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(c) Karl-Martin Pold
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Der Bud Spencer Tunnel

21. Juli 2011 • Skurriles2 Kommentare zu Der Bud Spencer Tunnel

Geht es nach einer Facebook Gruppe, heißt der Tunnel in Baden-Württemberg bald Bud Spencer Tunnel. Zu recht, wie wir finden.

In Baden Würtemberg soll einem der ganz großen des Spaghetti-Western und Faustkampfkunst eine besondere Ehre zuteil werden, geht es nach den zigtausenden Mitgliedern einer Facebook-Gruppe. Bud Spencer Tunnel soll der Tunnel der Bundesstraße neun heißen.

Stadtbekannt zeigt diesem Projekt uneingeschränkte Solidarität – kann man doch Carlo Pedasoli, wie Bud bürgerlich heißt, nicht genug huldigen – und einen Tunnel nach ihm zu benennen, wird dem Mann mit der Dampfhammerfaust durchaus gerecht.

Was hat er uns gemeinsam mit seinem kongenialen Partner Terence Hill in unzähligen Filmen Spaß bereitet. Mit seinen stoischen Kommentaren, mit seiner grandiosen Kampftechnik. Dampfhammer auf den Kopf, und gut ist. Da hängt ein Typ an seinem Rücken? Merkt Bud nicht einmal.

Unvergessen zum Beispiel „Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle“, Bud als Bruchpilot Plata, Terence als Bruchpilot Salud. Unvergessen auch Cyril Cusack als Naso, der Smaragdschürfer, dem sie seine Geschichte, er sei ein reicher Mann, nicht so ganz abnehmen wollen. Natürlich mit einer Schlägerei in epischen Ausmaßen, Gegner ist natürlich der großartige Dauerschurke Riccardo Pizzuti. Anzusehen hier.

Oder „Zwei bärenstarke Typen“. Bud & Terence als dekadente Geheimagenten in den USA. Unvergessen: der Cadillac mit den Büffelhörnern auf der Motorhaube. Besser geht’s einfach nicht.

Natürlich auch „Sie Nannten Ihn Mücke“, wo so dermaßen poetisch am „Watschnbaam gerüttelt wird“, das einem die Freudentränen kommen. Weil wenn es einen Champion gibt, dann Mücke. Beweis gefällig?

Natürlich all die grandiosen Western. „Die rechte und die linke Hand des Teufels“ zum Beispiel, und „Vier Fäuste für ein Halleluja“ oder „Banana Joe“. „Der Bomber“. „Plattfuß räumt auf“. Zahllose Gründe.

Gewalt gab es immer galore bei Bud Spencer, aber stets eine harmlose, spaßmachende. Deswegen durften wirs als Kinder auch schauen. Auf die Mütze gabs immer en masse, aber immer auf eine völlig realitätsfreie Weise. Passiert ist nie jemandem wirklich was, wieviele Watschen und Dampfhämmer er auch immer einstecken musste.

Fazit: Eigentlich müsste man nicht den Tunnel nach Bud benennen, sondern den Berg durch den der Tunnel geht. Nachdem das aber leider nicht zur Debatte steht: jeden Support für den Bud Spencer Tunnel!

Genaue Informationen gibt es auch auf der Bud Spencer Tunnel-Homepage.

Foto (c) Karl-Martin Pold

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2 Antworten auf Der Bud Spencer Tunnel – Verstecken

  1. Charles sagt:

    bin total dafür
    Der Bud Spencer verdient aber mehr als einen Tunnel, ich bin dafür – wenn wir im Ländle bleiben – Stuttgart umzubenennen.

  2. doc snyder sagt:

    yeah!
    ein königreich für bud den allergrößteN!

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