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Fauner Consulting, Folge 1.

23. November 2011 • Film / TV5 Kommentare zu Fauner Consulting, Folge 1.

Soeben ging mit „Fauner Consulting“ die neue Internet-Serie aus der Feder von Georg Weissgram mit Manuel Rubey in der Hauptrolle online.

Nachdem wir die beiden – hier nachzulesen – unlängst ausführlich zum Gespräch trafen und das Grundkonzept der Serie schon hier angerissen haben, waren wir selbstverständlich gespannt darauf, uns mit Vergnügen die erste Folge von „Fauner Consulting“ anzusehen. Und eines vorweg: wir empfehlen den LeserInnen, uns das gleichzutun.

Eine neue Hoffnung

„Eine neue Hoffnung“ heißt die erste Episode der zehnteiligen Serie, deren jeweils neueste Folge auf www.fauner-consulting.at jeden Dienstag ab 20:15 Uhr online zu sehen ist. Das Telefon klingelt und Francois Fauner, die Hauptfigur, wacht auf. Im Auto. Genaues wissen wir nicht, außer dass er in selbigem geschlafen hat, sich im Auto die Zähne putzt, die Haare richtet und dann zielgerichtet zu einer Wohnung im ersten Bezirk  geht. „Herr Klaus? Guten Morgen, Fauner. Ich komm wegen dem Zimmer“. „Wos für a Zimmer?“ tönt es aus der Gegensprechanlage. Komische Sache, da kommt Fauner anscheinend drei Monate zu spät. Irgendwie lässt Herr Klaus Fauner aber dennoch nach oben, und das Kennenlernen ist herrlich absurd. Ohne den Plot zu verraten, denn den können wir nach der ersten Folge auch nur erahnen und mit den Grundinfos aus der Presseinfo kombinieren: schon in der ersten Folge deutet sich einerseits der wirklich geglückte, absurde Witz der Serie wie auch jener der von Manuel Rubey verkörperten Hauptfigur an.

Gestatten, Franz Fauner.

Als „Scharlatan“ würde er Fauner nicht bezeichnen, sagte mir Drehbuchschreiber und Regisseur Georg Weissgram. Das sei zu berechnend. Und doch: berechnend, auf eine sehr lustige und vielversprechende Art und Weise erscheint Fauner schon in der ersten Folge. Das, was Fauner in der ersten Folge tut ist durchaus zielgerichtet – und wie er sein Gegenüber, Conrad Klaus Junior (verkörpert von Matthias Franz Stein) mit einem sehr, sehr souveränen Schmäh dann doch dazu bringt, ihm nicht nur das Zimmer zu geben, sondern das auch nur quasi für lau, das deutet dann doch auf Berechnung hin.

Wie dem auch sei: wir werden in den nächsten neun Folgen wohl Stück für Stück auch über Fauner und seine Hintergründe erfahren. Auch wenn am Ende durch einen Telefonanruf das Ende durchaus offen bleibt, wissen wir, dass Fauner dieses Zimmer nehmen wird. Oder ein ähnliches, steht es doch fest, dass seine Life-Consulting Praxis aus einem Zimmer bestehen wird; jene Praxis in der er – wie Rubey und Weissgram erzählt haben – nicht nur Antworten bietet, sondern auch die Verantwortung übernimmt.

Nicht nur, dass das Konzept von Fauner Consulting spannend klingt: die erste Folge ist lustig und ist absolut gelungen. Die Absurdität des Dialogs von Fauner und Klaus Junior, die gewitzte Nonchalance wie Fauner – ja, man sieht ihm die Perspektivenlosigkeit des Mittdreißigers an, wie er in seinem roten Golf aufwacht, in dem er ("Arbeit ist für Menschen ohne Interessen") wohnt – all das macht extrem Lust auf mehr.

Fazit:

12:17 Minuten sind zu kurz, aber nächste Woche kommt bestimmt. Spannendes Konzept, tolle Umsetzung und Manuel Rubey als Fauner – das wird noch  sehr unterhaltsam werden.  Gespannt sind wir auch auf die Beantwortung der Frage, ob wir persönlich bei Fauner um Lebensberatung anfragen würden.

Anzusehen ist das ganze auf www.fauner-consulting.at – unsere Empfehlung!

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5 Antworten auf Fauner Consulting, Folge 1. – Verstecken

  1. Charles sagt:

    Sehr gelungenes Format.
    Dass das Budget limitiert ist merkt man natürlich, aber das Setting ist absolut stimmig und die Hauptfigur sehr genial gespielt von Manuel Rubey.

  2. herrdokta sagt:

    d’accord
    absolut witzig die erste folge. auch wenn man den kameramann am rücksitz sieht am ende. rubey ist echt gut und der andere, dessen namen ich grad vergessen hab auch. geile scheiße

  3. Charles sagt:

    herrdokta
    Stimmt das mit dem Kameramann, jetzt wo dus sagst.

  4. ein seher sagt:


    es ist übrigens ein polo und kein golf… just for the record…

  5. kameramann sagt:

    tonmann
    am rücksitz

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