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Klaus Eppele - Fotolia.com

Der stadtbekannt Väter-Guide

31. Juli 2013 • Skurriles

Immer mehr Männer involvieren sich bei der Kindererziehung. Kein leichter Auftrag nach jahrhundertelanger Abstinenz. stadtbekannt will helfen und holt Tipps von österreichischen Promis ein.


1.Tipp: Für Kinder ist man nie zu alt

Kinderkriegen beginnt ja (oft) schon bei der Entscheidung, welche zu bekommen. Diese sollte natürlich aus den richtigen Gründen getroffen werden und so selbstlos wie möglich. Bauherr Richard Lugner zum Beispiel, würde seiner neuen Freundin „Kolibri“ nie ein Kind ausschlagen, denn das belebt die Beziehung (immerhin würde sie dann weniger oft im Gästebett schlafen). Um das medizinisch empfohlene Höchstalter für Elternpaare kümmert sich der 80-Jährige ebenfalls gewissenhaft und wählt immer nur Frauen unter 25 Jahren als potentielle Mütter für seine Kinder.

2.Tipp: Erzieht sie Digital Natives

Doch was machen, wenn das gemeinsame Hobby plötzlich gehen lernt und die Mutter flügge wird, um arbeiten oder studieren zu gehen? Na ganz einfach, man erzieht die Kinder zu digital Natives. Nikki Lauda erzählt Ö3-Moderatorin Claudia Stöckl in ihrer Sendung „Frühstück bei mir“, wie er diese harte Aufgabe meistert: "Wir spielen am I-Pad, schauen die Lieblings-DVD der Kinder, ‚Baby Einstein‘, und manchmal gehen wir im Pötzleinsdorfer Schlosspark Enten füttern." So haben sie später im Leben einmal mehr Jobchancen und man hat sich ein paar Stunden frei geschaufelt um „den Haushalt zu machen“.

3.Tipp: Die g’sunde Watschen

"Eine kleine Prügeleinheit hat noch niemandem geschadet!", das dachte sich wohl auch (der kinderlose) Felix Baumgartner, als er sich kürzlich zur g’sunden Watschn bekannte. Sein Vater habe auch ihm das ein oder andere Mal eine Ohrfeige verpasst, meinte der vor kurzem wegen Körperverletzung verurteilte Extremsportler. Aus ihm ist ja auch etwas geworden!

Aber auch andere Promis wissen, dass ein Handabdruck auf der Wange die Sprösslinge auf die richtige Bahn bringt und zu glücklichen, ausgeglichenen Erwachsenen erzieht. Der österreichische Politiker Uwe Scheuch zum Beispiel schätzt die Wirkung der g’sunden Watschen in Schulen und sein Kollege, Kärntner Landeshauptmann Dörfler, deckt ihm den Rücken, ihm habe es jedenfalls nicht geschadet. Österreich-Export Arnold Schwarzenegger bedankte sich sogar öffentlich bei seiner Mutter für diese pädagogische Maßnahme.

4.Tipp: Die kleinen Stinker

Von unserem Arnie können wir aber noch viel mehr lernen. Die Kinder des Governators dürfen nicht länger als 5 Minuten duschen, das stärkt nämlich ihr Umweltbewusstsein. Seine Kinder haben die dumme Angewohnheit sich ganze 15 Minuten zu waschen und das macht den Ex-Bodybuilder so richtig wütend.

5.Tipp: Berühmt durch Erziehung

Wo die Deutschen ihre Supernanny noch brauchen, sind wir Österreicher eben weitaus eigenständiger, wie man sieht. Und Kinder lassen sich mit Karriere auch durchaus verbinden: Manch einer erreicht durch seine kreativen Erziehungsmaßnahmen nämlich sogar den Bekanntheitsgrad eines Promis. Normalbürger wie der Herr Fritzl aus Amstetten und die Natascha Kampusch werden dabei sogar zu Wahrzeichen des Landes und bekommen eigene TV-Shows. Dieses außergewöhnliche Talent sollte Motivation genug sein, die Geburtenrate in Österreich in den Himmel schießen zu lassen.

Also, ran an den Braten!

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