Kultur – Musik

Neil young

Happy Birthday, Neil.

12. November 2010 • Musik

Happy Birthday, Neil –

 
Anlässlich von Neil Youngs 65. Geburtstag findet heute im Café Concerto ein Tribute-Abend mit Live Acts statt.
 
It’s better to burn out than to fade away? Mag sein, am besten ist es aber, weder auszubrennen noch langsam zu erlöschen, sondern kontinuierlich und stoisch zu sein und weiterzugehen wie Neil Young, der heute seinen 65. Geburtstag feiert. Dieser hat gerade, produziert von Daniel Lanois, diesem grandiosen verdammten Klangmagier, der schon bei Dylan wunder gewirkt hat, das wunderbare, verstörende „Le Noise“ veröffentlicht und damit wieder einmal etwas neues, so noch nicht dagewesenes geschaffen. Soundscapes, Delays, Verzerrungen auf der Akustikgitarre – diese von Lanois geschaffene Klangkulisse stellt Neil Youngs Stimme, seinen Vibe, in einen völlig anderen Kontext. Gloomy, düster, aber nie ohne Hoffnung im Unterton. Schließlich ist der Tag dann am nächsten, wenn die Nacht am längsten ist, um es mit Rio Reiser zu sagen.
 
Und dann, wenn man mit „Le Noise“ fertig ist, sollte man heute vielleicht wieder einmal „Silver And Gold“ auflegen. Als Kontrast. „Good to see you again“, eröffnet Neil das ganze, Neil, der alte Freund und Weggefährte, akustisch, analog, warmherzig. Simpel und schön, „good to see your face again“. Weil’s bei all dem Chaos am Schlachtfeld auch um das geht, oder gerade um das. Although those changes have come.
 
Oder „On The Beach“. Oder „Harvest“. Oder „After The Gold Rush“.
 
Und dann am Abend ins Concerto gehen, sich Gernot Feldner von Harlequin’s Glance anhören, denn der spielt heute dort ein Neil Young-Set, bei freiem Eintritt, in den charmanten Katakomben des Concerto-Kellers.

Long may you run, Neil! Stadtbekannt wünscht alles Gute!

(Markus Brandstetter)
 

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