Wien – Grätzltipps – 7. Neubau

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Ein Tag im MQ

3. Juli 2013 • 7. Neubau

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  • Mumok Wolke (c) stadtbekannt.at
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  • Cafe Leopold MuseumsQuartier Gläser (c) Mautner stadtbekannt.at

Von der Mariahilfer Straße biegen wir ein ins Museumsquartier. Die 1725 als kaiserliche Hofstallungen angelegten Gebäude wurden 1922 zum Messepalast umfunktioniert und entsprechend adaptiert. Im April 1998 begann der Umbau zum MQ, das drei Jahre später in zwei Etappen eröffnet werden konnte. Den ursprünglichen, barocken Gebäuden des Komplexes steht heute die moderne Architektur der neu errichteten Museumsbauten wie zum Besispiel das Mumok gegenüber.

Seit seiner Eröffnung ist das MQ nicht nur ein fixer Bestandteil der Wiener Stadtkultur und ein Ort für Gegenwartskunst, Eventgastronomie, Popkultur und Kommerz, sondern auch das beliebteste öffentliche Wohnzimmer der Stadt. Wer das Areal des Musemsquartiers durchstreift, wird auch für sich entdecken, dass es wie eine kleine Stadt in der Stadt ist. Nicht nur in Bezug auf die Infrastruktur, sondern auch auf die unterschiedlichen Institutionen, von Museen, einem Tanzquartier, einem TV-Sender, Restaurants, Bars, Geschäften, einem Theater, Konzertsälen, einer Bibliothek, bis hin zu Wohnungen und Lagerräumen gibt es eine Vielzahl an Dingen zu entdecken, die man nicht auf den ersten Blick beachten würde.

Das MQ hat neben Architektur und Kunst auch kulinarisch einiges anzubieten. Überhaupt ist das Museumsquartier ein Ort an dem sich die kreative Szene Wiens gerne zum Feiern trifft. Die alljährlichen Veranstaltungen wie zum Beispiel Winter im MQ, locken immer wieder Massen an Menschen. Doch auch tagsüber lässt es sich hier gut Zeit vertreiben. Im MQ Daily lässt es sich gut speisen und da wir Photoautomaten nicht widerstehen können und nicht weit enfernt vom Daily einer steht, gehts mit dicken Bäuchen in die kleine Kammer.

Auch wenn der Ausflug im MQ kulturell gehalten werden sollte, so finden wir doch immer wieder Möglichkeiten unserem Kaufzwang freien Lauf zu lassen. Im MQ Shop finden wir wiedermal einigen unnützen Kram, den wir nicht brauchen, aber trotzdem haben wollen. Auch im Shop des Clubs der komischen Künste, oder im Subotron wird man fündig, wenn man nach nichts sucht.

Gleich gegenüber von Subotron befindet sich im Übrigen die MQ Kantine, die längst schon ein kulinarischer und sozialer Fixpunkt im Boboparadies MQ geworden ist.

Das Architekturzentrum Wien – kurz AzW – ist das Zentrum für Architektur und Baukultur. Eine Ausstellungsplattform, Wissens- sowie Forschungszentrum und Infostelle für alle an Architektur- und Baukunst Interessierten. Direkt daneben befindet sich auch das Corbaci. Das Lokal begeistert uns nicht nur mit dem Essen sondern vor allem durch die prachtvolle Decke.

Nun sind wir auf dem Weg zur Kunsthalle und gehen durch den Lomography Shop. So gelangen wir durch einen mit Fotos beklebten Raum in den Eingangsbereich der Kunsthalle.

Auch hier werden wir erst mal mit einer kleinen Bar inmitten der eindrucksvollen Halle begrüßt, ehe wir in die Ausstellungsräume gelangen.

Ein kleines Treppenhaus führt uns dann zum nächsten Café, das Café Halle.

Das außergewöhnliche Design, die hohen Wände und der Gastgarten (nur im Sommer) mit Blick über das Museumsquartier laden zu längerem Verweilen ein.

Wir gehen weiter zum Leopold Museum. Hier gibt es neben den immer wechselnden Ausstellungen auch eine Dauerausstellung. Gezeigt werden Kunstwerke von "Wien um 1900". Die Ausstellung erstreckt sich über ein ganzes Stockwerk und bietet einen abwechslungsreichen Rundgang. Im selben Gebäude befindet sich auch das Café Leopold.

Zum Abschluss nehmen wir uns noch das Mumok vor. Alleine im Shop und im Café könnten wir Stunden verbringen.

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