Kultur – Musik

EFFI

Das Debütalbum von EFFI – „Astronaut“

19. Februar 2011 • Musik

Vielen dürfte die Musik von EFFI schon durch den Soundtrack von „Die unabsichtliche Entführung der Elfriede Ott“ bekannt sein, für das Effi – eigentlich Thomas Petritsch – ein halbes Dutzend Songs beigesteuert hat. Oder man hat ihn schon auf Fm4 gehört, wo unter anderem „Sinnerman“ für gute Laune im Äther sorgt. Oder, noch besser: man hat ihn schon einmal live gesehen, wie er bewaffnet mit Ukulele, Gitarre und Laptop die Bühnen im In- und Ausland bespielt – zweiteres auch bereits recht ausführlich, unter anderem stand Russland auf dem Reiseplan.

Jetzt hat EFFI nun endlich sein Debütalbum vorgelegt, für das er auch das Artwork kreierte. „Astronaut“ heißt das gute Teil und beinhaltet neben dem schon erwähnten Sinnerman natürlich auch die Singles „Bye Baby“ und Happy.

Das Schöne an Effis Debüt ist, dass wunderschön arrangierte und durchdachte Arrangements auf eine spielerische Leichtigkeit treffen – das Album versprüht gute Laune, ohne im Geringsten aufgesetzt zu klingen. „Intelligente Popmusik“ könnte man das vielleicht nennen.

Mitproduziert hat das Album Alexander Nefzger, den man unter anderem von Clara Luzia kennt – drei Jahre lang hat Effi an dem Album – erschienen bei The Arcadia Agency – getüftelt. Für dieses kamen dann auch Toph Taylor von Trouble Over Tokyo und Mika Vember im Studio vorbei, mit zweiterer gibt es im Februar auch eine Tour.

„Astronaut“ erfüllt alle Erwartungen, die man vorab hatte: wunderbarer Songwriterpop, radiotauglich ohne sich anzubiedernd: ein Album zum immer
wieder hören. Definitiv hat sich Effi jedenfalls in die erste Reihe der heimischen Songwriter-Szene katapultiert.

Absolute Kaufempfehlung.
 

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