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Bubble Tea am Schottentor

27. September 2011 • Szene6 Kommentare

Neben Frozen Yoghurt und Cupcakes ist das Wiener Trend-Lebensmittel des Jahres 2011 wohl eindeutig der Bubble Tea – für alle, die bis heute noch nicht wissen, was sich hinter dem freundlichen Namen verbirgt: ein japanischer Eistee-Milkshake in exotischen Geschmacksrichtungen, aufgepimpt mit Perlen aus Tapioka, der Stärke der Manyokwurzel oder anderen Toppings.

Honigmelonen-Milchtee oder Traubenshake?

Bisher gab es Bubble Tea in Wien etwa im Tea-Licious, nun hat auch in der U-Bahn Passage Schottentor, dem sogenannten Jonas-Reindl, ein kleiner Laden aufgemacht, der das erfrischende Getränk zum Mitnehmen feilbietet. Das winzige Lokal besteht eigentlich bloß aus einer Theke, hinter der die Tees zubereitet werden: erst wählt man den Tee mit Milch, dann die Geschmacksrichtung und danach das Topping – und die Möglichkeiten sind schier endlos: zig Geschmacksrichtungen bietet der Laden an. So gibt es etwa Assam-, Erdbeer oder Pfirsich-Schwarztee, Grüner Apfel-, Trauben, oder Litschi-Grüntee, oder Schokoladen-, Honigmelonen- oder Kokosnuß Milchtee, und das ist nur eine kleine Auswahl.

Rainbow Jelly oder Popping Boba?

Als Topping gibt es die klassischen Tapiokaperlen, zitroniges Rainbow Jelly aus Seetang-Stärke oder Popping Boba, die an die alten Knister-Zuckerl aus der Kindheit erinnern. Klingt alles sehr exotisch, ist aber auf jeden Fall super lecker und erfrischend. Zusätzlich gibt es auch noch Frucht-Smoothies ohne Toppings und Milkshakes, die man in Wien auch nicht an jeder Ecke findet: Trauben, Passionsfrucht, Pfirsich oder Mango-Milch etwa, findet man hierzulande höchstens beim Bregenzer Milchpilz.  Die Getränke sind allesamt supergut und gar nicht so übersüsst wie sie auf den ersten Blick aussehen – genau richtig für warme Tage.

Preislich absolut okay, ein halber Liter Bubble Tea mit einem Topping nach Wahl kostet 3,20 Euro, ein dreiviertel Liter 3,90 Euro – ein zusätzliches Topping kommt auf 0,50 Euro. Demnächst sollen übrigens auch die Homepage funktionieren und zwei weitere Filialen in Wien eröffnen, wir halten euch auf dem Laufenden!

  Ambiente – schlicht   Service – freundlich
  Qualität – ausgezeichnet   Preis – fair
  Nichtraucher      

Schottentor



Vom Universitätsring biegen wir über die Löwelstraße in die Teinfaltstraße ein. Die quietschbunten Schaufenster des Kaufhauses Schiepek locken uns in die farbenprächtige Perlenwelt. Kunden unterschiedlichster Art versammeln sich hier um das passende aufsehenerregende Accessoire zum neuen Outfit zu suchen oder am besetn gleich selber zu basteln. Neben Perlen, Zubehör und anderem Schmuck lassen sich aber auch ein paar Skurilitäten entdecken. Unser Lieblingsstück sind die Plastik.Tentakeln eines Tintenfisches, die man sich auf die Finger stecken kann. Mit diesem Accessoire fällt man auf der nächsten Party bestimmt auf oder verscheucht unbeliebte Gäste.

Ohne viel Klimbim kommt das Vollwert Restaurant Lebenbauer aus. Ein einfach gehaltenes aber edles Restaurant mit tollem Konzept. Das Lebenbauer legt großen Wert auf fantasievolle Variationen aus vollwertigen und biologischen Zutaten. Zudem kommt noch ein sehr akzeptables Preisleistungsverhältnis.

Beim Einbiegen in die Schreyvogelgasse, gelangen über den Mölker Steig, an dessen Stelle sich im frühen Mittelalter die Stadtmauer befand, zum Restaurant Schubert. Eine mediterran-österreichische Mischung, ergänzt durch ein paar südtiroler Akzente beherrschen die Küche. Das Schubert spielt gerne mit Stilmixen, was sich sowohl in der Einrichtung als auch in der Wahl und Interpretation der Gerichte und der Verschmelzung von Vinothek mit Restaurant widerspiegelt. Das Restaurant bezieht seine Weine aus der hauseigenen Vinothek Vinum in Südtirol.

Die Gebäude neben und rund um das Schubert Restaurant verbindet eine musikalische Geschichte. Direkt neben dem Restaurant steht Das Drei Mäderl Haus, in welchem der Überlieferung nach die wohlhabende Wiener Bürgerfamilie Fröhlich mit ihren Töchtern Hannerl, Kati und Nanette wohnte. Um deren musikalische Talente zu fördern, verpflichtete der Vater den jungen Franz Schubert zur Unterweisung in Gesang und Klavier. Dieser wurde nicht nur Lehrer, sondern auch häufiger Gast und Freund der Familie. Das Drei Mäderl Haus war zu Schuberts Lebzeiten eine bekannte Begegnungsstätte kunstinteressierter Wiener. Den Dichter Franz Grillparzer verband mit Kati eine lebenslange Liaison.

Heute hat das traditionsreiche Schuhunternehmen Reiter seinen Flagship Store im Drei Mäderl Haus angesiedelt. Vom Mölker Steig aus, blicken wir auf die Universität Wien.

Direkt nebenan befindet sich das Haus in dem Beethoven einige seiner bedeutendsten Werke entstehen ließ, wie die 4., 5., 7. und 8. Symphonie oder die Oper Fidelio. In Beethovens ehemaliger Wohnung wurde ein Museum ihm zu Ehren eingerichtet.

Für hochwertigen Genuss und Teespezialisten ist das Teehaus Demmers vermutlich die erste Anlaufstelle. Das Unternehmen besteht nun seit 1981 und bietet über 300 verschiedene Tees an.


Das Restaurant Leupold führt gehobenere Wiener Küche ist aber trotzdem Treffpunkt für ein durchmischtes Publikum bestehend aus Alteingesessenen mit Bierkrügerl, Pelzmantel-Tragenden und neugierigen Studierenden.



Wir überqueren die Schottengasse und gönnen uns einen Fruchtdrink aus der Juice Factory um uns hellwach durch die Bücher der Buchhandlung Kuppitsch zu wühlen.

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6 Antworten auf Bubble Tea am Schottentor – Verstecken

  1. Das O sagt:

    2. filiale
    Auch wenn mich Tapiokakugeln extremst anekeln: für die die da anders empfinden, eine 2. filiale hat in der lugnercity aufgemacht. Eröffnungsangebot – alle getränke 2€

  2. stadtbekannt sagt:

    @Das O
    danke für den hinweis! :)

  3. Sapperlot sagt:

    Sch
    Wenn es dort was anderes g

  4. sporty sagt:

    weitere filiale
    hey
    es gibt im mileniumcity ein weiteres geschäft und das schmeckt auch ur lecker :)

  5. GerryG sagt:

    Das Beste!
    Also bisher hab ich mich durch alle Bubbleteas durchgekostet und ich muss sagen der Bubbletea im "ba bu ra" ist der beste.
    Schmeckt da nicht so künstllich wie beim Rest und das personal ist super freundlich. ;)

  6. Irgendjemand sagt:

    Bubbletea ist nicht Japanisch!
    Da ist ein großer Fehler im Artikel. Der Verfasser hat wohl kaum oder gar nicht darüber recherchiert.

    Bubble Tea stammt aus Taiwan. :)

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