die meisten Stücke jedenfalls selbst, einiges wird auch aus den USA oder aus Deutschland zugekauft, wie etwa Hello Kitty-Backförmchen.


Ich hab mein Linzer Auge auf dich geworfen.

Darüber hinaus finden in der kexfabrik auch T-Shirts mit witzigen Sprüchen, Kühlschrankmagnete, Keksdosen und seit neuestem auch ein selbst geschriebenes Kinderbüchlein darüber, wie die Kekse auf die Welt kamen, ihren Platz.

Ein Ausflug in jene Gegend Wiens, die für manche wahrscheinlich bereits gar nicht mehr zu Wien zählt, zahlt sich also allemal aus. Nicht nur zum Eigenbedarf für den vorweihnachtlichen Keks-Back-Exzess, sind die Förmchen, die übrigens auch über den Webshop geordert werden können, geeignet – man kann viel mehr damit anstellen: Sie eignen sich etwa für Tonarbeiten oder zum Ausstechen von Plastilin genauso gut, wie zum Backen kleiner salziger Häppchen, oder auch als Christbaumschmuck.


Das kexfabrik Originalrezept

Da Keksformen aber wahrscheinlich hauptsächlich doch dazu verwendet werden, um Kekse zu backen, gibt es hier das simple, aber sehr schmackhafte und auch für Backmuffel durchaus bewerkstellbare kexfabrik-Originalrezept:

Zutaten:
300 Gramm Mehl
200 Gramm Butter
100 Gramm Zucker
1 Ei

Und dann?
Zutaten zu einem glatten Teig kneten. Fertigen Teig in Alufolie wickeln und ca. eine Stunde kalt stellen. Dann ausrollen, Kekse ausstechen und bei ca. 180°C goldbraun backen. Großartig verfeinern lässt sich das Rezept übrigens mit ein wenig Kakao, Zimt oder Mandelsplittern.

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