Essen & Trinken – Essen

gemuese

Ein Kisterl voll oder gleich selber anbauen?

10. September 2012 • Essen5 Kommentare zu Ein Kisterl voll oder gleich selber anbauen?

Für Bionerds gibt’s dieser Tage in Wien verschiedenste Wege um an die heiße Ware zu kommen. Abgesehen von der bekannten Bioproduktauswahl im Supermarkt, stellen wir euch Lieferungen bis zur Haustür vor, sowie die Möglichkeit sich die Hände beim Ernten selber schmutzig zu machen.

Biokistl

Der Biohof Adamah bietet Lebensmittel aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft frei Haus. Es findet sich eine Vielfalt an Obst-, Gemüse-, wie auch Wurst-, und Käse- Kist; regionales, internationales, alles gemischt oder homogen, aber immer in bester Qualität. Customization wie wir es mögen! Je nach Größe befinden sich die Preise zwischen  14,- und  25,- Euro.  Weitere Möglichkeit ein Biokistl zu beziehen: Mitter’s gesunde Öko-Kiste ab 15,50 Euro.

Wie bei Adamah findet sich auch beim Gärtnerhof Ochsenherz so manche Rarität. Gefördert werden beim Anbau besonders alte vergessene Sorten, welche früher bei uns heimisch waren, jedoch durch ertragreichere verdrängt wurden. Der Unterschied zum Adamah Kistl findet sich im Konzept GeLa nach welchem der Gärtnerhof Ochsenherz wirtschaftet. Gemeinsam Landwirtschaften setzt einen aktiven Konsumenten voraus, der mit einem Beitrag die Finanzierung des Jahresbudgets einer Landwirtschaft gewährleistet. Im Gegenzug wird man ganzjährig, je nach Ernteerfolg, mit den Erzeugnissen versorgt (von Ende Mai bis Ende November). Rund ums Jahr ist es auch die Abholung einer Ernteanteilskiste an verschiedenen Standorten in Wien möglich. Je nach Größe sind die Kisten erhältlich ab 34,- Euro pro Monat. 

Das Selbsterntekonzept

Für jene die selber gerne in der Erde wühlen, wurde das Erdbeerland als Selbsterntekonzept weiterentwickelt. Landwirte haben auf stadtnahen Ackerflächen die Möglichkeit geschaffen, Parzellen für eine Saison zu mieten. Zum fixen Anbauplan gibt es auch Platz für zusätzliches Anpflanzen von weiteren Kulturen. Der Pächter erhält also ein Stück Land mit vorgesäten Gemüsesorten, alles nach biologischen Kriterien versteht sich, und kümmert sich um eventuelle Zusatzpflanzung, das Unkraut jäten und die Ernte. Je nach Witterung kann sich der Mieter von Mai bis November im Gemüsegarten austoben und das stellt unsrer Meinung nach nicht nur eine kostengünstige Variante dar sich mit Allerlei zu versorgen, sondern auch eine tolle Freizeitbeschäftigung.
Mehr Informationen zu den Ökoparzellen der Stadt Wien in der Lobau findet man über www.selbsternte.at. An fünf Standorten in Wien finden sich Parzellen mit 80 m² zu 110,- Euro. 

Egal für welchen Weg man sich entscheidet, der natürliche ist der Beste: frische Früchte runterholen vom Baum und knackiges Gemüse aus der Erde graben.

Wohl bekommt´s!

MKH

Kopf.Stein.Pflaster

, , , , , , , ,

Weitere Artikel

5 Antworten auf Ein Kisterl voll oder gleich selber anbauen? – Verstecken

  1. mandarine sagt:

    biokiste
    Habe selber die kleine gemüse kiste von mitters und bin sehr zufrieden! Das angenehme ist, dass man gemüse das man gar nicht mag angeben kann. Man kriegt dann einfach was anderes stattdessen. Unterbrechungen wegen urlaub etc. waren auch nie ein problem….

  2. martha sagt:

    rezept
    ich bestelle nur gelegentlich die biokiste, aber ich war auch immer sehr zufrieden. man bekommt immer wieder neue tipps und rezepte, ausserdem wird man mit gemüse konfrontiert, das man selbst nie kaufen würde 😉
    absolut empfehlenswert!

  3. Isidor sagt:

    Biokiste
    ist was für Leute die demonstrativ Biogemüse einkaufen. Gibt´s im Supermarkt auch, nur zum halben Preis.

  4. enne sagt:

    .
    hab schon so viel tolles gehört über diese biokisten!! möchte mir auch ein abo nehmen.

  5. phantomie sagt:

    Super Biokistl
    Ich finde die Kisteln nicht zu teuer…wenn man bedenkt dass sie bis vor die Haustüre geliefert werden und jedes Mal wieder was Tolles dabei ist. Würde ich den Inhalt meiner mittleren Obst+Gemüse Kiste beim Spar ums Eck kaufen wollen, würd ich genauso viel bezahlen und die Hälfte der Sachen wären noch nicht mal bio.

Kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

« »