Lokalführer – Bar / Pub

Bierschwemme

Bierschwemme

30. Jänner 2012 • Bar / Pub

Mit Döbling kann man vieles assoziieren: Villen, Weinberge oder Privatkliniken, um nur einige Punkte aufzuzählen. Dass es sich dort aber nicht nur, dem offiziellen Image entsprechend, gut leben, sondern auch vorzüglich trinken lässt, mag einen Nicht-Döblinger vermutlich erst einmal überraschen. Bierschwemme heißt das Lokal der Wahl, und befindet sich mit dem Sitz auf der Billrothstraße 16 zwar noch nicht im tiefsten Herzen des Bezirkes, ist wahrscheinlich aber besser erreichbar als die Weinberge und seine Heurigen.

Pack dein Jausenbrot ein.

„Gault Millaut hat keine Chance – wir kochen nicht.“ Dieser Leitsatz des Lokals mag auf den ersten Blick in die Irre führen, denn keine Küche ist nicht gleichbedeutend mit Hunger leidenden Gästen. Eine Speisekarte wird man zwar vergeblich suchen, aber wer einen Blick auf die bereits an der Außenwand der Bierschwemme prangenden Schilder wirft, wird eventuelle Bedenken schnell über Bord werfen: Dort wird nämlich in riesigen Lettern darauf hingewiesen, dass der Verzehr selbst mitgebrachter Speisen ausdrücklich erlaubt ist.

Für Geburtstagsfeiern kann also beispielsweise bedenkenlos die Torte eingepackt werden, prinzipiell kann auch Omis Schweinebraten genüsslich im Lokal verspeist werden, und wen der Hunger erst nach zwei, drei Getränken überkommt, der kann den Pizzaboten seines Vertrauens in die Bierschwemme bestellen. Und, als ob dies noch nicht genug wäre, wurde die Gastfreundschaft von Seiten der Betreiber des Lokals weiter gesponnen und präsentiert sich in Form von gratis Schmalzbroten zum selber Streichen.

Einfach trinken.

Doch nicht bloß das Essenskonzept vermag Jubelschreie auszulösen, auch ein Blick auf die Getränkepreise wird so manchem Sparefroh das Herzchen höher hüpfen lassen – sofern man darüber hinweg sehen kann, dass hier keine geschäftigen Kellner von Tisch zu Tisch hasten, sondern Selbstbedienung das Motto ist, und sofern man Bier mag: Bei einem Krügerl vorzüglichen Hirter Bieres um 2,80 Euro wird man aber schwerlich Nein sagen können. Freitags ist Cider-Tag, der dem einen oder anderen Gast mit 1,90 Euro pro Cider wohl schon den einen oder anderen Rausch beschert hat. Will man es in der Bierschwemme antialkoholisch angehen, dann treibt ein Preis von 0,80 Euro für einen halben Liter Himbeerwasser den meisten anderen Wiener Lokalen vermutlich die Schamesröte ins Gesicht.

Stadtbekannt meint:

Ein gleichermaßen minimalistisches, wie gastfreundliches Konzept, das aufgeht. So günstig wird man in kaum einem anderen Lokal ein Bier trinken können – kombiniert mit dem Angebot, sich selber, und vor allen Dingen gratis, Schmalzbrote streichen zu können, kommt man vermutlich fast billiger davon, als beim Trinken mit Freunden im heimeligen Wohnzimmer. Und aufräumen muss man hinterher auch nicht selber.

  Ambiente – minimalistisch   Service – Selbstbedienung
  Qualität – sehr gut   Preis – sehr günstig
  Raucher/ Nichtraucher      

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Bierschwemme



Mit Döbling kann man vieles assoziieren: Villen, Weinberge oder Privatkliniken, um nur einige Punkte aufzuzählen. Dass es sich dort aber nicht nur, dem offiziellen Image entsprechend, gut leben, sondern auch vorzüglich trinken lässt, mag einen Nicht-Döblinger vermutlich erst einmal überraschen. Bierschwemme heißt das Lokal der Wahl, und befindet sich mit dem Sitz auf der Billrothstraße 16 zwar noch nicht im tiefsten Herzen des Bezirkes, ist wahrscheinlich aber besser erreichbar als die Weinberge und seine Heurigen.

Pack dein Jausenbrot ein.

„Gault Millaut hat keine Chance – wir kochen nicht.“ Dieser Leitsatz des Lokals mag auf den ersten Blick in die Irre führen, denn keine Küche ist nicht gleichbedeutend mit Hunger leidenden Gästen. Eine Speisekarte wird man zwar vergeblich suchen, aber wer einen Blick auf die bereits an der Außenwand der Bierschwemme prangenden Schilder wirft, wird eventuelle Bedenken schnell über Bord werfen: Dort wird nämlich in riesigen Lettern darauf hingewiesen, dass der Verzehr selbst mitgebrachter Speisen ausdrücklich erlaubt ist.

Für Geburtstagsfeiern kann also beispielsweise bedenkenlos die Torte eingepackt werden, prinzipiell kann auch Omis Schweinebraten genüsslich im Lokal verspeist werden, und wen der Hunger erst nach zwei, drei Getränken überkommt, der kann den Pizzaboten seines Vertrauens in die Bierschwemme bestellen. Und, als ob dies noch nicht genug wäre, wurde die Gastfreundschaft von Seiten der Betreiber des Lokals weiter gesponnen und präsentiert sich in Form von gratis Schmalzbroten zum selber Streichen.

Einfach trinken.

Doch nicht bloß das Essenskonzept vermag Jubelschreie auszulösen, auch ein Blick auf die Getränkepreise wird so manchem Sparefroh das Herzchen höher hüpfen lassen – sofern man darüber hinweg sehen kann, dass hier keine geschäftigen Kellner von Tisch zu Tisch hasten, sondern Selbstbedienung das Motto ist, und sofern man Bier mag: Bei einem Krügerl vorzüglichen Hirter Bieres um 2,80 Euro wird man aber schwerlich Nein sagen können. Freitags ist Cider-Tag, der dem einen oder anderen Gast mit 1,90 Euro pro Cider wohl schon den einen oder anderen Rausch beschert hat. Will man es in der Bierschwemme antialkoholisch angehen, dann treibt ein Preis von 0,80 Euro für einen halben Liter Himbeerwasser den meisten anderen Wiener Lokalen vermutlich die Schamesröte ins Gesicht.

Stadtbekannt meint:

Ein gleichermaßen minimalistisches, wie gastfreundliches Konzept, das aufgeht. So günstig wird man in kaum einem anderen Lokal ein Bier trinken können – kombiniert mit dem Angebot, sich selber, und vor allen Dingen gratis, Schmalzbrote streichen zu können, kommt man vermutlich fast billiger davon, als beim Trinken mit Freunden im heimeligen Wohnzimmer. Und aufräumen muss man hinterher auch nicht selber.

  Ambiente – minimalistisch   Service – Selbstbedienung
  Qualität – sehr gut   Preis – sehr günstig
  Raucher/ Nichtraucher      

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