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mysocialpetwork.com

Der stadtbekannt Webtipp: mysocialpetwork.com

23. Jänner 2012 • Lifestyle

Mit mysocialpetwork.com haben die Muffins und Muschis dieser Welt endlich ihre eigene Plattform gefunden: Was es morgens als Fressi gegeben hat, wo es mit dem Herrli zum Gassigehen hingegangen ist, und welches das Lieblingsplatzi in der Wohnung ist – das und viel mehr erfährt man auf der Social Network Seite für Haustiere.

Etwa 1,5 Millionen Katzen, um die 580.000 Hunde, 64.000 Meerschweinchen und geschätzte 65.000 Zwerghasen teilen sich laut Statistik die österreichischen Wohnung und Häuser mit ihren zweibeinigen Herrchen und Frauchen. Vieles wird ihnen nachgesagt – dass Hunde der beste Freund des Menschen sind, oder dass Katzen sieben Leben haben beispielsweise. Dass sie einen Computer inklusive Internet benutzen können und sogar das Alphabet beherrschen, ist jedoch eine Neuigkeit, die man beinahe als bahnbrechend beziehungsweise als infame Lüge bezeichnen könnte. Doch aufgepasst, die Ungläubigen unter euch können sich auf mysocialpetwork.com www.mysocialpetwork.com selbst überzeugen.

Wo sich Hamster und Katze „Gute Nacht“ sagen.

Einem bekannten Vorbild nachempfunden, ist auch dieses Social Network ganz klassisch aufgebaut: Ein eigenes Profil gibt Auskunft über soziodemographische Daten wie Geschlecht, Alter oder Familienstand, des Weiteren können Informationen wie Wohnort, persönliche Interessen und Vorlieben angegeben werden. Der große Unterschied – hier haben Tiere das Sagen, dementsprechend sind die Auswahlmöglichkeiten beim Beziehungsstatus etwa folgende: Streuner, beschnuppern erwünscht, in festen Pfoten, angeleint oder wieder auf Pirsch. Auch die Aufforderung, beispielsweise die eigene Rasse anzugeben hat hier eine etwas andere Bedeutung als sie es auf facebook.com hätte.

Das eigene Herrchen oder Frauchen ist auf mysocialpetwork.com lediglich ein Statist. Gnädigerweise können sie mit einem eigenen Foto und sogar dem Beziehungsstatus auf der Muschi- oder Tapsi-Profilseite hinzugefügt werden, viel zu sagen haben sie dennoch nicht. Hat der Dackel neben dem Posten seiner Lieblings-Hundezone dann aber doch ein wenig Zeit über, erbarmt er sich ab und an, für das Frauli einen guten Schlechtwetter-Film anzufragen: „Hallo ihr Lieben, Frauchen will bei dem Schietwetter heute ins Kino. Habt ihr Tipps, welchen Film sie unbedingt sehen muss?“

Ein tierisches Flirtvergnügen.

Ansonsten widmet man sich hier aber eher dem gegenseitigen Beschnüffeln, auch mit Komplimenten wird nicht gespart und hin und wieder ergibt sich sogar ein vorsichtiger, rassenübergreifender Flirt. „Du hast aber schöne blaue Augen!“, wagt etwa ein Chihuahua einen dezenten Annäherungsversuch an eine Perserkatze, die da prompt antwortet: „Danke Dir – von meiner Mama geerbt. Die ist auch eine ganz Hübsche!“

Ist man ein wenig schüchterner, kann man seine Zeit natürlich auch anders als mit Flirten verbringen. Verschiedene Gruppen geben beispielsweise Auskunft über den Tierarzt des Vertrauens oder über jenes Biofutter, welches das Fell am besten glänzen lässt.

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