Lifestyle – Skurriles

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Diven und Grande Dames

15. April 2013 • Skurriles

Man muss es einfach klarstellen: nicht jede "Society-Lady" und jede Millionärsgattin ist eine Diva, nur weil sie mal einen Auftritt auf ATV hatte. Es gibt in diesem Land nur wenige, die diesen Titel auch wirklich verdienen: Wir haben österreichische Diven im Check.

Die Taylor, die Garbo, die Loren – nur die Allergrößten können sich zurecht als „Diva“ bezeichnen – kommt es doch vom lateinischen „divus“, „göttlich“ und steht somit für anbetungswürdige Aura und Fähigkeiten. Trotz des in letzter Zeit immer öfter vorkommenden negativen Gebrauchs des Wortes als Synonym für „launenhaft“ und „hochmütig“ muss man den Diven lassen: sie haben sich ihren Status meist hart erarbeitet.

Was eine Diva zur Diva macht?

-Eine Diva muss zumindest irgendetwas erreicht haben, wovon sie heute noch zehren kann, auch wenn sie seit Jahren nichts Relevantes mehr produziert hat.
-Eine Diva muss trotzdem immernoch im Mittelpunkt des medialen Interesses stehen.
-Eine Diva muss auf ein glanzvolles Äußeres wert legen – darf aber übergewichtig sein.
-Eine Diva muss über 50 Jahre alt sein.

Das kleine Land Österreich kann jedenfalls auch mit einigen hochkarätigen Diven aufwarten – wir haben den Check.


1. die Koller

Die legendäre, die göttliche Dagmar Koller, oder „Dagi“ wie sie von ihren zahlreichen Verehrern genannt wird, die Mutter der Nation, die Grande Dame des gehobenen Entertainments, hat offensichtlich irgendwann in den Neunzigern damit aufgehört, äußerlich zu altern. Ihre Schauspiel- und Gesangskarriere begann sie an der Volksoper, führte sie zum Theater an der Wien, in den ORF und schließlich in die Arme von Helmut Zilk, der später Wiens Bürgermeister der Herzen wurde.


2. die Engstler

Elisabeth „Lizzy“ Engstler hat sich trotz ihres zarten Alters von knapp über 50 Jahren schon längst die Bezeichnung Diva verdient: musikalische Karriere inklusive Songcontest Teilnahme, altgediente ORF Moderatorin, Dancing Star und jetzt wieder Sängerin. Eine Frau, die das alles mit Würde durchsteht kann sich mit Recht Diva nennen.


3. die Hörbiger

Mal eiskalt-streng, mal gefühlvoll und charmant, die schauspielerische Bandbreite der großen Tochter der Familie Hörbiger-Wessely ist so breit wie die Liste ihrer Auszeichnungen. Dazu noch zwei Ehen, ihre Tätigkeit als UNICEF-Botschafterin und großes soziales Engagement abseits von „ATV-Charity“, eine Signatur-Frisur und ein Jet-Set leben zwischen Wien, Baden und Zürich machen ihren Diven Status perfekt.


4. die Ott

„Grüß Gott, ich bin die Ott“. Spätestens nachdem sie sich in dem Kinofilm „die unabsichtliche Entführung der Elfriede Ott“ selbst aufs Korn nahm kennt und liebt die Ott einfach jeder. Schauspielerlegende nicht nur an der Josefstadt, Goldenes Ehrenzeichen der Stadt Wien, der vom Präsidenten verliehene Ehrentitel „Kammerschauspielerin“ und „Professor“ sind nur einige ihrer Verdienste. Diva!


Honorable Mentions:

Lotte Tobisch, Chris Lohner und Alfons Haider.

Foto: Udo Grimberg, Wikipedia

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