Wien – Leben

Guerilla Bakery Start

Ein Nachmittag in der Guerilla Bakery

11. April 2013 • Leben2 Kommentare zu Ein Nachmittag in der Guerilla Bakery

Wir waren bei Wiens wahrscheinlich süßestem Pop-Up-Event zu Gast – und haben von Aufbau bis zum letzten Krümel für euch dokumentiert. 

Es ist noch gar nicht so lang her, da hat die Guerilla Bakery den ersten Geburtstag gefeiert. Schon vergangenen Sommer waren wir begeistert vom Konzept, und haben auch berichtet über Wiens süßeste Pop-Up-Bakery. Mehr als ein Jahr nach dem ersten Guerilla-Event haben wir uns wieder einmal auf den zu den talentierten Bäckerinnen gemacht, die vergangenes Wochenende in der Betonküche gastierten. Wieviel Arbeit so ein Event macht, wie eindrucksvoll der Ansturm auf die Guerilla Events ist und wie kreativ die Bäckerinnen sind – das alles haben wir für euch dokumentiert. 

Guerilla Bakery – wie jetzt? 

Aber zuerst zurück zum Konzept: Die Idee für die Guerilla Bakery hatten drei Schwestern mit einem Hang zum Backen. Das Prinzip ist denkbar einfach: Regelmäßig finden Pop-Up Events statt, bei denen saftige Cupcakes, flaumige Muffins und herzhafte Cookies (alles mit Liebe selbstgebacken) an unterschiedlichen Locations verkauft werden. Die Details, wo und wann so ein Guerilla Bakery Event stattfindet, erfährt man über ihre Facebookseite. Alles was mit mitnehmen muss: Ordentlich Hunger, Zuckerresistenz und seine eigene Tupperware, denn die Bäckerinnen schauen auf Mutter Natur (deswegen sind übrigens auch alle verwendete Zutaten rein biologisch).

Vom Aufbau bis zum ersten Ansturm

Pünktlich um 14:30 stehe ich vor dem Geschäftslokal, das dieses Mal die Guerilla Bakery beherbergen wird. Es ist auch schwer zu übersehen, denn schon eine halbe Stunde vor der Eröffnung hat sich eine Schlange gebildet. Frauen, Männer, Familien, Kinder, SeniorInnen und adrette Mittzwanziger & -dreißiger, sie alle warten geduldig. Da fallen doch so manche Blicke eher kritisch aus, als ich mich zum Eingang vorkämpfe und die Nummer wähle, die ich von den BäckerInnen bekommen habe. Um mich vor der Misgunst der Wartenden zu schützen, packe ich schon mal meine Kamera aus – es soll ja niemand denken, ich dränge mich vor. 

Dann werde ich auch schon durch die Türe gewinkt, und erst jetzt sehe ich, was von außen dank des Sichtschutzes nicht einsehbar war: Unzählige flotte BäckerInnen tummeln sich am Buffet, dekorieren die großen Beton-Tische, auf denen sich unzählige Muffins, Cupcakes und Kuchen befinden. Ansprechen darf man so kurz vor Beginn niemanden mehr, ich halte mich bedeckt, und versuche das reizende Buffet fotografisch zu dokumentieren. Aber ich bin nicht die einzige, die Interesse an den Leckereien hat: Neben mir tummeln sich fünf bis sechs weitere FotografInnen, alle mit der selben Mission. 

Los geht’s! 

Um 15:00 Uhr wird dann die Tür geöffnet, es dauert keine 30 Sekunden, und der ganze Raum ist voll mit hungrigen Guerilla-Bakery-Fans, die mit tonnenweise Tupperware das Buffet stürmen. Die meisten kaufen unzählige Stücke, was auch verständlich ist, denn die Stücke sind sowohl günstig, als auch gut. Dieses Mal sehe ich nur zu – ich dränge mich ungern vor, und am Ende der Schlange hätte ich wahrscheinlich nur noch wenig Chancen. Dass es gut schmeckt, weiß ich trotzdem, denn nur zu oft war ich bei vergangenen Events mit dabei.

Bis auf den letzten Krümel 

Während ich mich nach draußen begebe, um dem Wartenden beim Warten zuzusehen, wird das Bakery-Buffet leergeräumt, bis auf den letzten Krümel. Es ist schön zu sehen, dass der Aufwand und das Engagement der Bäckerinnen belohnt wird, immerhin wird nächtelang vorgebacken, der Koordinationsaufwand ist riesig. Aber immerhin: Unzählige glückliche Gesichter verlassen das Geschäftslokal, ausgerüstet mit einem Tupperware voller Leckereien, begeistert vom tollen Bakery-Angebot. 

Da bleibt nicht mehr viel zu sagen, außer: Bis zum nächsten Mal, liebe Guerilla-Bakery-Bäckerinnen, es hat uns gefreut!

Therese Avila Kaiser

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2 Antworten auf Ein Nachmittag in der Guerilla Bakery – Verstecken

  1. Schnadine sagt:

    naja…
    ich stimme ja mit vielem, oben gesagtem überein, eigentlich mit fast allem…aber…billig sind die dinger für ihre größe nicht gerade und so total gut auch nicht, außer man mag zucker mit butter gemischt. sorry möchte das hier jetzt nicht schlechte machen, aber das muss einfach gesagt werden.

  2. lisa sagt:

    geh bitte
    billig sind sie sicher nicht aber ich finde den preis kann man sehr gut verstehen. ich mein die sind nicht mini und da steckt ja extrem viel drin. schau mal bei dem cupcake laden im 8. da kosten die 3,90 und ist nur ein fader rührteig. und ich weiß ja nicht wie du bäckst aber wenn ich was backe gibt es immer zucker und butter gemischt. das sind WICHTIGE zutaten beim backen. sonst musst halt wohin gehen wo es vegane sachen gibt

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