Kultur – Musik

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Aus dem Plattenregal: „Push the Button“ von The Chemical Brothers

11. November 2013 • Musik

Richtungsweisend im Genre, grandiose Gastmusiker, weltbekannt. Das fünfte Studioalbum der Big Beat Pioniere The Chemical Brothers: „Push the Button“.

Das im Jänner 2005 erschienene Werk der beiden Briten Tom Rowlands und Ed Simons ist ihr bis dato kommerziell erfolgreichstes und auch gleichzeitig ein richtungsweisendes Stück im Big Beat Genre (Prodigy, Fatboy Slim, …). Das Album erreichte Gold Status und wurde auch mit gleich zwei Grammys bedacht. Zum einen für das Gesamtwerk als „Best Electronic/Dance Album“ und zum anderen für die Single „Galvanize“ als „Best Dance Recording“. Der letztgenannte war der Ritterschlag auf der ohnehin schon bei weitem erfolgreichsten Single die die Brothers bis heute releast haben. Nummer eins in Griechenland und Top Platzierungen in ganz Europa zeichnen ein deutliches Bild von der Einzigartigkeit dieser Elektronik Nummer.

Ein Umstand, dem dieser Track seinen Erfolg verdankt, ist mit Sicherheit die Kooperation mit einem der bedeutendsten Rapper bzw. MCs unserer Zeit. Man holte sich für die Lead Vocals nämlich niemand geringeren als Q-Tip ins Boot.
Auch bei der zweiten Singleauskoppelung aus dem Album, „Believe“, holte man sich externe Verstärkung für die Lyrics. Und wieder in Form eines Superstars seiner Zunft. Sänger und Gitarrist der Indie Rock Band Bloc Party, Kele Okereke, tat seiniges dazu, dass der Track wieder in ganz Europa die Charts nach oben kletterte. Mit Sicherheit ebenfalls mitverantwortlich für den Erfolg war das tolle Musikvideo.

Ein weiterer wichtiger Schritt zum Legendenstatus des Albums und vor allem zum Erreichen des hohen Wiedererkennungswertes des Longplayers ist auch die Tatsache, dass sieben der elf auf der CD enthaltenen Tracks in anderen Medien wiederverwendet wurden. Zum Beispiel in Computerspielen, Werbungen oder TV Serien.
„Push the Button“ war zwar nicht der erste große Erfolg einer Big Beat Band, ebnete aber trotzdem für viele nachkommenden Künstler den Weg. Ein Meilenstein.

Michael Grabner

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