Iss dich warm

Iss dich warm

4. Oktober 2013 • Gut zu essen1 Kommentar

Man kennt es bereits und jedes Jahr aufs Neue ist es dasselbe. Krampfhaft und meist nicht unbedingt hoch erfreut, versucht man sich psychisch und physisch darauf einzustellen, was die strahlende Sonne und den dadurch meist recht ausgeglichenen Serotonin-Haushalt ablöst: der Kälteeinbruch.  

Um den mit dem Kälteeinbruch trotz Vorahnung einhergehenden Schock zu mildern, gibt es natürlich einige Tricks: Sich wärmer anzuziehen ist wahrscheinlich eine recht gute Idee, genauso wie das Umsteigen von Eistee auf Heißtee oder das Aufdrehen der Heizung bei gleichzeitigem Schließen der Fenster. Zumindest ein wenig wohlige Wärme hat man nun wieder erlangt, das aufrecht Erhalten des Glückshormon-Haushalts bei Nieselregen, Nebel und Dunkelheit ist jedoch meist leider ein Quäntchen komplizierter. Mit dem Genuss von Schokolade lässt sich ein kurzer Serotonin-Schub zwar bewerkstelligen, andauernde Glücksgefühle durch Milka, Rittersport und Co. hervorzurufen wird sich aber wahrscheinlich spätestens nach einigen Wochen in Form einer nicht mehr optimal sitzenden Jeans rächen.

Dass es außer Schokolade aber noch andere Nahrungsmittel gibt, mittels derer man seinem Körper Wärme und Glücksgefühle induzieren kann, wird man vermutlich ahnen, jedoch nicht unbedingt wissen. Stadtbekannt hat für euch einiges an Gute-Laune- und Wärme-Essen recherchiert.


Gute-Laune-Essen

Der Klassiker des Gute-Laune-Essens ist zunächst einmal mit Sicherheit jede Form von Obst und Gemüse, besonders reich an Folsäure, deren Konsum Stimmungsschwankungen vorbeugt, sind aber vor allem die Gemüsesorten Broccoli, Spinat und Tomate. Wer dies mit Vollkornprodukten, Fleisch, Fisch und Eiern kombiniert, die voll mit Vitamin B12 sind und denselben Effekt erzielen, wird sich trotz Nebel und Düsterkeit bald ausgeglichener fühlen.

Stress reduzierend wirkt unter anderem auch Honig, für diejenigen, die trotz Schokolade-Verbannung nicht auf Süßes verzichten wollen, eine gute Nachricht. Kombiniert man beispielsweise vor allem Kiwis und Ananas, zwei Obstsorten, die durch einen hohen Serotoninanteil stimmungsaufhellend wirken, mit ein wenig Honig in einem Milchshake, ist man stimmungstechnisch bereits für die kalte Jahreszeit gewappnet. Das alles gepaart mit ein paar Nüsschen und das Serotonin pumpt nur so durch den Körper.


Wärme-Essen

Doch nicht bloß der drohenden schlechten Laune, auch der Kälte kann mit den richtigen Mitteln ein Schnippchen geschlagen werden. Abseits von simplen Varianten wie einer heißen Dusche, Wollsöckchen oder einer Wärmeflasche, kann man sich auch mit diversen Lebensmitteln von innen aufheizen. Der Verzehr von Gemüse-, Fleisch- und Vollkornprodukten hat für die ewigen Frostbeulen unter uns einen angenehmen Doppeleffekt: Nicht nur die Laune wird dadurch aufgebessert, sondern auch die Körperwärme angekurbelt. Vor allem rotes Fleisch wie Rind, Schwein, Lamm, Wild und Ente wirkt gepaart mit Reis, Hirse oder Dinkel wie eine kleine Wärmeflasche im Magen, wer diese Speisen dann zusätzlich noch mit „klassischem“ Wintergemüse wie Rotkraut, Kürbis, Lauch, Zwiebel oder Kohl garniert, hat gewonnen. Würzen sollte man als dauer-erfrorener Mensch vor allem mit viel Chili, Pfeffer, Ingwer oder Knoblauch.

Als Nachspeise sind – und an dieser Stelle bekommen sie zusätzlich zum großartigen Geschmack auch eine großartige Funktion – Maroni besonders empfehlenswert, denn sie kurbeln die Wärmeproduktion im Körper zusätzlich an. Wer gerne Tee trinkt, sollte in der kalten Jahreszeit vor allem zu Ingwer- oder Fencheltee greifen, Kekse oder Bäckereien mit Zimt und Gewürznelken dazu schmecken nicht nur gut, sie heizen zusätzlich noch auf.

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