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Der letzte Tag

20. Dezember 2012 • Skurriles2 Kommentare zu Der letzte Tag

Der letzte Tag ist angebrochen – die Zeit also, all das zu tun, was ihr immer schon einmal machen wolltet. Wir haben zehn Erlebnisse, die den letzten Tag in Wien unvergesslich machen – und mit denen ihr beim jüngsten Gericht, wenn eure Taten beurteilt werden, so richtig auftrumpfen könnt. Es sollte euch allerdings nichts ausmachen das eine oder andere Mal verhaftet zu werden – Leumundszeugnis braucht ihr nach dem 21.12.12 doch sowieso keines mehr, oder? 

Von einer Donaubrücke springen

Die klassische Mutprobe für Generationen von Wiener Jugendlichen. Zu Recht gefürchtet, sind die Sprünge doch äußerst gefährlich – jetzt allerdings, kurz vor Ende, könnte sich die Tat allerdings auszahlen: überlebt man, verlebt man die letzten Monate mit Ruhm und Ehre; ertrinkt man, bekommt man zumindest den Weltuntergang nicht mit.

In die Donau pinkeln

Von einer Brücke in die Donau pinkeln ist die Schmalspur-Version der obigen Heldentat – für Männer zwar relativ leicht, für Frauen allerdings durchaus ein Wagnis und daher als Großtat zu huldigen.

Unter dem Naschmarkt durchgehen

Unterwegs im Untergrund: ein bisschen illegal, abenteuerlich und bei Hochwasser sogar lebensgefährlich: den Weg zwischen dem Abgang Pilgrambrücke und dem Donaukanal unterirdisch zurückzulegen, einfach den Wienfluß entlang.

Nach Transdanubien fahren

Nicht illegal aber mindestens genauso abenteuerlich und auch eine relativ weite Reise wäre es, in die „andere Stadt“, nach Transdanubien zu reisen, und sich den dortigen Gefahren auszusetzen. Welcher Wiener war eigentlich wirklich schon einmal dort?

Am Zentralfriedhof campieren

Platz genug ist ja da, abenteuerlich ist es ebenfalls, und illegal vermutlich auch: mit Campingsachen zum Zentralfriedhof fahren, nachts das Zelt aufbauen und sich Gruselgeschichten erzählen.

Auf den Sportklub-Platz / die West

Angeblich herrscht auf dem Sportklub-Platz immer beste Stimmung, vor allem wenn das kleine Wiener Derby gegen die Vienna ansteht. Wem das allerdings zu wenig Action verspricht, der sollte einmal die berüchtigte „West“ in St. Hannapi besuchen – hier geht es garantiert weniger gemütlich zu.

Roten Spritzer trinken

Einmal dem Gruppendruck widerstehen, den Spritzer trotz befremdeter Miene des Servierpersonals in Rot bestellen und draufkommen, dass man in all den Jahren immer den falschen Wein mit Soda bestellt hat.

Sex in der U1 haben

Mindestens ein Pärchen hatte ja bereits das Vergnügen, warum also nicht dem Beispiel folgen?

In eine Schlägerei geraten

Einmal in seinem Leben sollte man sich geprügelt haben, heißt es ja. Obwohl in Wien im Vergleich mit anderen Städten zwar eher weniger Gewalt herrscht, ist es auch hier nicht allzu schwer in eine Schlägerei zu geraten: der Schwedenplatz um 2 Uhr früh ist eine gute Stelle um recht einfach einen Streit vom Zaun zu brechen.

Bezirkstrinken spielen

Innerhalb eines Tages in jedem Wiener Bezirk einen weißen oder roten Spritzer trinken sollte ein unvergessliches (höhö) Erlebnis sein und wird im allerbesten Fall in der Ausnüchterungszelle enden.  

PS:  Übrigens: die Aktionen sollte man definitiv nur machen, wenn man mit 100% Sicherheit sagen kann dass die Erde tatsächlich morgen untergehen wird. Wir übernehmen natürlich keine Verantwortung für etwaige Verletzungen oder Strafmandate! 

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2 Antworten auf Der letzte Tag – Verstecken

  1. goil sagt:

    fix
    und wenn man all das gemacht hat, ist man dann wiener des jahres?

  2. DRINKer sagt:

    najanaja
    Das ist wohl eher eine Teaser-Liste für Einsteiger.
    Klingt eher nach "Lass Dein Auto stehen, pfeif auf die Ubahn. Was man an EINEM After-Party-Heimweg erledigt."

    Weiter: +mit einem Fahrrad, das nich angekettet war stürzen +auf dem Gumminuppl am Ende ner älteren Bim sitzend mitfahren +nem Polizeiauto nen lustigen Sticker anbringen + es schaffen, 3 sonnige Sommertage Tage ohne Heimgehen in der Pratersauna zuzubringen +3 Tage ohne Schlaf in der PS +bei schönstem Wetter von 12h im DONAU verbringen +eine große Premierenfeier crashen, sich als Künstler ausgeben (gute Geschichte parat haben!) und den Magen vollschlagen +ne illegale Megaparty organisieren – und durchziehen +einen Tag niemanden übersehen, jedem geguldig zuhören, bei jeder Chance nen Augustin kaufen, einem Mädl das beim Schwarzfahren erwischt, mit einem Bussi glaubhaft das eigene Ticket zustecken…
    tbc

    Falco: "…und wenn ich eines Tages vor meinem Herrn stehe kann ich sagen: ich habe niemanden glegt, i hab niemanden verletzt – ausser michselbst. Und des wird er mir wohl verzeihen."

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