Kultur – Musik

Oasis.

Aus dem Plattenregal: „(What’s The Story) Morning Glory“ von Oasis

9. Februar 2013 • Musik

Manche Sachen passieren zur rechten Zeit. Und oft passieren sie in Großbritannien. Wir schreiben die Neunziger, und zwei Brüder katapultieren Großbritannien wieder dahin, wo es popkulturell eben hingehört: ans Epizentrum der Rock’n’Roll Landkarte.

Dort waren Blur, da waren Oasis. Gemocht haben sich die beiden überhaupt nicht, großartig waren beide. Artschool versus workingclass. Eine gewichtigere Frage für viele als Beatles oder Stones.

"Definitely Maybe" war die Ansage der Gallaghers. Ohne Ironie, ganz ernst gemeint: you and I, we’re gonna live forever. Es ist aufgegangen: und bei "(What’s the Story) Morning Glory wurde dann einzementiert. Größer ging es nicht, familiar to millions. Alles Part vom Masterplan.

So:

Und so:

Und so:

Man sagt, dass das zweite Album entscheidet, ob’s weitergeht oder nicht. Bei Oasis ist es nicht weitergegangen, sondern explodiert. Frei nach Champagne Supernova: Wir waren gerne dabei, als sie high waren. Was für große Rock’n’Roll Songs.

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